Wieder Eigentümerwechsel bei der FR

Die einst zur DuMont Mediengruppen gehörende „Frankfurter Rundschau“ stand zum Verkauf und wird zusammen mit der „Frankfurter Neuen Presse“ an die Ippen Verlagsgruppe verkauft. „Mediengruppe Frankfurt“ lautet die Dachmarke der beiden FAZ-Zeitungstitel und umfasst auch Anzeigenblätter, eine Lohndruckerei und weitere Geschäftsaktivitäten. Dem Vernehmen nach wurden die Bücher der Mediengruppe Frankfurt auch von der Mediengruppe Madsack und der Funke Mediengruppe geprüft, die aber beide abgewunken hätten. Mit dem Kauf steigt Ippen zu einem der einflussreichsten Verleger in Hessen auf. Dem Verleger gehören in in dem Bundesland bereits die Hessische/ Niedersächsische Allgemeine in Kassel, die Gießener Allgemeine, die Offenbach Post, die Wetterauer Zeitung, die Alsfelder Allgemeine und die Hersfelder Zeitung. Der Verkauf muss vom Kartellamt genehmigt werden. Weiterlesen

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Neuorganisation bei DuMont auch im Zentralbereich

Nicht nur der Geschäftsbereich der Regionalmedien der DuMont Mediengruppe wird gesellschaftsrechtlich neu aufgestellt. Jetzt hat der Konzernbetriebsrat für den Bereich Medien- und Managementservice (MMS), den zentralen Dienstleistungen von DuMont, über eine weitere Neuorganisation informiert. Der Managementservice (Finanzen, Personal, Controlling und Facility) wird anders als die Medienproduktion (IT, Blattplanung, Anzeigenerfassung u.a.m.) gesellschaftsrechtlich unter neue Verantwortung gestellt. Die Zeitungsdruckereien sind jetzt wieder den Regionalmedien unterstellt wie auch andere Unternehmen wie mds creative. Bisher gehörte sie auch zum Medien- und Managementservice-Bereich. Der KBR verweist noch einmal die kurze und schwierige Geschichte des Bereichs. Weiterlesen

DuMont organisiert die Unternehmensbeziehungen zwischen seinen Medienhäusern neu

Künftig soll eine “ DuMont Regionalmedienholding GmbH&Co KG“ gesellschaftsrechtlich die einzelnen Zeitungsstandorte in Köln, Halle, Berlin und Hamburg der Mediengruppe beherrschen. Die Gesellschaft war am 11. Dezember 2017 im Handelsregister Köln angemeldet worden. Bisher war die Beherrschung nicht einheitlich geregelt. So werden Hamburg und Berlin von der BV Deutsche Zeitungsholding bzw. der PMB Berlin beherrscht. Zwischen der PMB Berlin und der Konzernmutter in Köln gab es keine Gewinn- und Beherrschungsvereinbarung. Weiterlesen

Besuch vom Bundeskartellamt im Kölner Verlagsgebäude der DuMont Mediengruppe

BKartA_ Ansicht Eingang Haus 1Nach Angaben von W&V haben Beamte des Bundeskartellamts die Verlagsräume des der DuMont Mediengruppe in Köln durchsucht. Das geht auch aus einer internen Information der DuMont-Vorstände Christoph Bauer, Stefan Hütwohl und Otto Christian Lindemann hervor.Insgesamt zehn Mitarbeiter des Bundeskartellamtes haben mit Unterstützung der Polizei bei DuMont und in einer Rechtsanwaltskanzlei Beweismaterial sichergestellt. Offenbar wird untersucht, ob es zwischen dem Bonner Generalanzeiger und dessen Mutterverlag Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser und der damaligen Zeitungsgruppe M.DuMont Schauberg eventuell unerlaubte Absprachen gegeben hat. Die Vorgänge gehen offenbar auf das Jahr 2000 zurück. Sie sollen nach W&V-Information in Zusammenhang stehen mit der späteren Überkreuzbeteiligung zwischen den Verlagshäusern. Seit 2005 hält DuMont 18 Prozent Anteile an dem Bonner Verlagshaus. Die Bonner haben neun Prozent der Anteile an DuMont erworben. Zu Beginn des Jahres war darüber hinaus bekannt geworden, dass man sich von seinen gegenseitigen Beteiligungen getrennt hatte.

Alle Großen reden miteinander-Was geht da ab?

dfunkDer Deutschlandfunk beschäftigt sich in einem Interview mit dem Medienwissenschaftler Horst Röper für @mediasres – das Medienmagazin  mit der Meldung der FAZ zu den Gesprächen von Funke und DuMont in Berlin. „Wir müssen davon ausgehen, dass alle großen Verlagsgruppen miteinander reden, um eben auch Kosten im redaktionellen Bereich zu schmälern.“, sagte Röper.  Er kritisiert die Folgen der großen Zentralredaktionen in der überregionalen Berichterstattung für die Medienvielfalt am Beispiel der Funke oder Madsack Mediengruppe.  „Hintergrund seien wirtschaftliche Überlegungen, sagt Röper. Die Redaktionen seien längst „zum Zielgebiet der Betriebswirte geworden“. Der Trend, dass Zentralredaktionen zahlreichen Zeitungen in Deutschland überregionale Inhalte zentral zulieferten, dauere schon länger an.

DuMont 2016 mit geringerem Jahresüberschuss

kbrinfo2017Der Konzernbetriebsrat DuMont Berliner Verlag informiert in seiner aktuellen Information an die Beschäftigten ua. über den Jahresabschluss 2016 der DuMont Mediengruppe. Die DuMont-Mediengruppe veröffentlichte am 9. August 2017 ihren Geschäftsbericht 2016. Daraus ergibt sich, dass – wie bereits schon vorher verkündet – der Jahresüberschuss 3,1 Mio. € betrug. 2015 lag er noch bei 7,1 Mio. €. Wegen einer Bilanzumstellung kann man die Zahlen aber nicht vergleichen. Wie bei einer Vergleichsbilanzierung der Jahresüberschuss ausgesehen hätte, hat DuMont nicht geschrieben. Insgesamt sei der Umsatz leicht gestiegen. Die vier Medienhäuser (Köln, Halle, Berlin, Hamburg) mit dem Kerngeschäft Zeitungen erwirtschaften einen Umsatz von 459,7 Mio. €, die Fachmedien um den Bundesanzeiger liegen bei 92,5 Mio. €. Erstmals wurde der Digitalbereich – ohne die Online-Umsätze der Zeitungen – mit 1,5 Mio. € angegeben. Weiterlesen

DuMont hat sich von seinen Anteilen am Bonner General-Anzeiger getrennt

Die DuMont Mediengruppe hat sich von ihren Anteile am Unternehmen des Bonner General-Anzeigers, der Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH,  zum Jahrsende 2016 leise getrennt, so eine Medieninformation von kress. Damit dürfte die Zusammenarbeit von DuMont mit dem Bonner General-Anzeiger auch in anderen Geschäftsfeldern beendet werden, ist zu vermuten. In einem Vertrag vom 21. Dezember 2000 erhielt DuMont darüber hinaus  die „Vorkaufsrechte bezüglich sämtlicher Anteile an der H. Neusser KG (mit Ausnahme einer Übertragung an Familienangehörige der Gesellschafter, sofern die Verpflichtungen gegenüber MDS mitübertragen werden) sowie bezüglich sämtlicher Beteiligungen der H. Neusser KG und der H. Neusser GmbH einschließlich der übrigen Anteile an der Bonner Zeitungsdruckerei (aus der Entscheidung des Bundeskartellamtes 2004). Laut KEK-Online betrug der DuMont-Anteil 18 Prozent. Weiterlesen