MOPO künftig mit weniger Seiten?

Der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost schreibt in seiner jüngsten Info, dass geplant sei, den Umfang der Zeitung künftig auf 40 Seiten statt wie bisher im Durchschnitt von heute 48 Seiten zu reduzieren. Durch die Reduzierung könnte man auch die Herstellungskosten senken. Für die neue Positionierung der MOPO gebe es auch ein journalistisches Konzept, dass aber erst dem DuMont-Vorstand vorgestellt werden müsse. Es ginge in Print mehr um Hintergründe, exklusive Geschichten und es sollen mehr Themen gesetzt werden. Die Überlegungen sollen Bestandteil der Planungen des Hamburger DuMont Unternehmens zur agilen Redaktion sein. Es wird dabei von Ebner Stolz beraten.

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Redaktion und Layout vom Berliner Abendblatt kommen nicht mehr von mds creative

Die Neuorganisation der (Print)Kundenprodukte in der DuMont Mediengruppe über den unternehmensinternen Dienstleister mds creative schlägt einige Blüten. So sollen die in Köln Beschäftigten Arbeitnehmer für die regionalen Produkte in das neue Unternehmen Creative DuMont Rheinland übernommen worden sein. In Berlin soll mds creative-Beschäftigten zum Monatsende gekündigt worden sein, sowohl Festangestellten und auch Freien. Soweit sie bisher das Berliner Abendblatt geschrieben und produziert haben, sollen sie sich hier direkt neu bewerben. Die Stellen für die Redaktion/Produktion des Anzeigenblattes sind aktuell ausgeschrieben worden. Erst Ende 2012 waren die Redakteure und Layouter des Berliner Abendblatts gekündigt und eine neu Mannschaft bei mds creative in Berlin aufgebaut worden. Damals schriebt der Konzernbetriebsrat des Berliner Verlages:  „Alle 14 Redakteurinnen und Redakteure des Berliner Abendblatts sollen entlassen werden. Sie sollen durch 400 Euro-Kräfte ersetzt werden, die bereits in Stellenanzeigen gesucht wurden.“ Weiterlesen

Es geht auch um einen Sanierungsprozess bei den DuMont-Kaufzeitungen

brmopo130117Der MOPO-Betriebsrat bringt in einer aktuellen Info noch einmal seinen  Meinung zum Ausdruck, dass es in den DuMont-Kaufzeitungen um einen Sanierungsprozess geht. Neue Fakten werden nicht geliefert, es wird vielmehr an bekannte Sätze der Vergangenheit erinnert. In Ansätzen werden noch einmal die Alternativen des Betriebsrats zu Unternehmensentwicklung dargestellt. Hier die Info im Wortlaut: Weiterlesen

Die MOPO in ihrer vertrauten Form soll zerschlagen werden

brmopo1412Der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost schlägt Alarm. Es sollen nicht nur 25 Prozent der Stellen nach seiner Information abgebaut werden. Er sieht in den Planungen der DuMont Mediengruppe eine grundlegende Veränderung der Rahmenbedingungen für die Arbeitnehmer der MOPO. Man prüft die Auflösung der Gesellschaft Morgenpost Verlag GmbH und deren Integration in eine andere Gesellschaft, man will die „agile Redaktion“ erst im Sommer 2017 verkünden, obwohl das Projekt im Februar 2016 gestartet wurde. Man will in ein neues Gebäude ziehen. Hier die BR-Info im Wortlaut. Weiterlesen

MOPO-Betriebsrat will Unterprojekte der „agilen Redaktion“ wissen

Der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost hat laut einer aktuellen Betriebsrats-Info das Unternehmen aufgefordert, ihn über die Unterprojekte im Rahmen der „agilen Redaktion“ in Kenntnis zu setzen. Es gebe 15-17 konkrete Projektaufträge. Bisher verweigert das Unternehmen dem Betriebsrat die Unterlagen der Projektgruppe. Der Betriebsrat  will klarer beurteilen beurteilen, „um was es beim Umbau der MOPO geht – ist das Ziel einer bestimmten Unterprojektgruppe ein Planungsgegenstand oder nur das Wetter? Weiterlesen

Betriebsrat MOPO: 25 prozentiger Stellenabbau in der Redaktion geplant

br13102016Heute ist die MOPO-Geschäftsführerin in Köln und spricht mit den DuMont-Verantwortlichen auch über die Personalplanung in der Redaktion. Für 2017 plant die Geschäftsführung nach unseren Informationen einen Abbau von 25 Prozent der Redaktionsstellen. Das wäre ein einmaliger Schritt in der Redaktionsgeschichte der MOPO. Für diesen Abbau wird man sicher viel Geld ausgeben, um das Personal loszuwerden. Diese Ausgaben werden dieses oder das kommende Geschäftsergebnis im Millionen-Bereich belasten. Weiterlesen

Was ist los in der Hamburger Morgenpost?

In der Hamburger Morgenpost ist heute von der Geschäftsführung und Chefrefaktion eine Information zu Gerüchten über Ressortschließungen verbreitet worden. Dazu wird erklärt, dass es keinerlei Beschlüsse oder konkrete Ergebnisse gebe. Gruppenweite Projekte beschäftigen sich mit der „Weiterentwicklung der Medienmarken an den einzelnen Standorten.“ Bestätigt wird, dass es eine Diskussionen um die Produktion der Synergieseiten gibt. „Die Hamburger Geschäftsführung schreibt: „Es gibt dazu in Berlin und Köln Überlegungen, die noch nicht abgeschlossen sind.“ Gesprochen wird auch von einem geänderten Boulevardkonzept. Man wolle Standard-Templates in der Produktion der Seiten einsetzen, um die Zeitung nicht jeden Tag „völlig frei zu gestalten.“ Zum Auftrag der Unternehmensberatung Ebner Stolz im Rahmen des Projekts „Agile Redaktion“ wird davon gesprochen, dass die Erosion des Geschäftsmodells zum Gegenstand geworden ist, die im Zusammenhang mit der Transformation der Marke in das digitale Zeitalter zu bewerten sei. Dazu heißt es: „Aus beiden Aspekten ergibt sich die Notwendigkeit, unsere Ressourcen effizienter zu nutzen als bislang.“