Heinen Verlag erwirtschaftet 2015 wegen verkaufter PMB-Beteiligung – 32 Mio. € Verlust

img_5763Der Heinen Verlag hat 2015 ein Jahrsfehlbetrag von – 32 Mio. € erwirtschaftet. Ursache dafür ist der Verkauf seiner 35 prozentigen Anteile an der PMB (Berliner Verlag/Hamburger Morgenpost) an die DuMont Mediengruppe. Allein aus diesem Geschäft sei ein Veräußerungsverlust von 34,3 Mio. € angefallen. Weiterhin positiv ist das Ergebnis der zusammen mit DuMont herausgegebenen Anzeigenblätter, der Rheinischen Anzeigenblatt GmbH mit 8,9 Mio. €. Das Beteiligungsergebnis von DuMont fließt in die Bilanz von DuMont Rheinland und frischt dort das Ergebnis auf. Im Zuge der Trennung seiner PMB-Anteile hat sich nach Darstellung von meedia.de der Heinen Verlag auch von seiner stillen Beteiligung an der Mitteldeutschen Zeitung getrennt. „Diese stille Beteiligung wurde zum Nominalwert, also ohne Auswirkungen auf das Jahresergebnis 2015 des Heinen Verlages.“

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Heider Druck verliert Druckauftrag für Anzeigenblatt von DuMont/Heinen

Heider Druck produzierte bisher das Bergische Handelsblatt und das Bergische Sonntagsblatt, die in der gesamten Region Rheinisch-Bergischen Kreis in einer Auflage von 95.000 verteilt werden. Sie werden vom Rheinischen Anzeigenblatt GmbH & Co. KG herausgegeben Die DuMont Mediengruppe hält 50 % der Anteile,die anderen  50 % der Heinen Verlag.  Seit Januar 2016 wird das Blatt in der DuMont eigenen Druckerei in Köln erstellt. Der Druckauftrag war bei Heider Druck 2015 gekündigt worden. Der Auftragsverlust soll zu betriebsbedingten Kündigungen beim Unternehmen in Bergisch Gladbach geführt haben. Hans-Martin Heider sagte, dass die Bergisch Gladbacher nach fast 50 jähriger Tätigkeit für DuMont gerne früher von den neuen strategischen Überlegungen der Kölner erfahren hätten: „Nach so langer und jederzeit vertrauensvoller Zusammenarbeit hätte ich erwartet, dass der DuMont-Vorstand unser Haus mit einem der Tragweite angemessenen Zeitraum über dessen Entscheidung hätte informieren müssen.” Weiterlesen

Heinen Verlag meldet – 5 Mio. € Verlust in 2013

Laut dem letzten Konzernabschluss hat der Heinen Verlag, Mitgesellschafter des Berliner Verlages und der Hamburger Morgenpost, für 2013 einen Verlust von – 5,006 Mio. € erwirtschaftet. Auch für 2014 rechnet man mit einem Millionen Verlust. Als Gründe wird auf die Ertragslage bei der Beteiligung Rheinische Anzeigenblatt GmbH & Co. KG (RAG) und deren Tochtergesellschaften verwiesen. „Die rückläufigen Anzeigenerlöse konnten durch höhere Erlöse für Zeitungsbeilagen nur teilweise kompensiert werden. Im Direktverteilungsgeschäft sind die Umsätze spürbar gesunken. … Die über die PMB Presse- und Medienhaus Berlin GmbH & Co. KG gehaltenen Beteiligungen in Berlin und Hamburg gehören zu 35% zur Heinen-Verlag GmbH. 65% hält die Mediengruppe M. DuMont Schauberg. Aufgrund der andauernden Restrukturierungsphase und der damit verbundenen hohen Kosten sowie ungünstiger Rahmenbedingungen führte die Fortschreibung der Beteiligung im Konzern zu einem Verlust. Die für 2013 gestellte Konzern-Prognose hat sich aufgrund der stärker als erwartet eingebrochenen Anzeigenerlöse im Großraum Köln und im Bereich der PMB und des dadurch hoch negativen übernommenen Objektergebnisses und der Fortschreibung des Gesellschaftsanteils PMB nicht eingestellt. “

Wie steht es um die PMB?

Das Presse- und Medienhaus Berlin (PMB) kommt nicht aus den roten Zahlen. Auch im Geschäftsjahr 2013 wurden Verluste eingefahren. In der jetzt veröffentlichten Bilanz des 35-prozentigen Mitgesellschafters, des Heinen-Verlages, wird im Risiko- und Prognosebericht davon gesprochen, dass „die weitere Entwicklung … mit Unsicherheiten behaftet“ sei. Als Grund wird die  andauernde Restrukturierungsphase, die damit  verbundenen hohen Kostenbelastungen sowie schwierige Rahmenbedingungen aufgeführt. MDS hatte bereits in ihrer Bilanz 2013 über ihre 65-prozentige Beteiligung geschrieben. Minus 12,365 Mio. € betrug der Verlust der Aktivitäten in Berlin und Hamburg (über die BV Deutsche Zeitungsholding). Weiterlesen

MDS und Heinen-Verlag: Informationsveranstaltung von ver.di und DJV für Freie und Pauschalisten

26maiWährend bei der Kölnischen Rundschau noch Gespräche über einen „sozailverträglichen“ Personalabbau geführt werden, macht man beim Kölner Stadt-Anzeiger Nägel mit Köpfen. Zahlreichen Pauschalisten wurde bereits mitgeteilt, dass man auf ihre Mitarbeit künftig keinen Wert mehr legt, anderen wurden neue Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten, allerdings zu schlechteren Konditionen. Weiterlesen

DJV-Protest gegen Tarifflucht von DuMont Schauberg und Heinen-Verlag

BkTPsZ6CMAAZPtYHeute wird die Pranger-Tour des DJV, die in den vergangen Wochen deutschlandweit auf die anhaltende Tarifflucht von Zeitungsverlegern aufmerksam gemacht hat, fortgesetzt. Am Mittwoch, den 2. April 2014, wirft die Videoprojektion ab ca. 20.30 Uhr illuminierte Slogans auf den Platz vor dem Kölner Hauptbahnhof. Damit protestieren Journalisten gegen das Verhalten von M. DuMont Schauberg (MDS) und Heinen-Verlag. Weiterlesen

Heinen und MDS wollen 4 Mio. € einsparen

blvkrkstaMehrere Lokalredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger (KStA, MDS) und Kölnischer Rundschau (KR, Heinen-Verlag) sollen zum 1. Juni 2014 in die tariflose „Rheinische Redaktionsgemeinschaft GmbH“ ausgelagert und zusammengelegt werden. Betroffen sind die Lokalredaktionen Rhein-Erft, Rhein-Sieg sowie Euskirchen und Oberberg. Insgesamt wollen die Verlage 30 Redakteursstellen und eine bisher nicht genannte Zahl von Pauschalisten abbauen. In der „Rheinischen ReGe“ sollen 67 journalistische Mitarbeiter ständig beschäftigt werden, heißt es in der Pressemitteilung von MDS. Weiterlesen