DuMont hat sich von seinen Anteilen am Bonner General-Anzeiger getrennt

Die DuMont Mediengruppe hat sich von ihren Anteile am Unternehmen des Bonner General-Anzeigers, der Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH,  zum Jahrsende 2016 leise getrennt, so eine Medieninformation von kress. Damit dürfte die Zusammenarbeit von DuMont mit dem Bonner General-Anzeiger auch in anderen Geschäftsfeldern beendet werden, ist zu vermuten. In einem Vertrag vom 21. Dezember 2000 erhielt DuMont darüber hinaus  die „Vorkaufsrechte bezüglich sämtlicher Anteile an der H. Neusser KG (mit Ausnahme einer Übertragung an Familienangehörige der Gesellschafter, sofern die Verpflichtungen gegenüber MDS mitübertragen werden) sowie bezüglich sämtlicher Beteiligungen der H. Neusser KG und der H. Neusser GmbH einschließlich der übrigen Anteile an der Bonner Zeitungsdruckerei (aus der Entscheidung des Bundeskartellamtes 2004). Laut KEK-Online betrug der DuMont-Anteil 18 Prozent. Weiterlesen

DuMont verkauft seinen Kalenderverlag

Die DuMont Mediengruppe verkauft den DuMont Kalenderverlag rückwirkend zum 1. Januar 2017 an den Neumann-Wolf-Gruppe in Kiel. Der Kalenderverlag soll künftig eigenständig in Köln weiter agieren. Mit seinen Programmen (jährlich etwa 200 Titel) erwirtschaft das Kölner Unternehmen rund 5 Mio € Umsatz und ist einer der führenden Kalenderverlage Deutschlands. Die Neumann-Wolf-Gruppe ist mit einem Umsatz von 45 Mio. € durch seinen Aufkaufstrategie in den vergangenen Jahren zum Marktführer im Kalendermarkt geworden und beschäftigt heute 110 Mitarbeiter. Die Unternehmensberatung Apenberg & Partner hat die Transaktion angebahnt, strukturiert und den Käufer beraten. Der DuMont Kalenderverlag beschäftigt nach eigener Darstellung rund 12 Arbeitnehmer.

DuMont 2016 mit schwarzen Zahlen, 2017 wird schwer

bilanz.jpgDer Vorstandsvorsitzende der DuMont Mediengruppe, Dr. Christoph Bauer,  soll nach Darstellung des MOPO-Betriebsrats auf dem Jahresauftakt in Köln am 10. Januar 2017 über das vergangene Jahr informiert und einen Ausblick auf 2017 gegeben haben. Zu den Erfolgen gehöre u.a. der Kauf des Internet-Unternehmen Facelift,  die neue überregionale Vermarktung bei den Boulevardtiteln über die Axel Springer Tochter “Red Impact” oder der in Berlin gewagte Neustart. DuMont werde noch viele Jahre von den Printtiteln leben, aber man müsse als Zukunftsvision ein Datum festlegen, an dem das Schicksal der Gruppe nicht mehr von den Printerlösen abhänge. Man werde irgendwann nicht mehr in der Lage sein, Redaktionen von 150 Beschäftigten zu tragen. Weiterlesen

Sanierungsprogramm 2016/2017 von DuMont startet

sanierungDie DuMont Mediengruppe startet heute mit der Präsentation ihres Sanierungs- und Umbauprogramms. Angekündigt ist, dass der Konzern in der letzten Oktoberwoche auch das Konzept für den „Neustart Berlin” verkündet will. Dies betrifft  die Optimierung Abläufe in und zwischen der Berliner Zeitung und dem Berliner Kurier. Hier wird mit einem massiven Personalabbau in beiden Redaktionen gerechnet. Zum anderen geht es um die Folgen des Umzugs für die Arbeitnehmer und deren Arbeitsplätze.

Aktuell wird auf Gruppenebene für DuMont Blattplanung ein drastisches Sparprogramm präsentiert, auch in Halle soll am Dienstag darüber informiert werden, welche Folgen das Programm am Standort hat. Die Beschäftigten der gesamten IT, die heute alle in der DuMont Systems an vier Standorten beschäftigt sind, sollen morgen über die Planungen informiert werden. 

DuMont kann jetzt endlich kaufen

Die DuMont Mediengruppe hat jetzt endlich ihre Kreditfinanzierung über mehrere Banken abgesichert. Mit der Commerzbank AG, UniCredit Bank AG, BayernLB, Deutsche Bank AG, Kreissparkasse Köln und Sparkasse KölnBonn wird eine Kreditlinie in niedriger dreistelliger Millionenhöhe vereinbart.  „Nach den strukturellen und gesellschaftsrechtlichen Voraussetzungen wurde nun auch der finanzielle Rahmen geschaffen, um die zunehmende Digitalisierung der strategischen Geschäftsfelder der DuMont Mediengruppe gestalten zu können“, so Stefan Hütwohl, Vorstand Finanzen der DuMont Mediengruppe. DuMont verfügt jetzt über die notwendigen Mittel, um seine Wachstumsstrategie zu finanzieren im Bereich der Fachmedien und den digitalen Geschäftsprojekten. Weiterlesen