DuMont will sich von Haaretz-Anteilen in Israel trennen

Die FT schreibt in ihrer Online-Ausgabe, dass DuMont sich von seinem 20-Prozent-Anteil an der israelischen Zeitung Haaretz trennen will. Als Grund schreibt die FT.com, dass sich DuMont auf sein deutsches Geschäft konzentrieren will. Bereits im vergangenen Jahr soll DuMont versucht haben, ihre Anteile zu verkaufen, aber es fand sich nach Angaben von FT.com kein Käufer.  Die Rolle von Kurt Neven DuMont im Hitlerfaschismus als NSDAP-Mitglied, führte im Netz immer wieder zu Diskussionen über die DuMont-Anteile an Haaretz. Weiterlesen

DuMont will gruppenweite Mitarbeiterbefragung einführen

kbr2009Die DuMont Mediengruppe will für die künftige Personalentwicklung jährliche Mitarbeitergespräche gruppenweit durchführen. Dies soll an Hand eines Fragenbogens erfolgen. Kriterium für diesen Fragebogen ist ein so genanntes Kompetenzmodell. Das Unternehmen legt für sich fest, welche Kernkompetenzen Mitarbeiter mitbringen oder entwickeln müssen, damit es seine Ziele erreichen kann. Darauf beruhend soll dann die Personalentwicklung betrieben werden. Das bisher zufällige und willkürliche System auf Basis einer nicht mehr erfolgreichen Unternehmensstrategie soll geändert und strukturiert betrieben werden. Beides, Personalentwicklung und Befragung der Mitarbeiter ruft die Betriebsräte auf den Plan. Hier das KBR-Info. Weiterlesen

Das war’s mit „Stadtflair“ von DuMont in Hamburg

nimbus-image-1474121248344„Stadtflair“, ein Magazin von DuMont in Hamburg, wird nach etwas über einem Jahr jetzt eingestellt, schreibt der MOPO-Betriebsrat in seiner jüngsten Veröffentlichung. Er begrüßt sogar diese Einstellung. Auf der Web-Seite von Stadtflair steht nichts von dessen Ende. Das Magazin konnte sich vertrieblich nicht durchsetzen und schrieb Verluste, so der Betriebsrat. „Stadtflair“ war im Juni 2015 vom Tochterunternehmen der Hamburger Morgenpost, DuMont Media, gestartet worden. Es wurde als Best-Ager-Magazin platziert, für die Hamburger um die 5o. DuMont schrieb damals anlässlich der ersten Ausgabe im Juni 2015: „Mitten im Leben, mitten in Hamburg – stadtflair ist das neue Magazin für Hamburgerinnen und Hamburger in den besten Jahren. Anspruchsvoll, emotional und hochwertig. Das vierteljährlich erscheinende 100 Seiten starke Heft bietet Reportagen rund um Gesellschaft und Stadtpolitik, sowie ausgewählte Kultur- und Freizeit-Ideen für Hamburg. Verpackt in klarem Design und mit einer Ansprache auf Augenhöhe.“

DuMont Dialog – Nach nur 1 1/2 Jahren Kurskorrektur?

Nach gut 1 1/2 Jahren steht DuMont mit seiner Strategie „Perspektive Wachstum“ vor einer erneuten Niederlage. Die jetzt bekanntgewordene  Krise im Dialog-Geschäftsfeld betrifft im wahrsten Sinne einen Wachstumsbereich der Mediengruppe. Mit DuMont Dialog sollte das Mandantengeschäft neu aufgebaut werden. Die ehemals regionale Zuordnung der Call-Center zu den Zeitungsstandorten (Berliner Dialog in Berlin und MZ Dialog in Halle) wurde beendet und die Call-Center als zentrales Geschäftsfeld geführt. Doch genau das Neukundengeschäft dürfte die Belastungen im Ergebnis verursachen. Mehr noch, durch die Masse an Arbeit wurde die eigene Auftragsbearbeitung belastet. Die Abonnenten, das Gold im Verlagsgeschäft, wurden unzufrieden. Weiterlesen

DuMont-Vorstandsmitglied a.D. Sommerfeld sieht keine Zukunft für Regionalzeitungen

In einem Text für meedia.de äußert sich das ehemalige DuMont-Vorstandsmitglied, Franz Sommerfeld, zur Zukunft der Inhalte-Angebote von Zeitungsverlagen. „Am Ende werden wenige, vielleicht zwei große Regionalverlage bleiben.“ Zynisch spricht er am Beispiel der FR, die DuMont in die Krise und in die Insolvenz geführt hat, vom „amerikanischen Weg“ und spielt darauf an, dass man Zeitungen scheinbar einstellen muss, um das Kartellrecht zu umgehen. Wie man heute weiß, war es die finanzielle Lage der Mediengruppe und nicht alleine die der FR, die entscheidend eine geändertes Vorgehen bedingte.  Weiterlesen

Überregionaler Vermarkter kommt im Sommer

23 regionale Zeitungsverlage haben eine gemeinsame Vermarktungseinheit, Score Media, gegründet. Zum Gesellschafterkreis gehören unter anderem die DuMont Mediengruppe, die Funke Mediengruppe, die FAZ-Gruppe und die Mediengruppe Madsack. Zu Score Media gehören aktuell zehn sogenannte Rückgrat-Verlage, die den engsten Gesellschafterkreis bilden, und insgesamt zwölf sogenannte Reichweitenverlage, die zum erweiterten Gesellschafterkreis gehören und sich rechtlich eine Gesellschafterstimme teilen. Die NOZ wird ebenfalls Gesellschafter. Neben den Gesellschafterverträgen hat auch jedes Mitglied einen Vermarktungsvertrag unterschrieben, der allerdings keine Exklusivität vorsieht. Die Funke Mediengruppe wird offiziell auch noch von Media Impact vermarktet, deren Minderheitsgesellschafter sie ist.  Weiterlesen

Anzeigensatz der Kieler Nachrichten geht zu MZ Satz

Der Anzeigensatz der Kieler Nachrichten, bisher in der Bergedorfer Zeitung erstellt, soll ab Mai 2016 von MZ Satz, einem Tochterunternehmen der DuMont Mediengruppe, übernommen werden, war aus Unternehmenskreisen zu hören. Bereits vorher war der Satzauftrag für die HAZ und HNP an DuMont gegangen. „Die Reorganisation der Geschäftsprozesse bei Madsack ist noch nicht abgeschlossen.  Die Richtung, im Wettbewerb der Mediengruppen auch neue Koalitionen zu schließen, ist nicht zu übersehen. Madsack konzentriert sich auf seine regionalen Titel und bietet zentrale Dienste an, die auch außerhalb der Gruppe genutzt werden, das sogenannte Mandantengeschäft“, meint Rainer Butenschön, stellvertretender Konzernbetriebsratsvorsitzender der Madsack Mediengruppe. „Das Call-Centergeschäft und der Anzeigensatz von Madsack ist zu wesentlichen Teilen an DuMont gegangen. Ich bin gespannt, ob das auch in anderen Feldern in Richtung Madsack geht.“