DuMont Redaktionsgemeinschaft mit neuem Chefredakteur

Die Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS) hat Robert von Heusinger zum neuen Chefredakteur der DuMont-Redaktionsgemeinschaft (ReGe) berufen. Er folgt Brigitte Fehrle, der Chefredakteurin der Berliner Zeitung. Von Heusinger wird die Berliner Zeitung für die neue Stelle verlassenm. Hier war er bisher stellvertretender Chefredakteur. „Mit der Berufung von Robert von Heusinger als eigenständigen Chefredakteur für die Redaktionsgemeinschaft  unterstreichen wir die Unabhängigkeit und besondere Bedeutung der Redaktionsgemeinschaft als journalistischer Leistungspool für unsere Blätter, aber auch für Partner außerhalb unserer Mediengruppe“, erklärt Alfred Neven DuMont, Aufsichtsratsvorsitzender der Gruppe.

„Lebe deine Träume“ – Aktion vor Studio DuMont in Kölner Innenstadt

8c8fc0f0-5683-11e3-6f79-525400a933efGestern Abend hatte das »studio dumont« zur Veranstaltung »Lebe deine Träume – Glück ist kein Zufall« in den Kölner Gürzenich geladen. Der Betriebsrat von M. DuMont Schauberg nutzte die Gelegenheit, ein Flugblatt zu verteilen und die Gäste der Veranstaltung und Passanten auf die aktuelle Lage im Verlag aufmerksam zu machen. Im Flugblatt heisst es: »Wir alle möchten gern weiterhin ›unsere Träume leben‹. Wir bitten Sie: Unterstützen Sie unser Anliegen. Fragen Sie heute Abend, warum MDS zu drastischen Maßnahmen wie Massenkündigungen und umfangreichen Auslagerungen in tariflose Gesellschaften greifen will. […] Wenn die MDS-Mitarbeiter erst einmal weg sind, ist auch ihr ›Stadt-Anzeiger‹ nichts mehr wert.“ Weiterlesen

kress: Kummer bei M. DuMont Schauberg in Köln

kress.de schreibt über ein in Köln kursierendes Papier: „Ein düsteres Bild von der Situation an seinem Stammsitz in Köln entwirft das Zeitungshaus M. DuMont Schauberg („Kölner Stadt-Anzeiger“, „Express“, „Kölnische Rundschau“) in einem Katalog mit 28 Fragen und Antworten zur „Neuausrichtung des Verlags“: „Wenn wir jetzt nicht handeln, schreibt der Verlag spätestens ab 2015 rote Zahlen“, heißt es dort. Das Anzeigengeschäft in Köln sei „erheblich stärker und schneller eingebrochen als erwartet“. Konkret beziffert MDS den Rückgang auf 13,6% im Jahr 2012 und 12,7% im Jahr 2013. Der Umsatz sei in den vergangenen Jahren um über 25% bzw. 20 Mio Euro gesunken.“ Hier der Link auf den kress.de Artikel. Auch meedia.de hatte über ein Papier aus Köln geschrieben. meedia merkte an, dass die „Fragen und Antworten aus derselben Feder stammen, gibt es natürlich auf jede Frage auch eine Antwort. Aufschlussreich sind die Informationen aber teilweise dennoch.“

„Bewegte Pause“ in Köln – jeweils um 12:30 Uhr

8cd79098-51b9-11e3-7004-001ec9b03e44Um gegen die geplante Zerschlagung des Unternehmens und gegen Kündigungen zu protestieren, hat der Betriebsrat zu einer täglichen »bewegten Pause« aufgerufen. Am Montag sind diesem Aufruf etwa 50 Kolleginnen und Kollegen gefolgt. Gestern waren es schon fast 70. Die »Pausanten« trafen sich um 12.30 Uhr vor dem Haus und spazierten dann einmal ums Verlagsgebäude. Viele trugen T-Shirts mit der Betriebszugehörigkeit und dem trotzigen Spruch: »Wir lassen uns nicht von Bord werfen!« Auch in den nächsten Tagen soll die »bewege Pause« regelmäßig um 12.30 Uhr stattfinden.

ver.di: DuMont Schauberg soll für Abfindunden bei der FR noch einmal Mittel zur Verfügung stellen

ver.di-Pressemitteilung vom 20. November 2013

Der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, hat die Bereitschaft der SPD Beteiligungssholding ddvg zur Zahlung von einer Million Euro für die Vorfinanzierung von Abfindungsansprüchen früherer Mitarbeiter der Frankfurter Rundschau begrüßt. »Auch wenn wir an anderer Stelle immer wieder deutliche Kritik an der ddvg zu äußern haben, hier würdigen wir ausdrücklich, dass die Medienholding der SPD als Miteigentümerin des Druck- und Verlagshauses Frankfurt unserer Forderung nach Übernahme sozialer Verantwortung nachkommt«, betonte Werneke. Weiterlesen

taz: Ein Bruch mit der Firmenkultur

Die taz schreibt in ihrer Ausgabe vom 17.11.2013 über die Restrukturierungen der Mediengruppe DuMont Schauberg am Kölner Statndort. „Beim Kölner DuMont-Konzern drohen mindestens 84 Kündigungen. In einem Brief bitten die Mitarbeiter den Verlagspatriarch, darauf zu verzichten…. Erstmals in der Nachkriegszeit soll zum kommenden Jahr mindestens 84 Beschäftigten des Kölner Stammhauses betriebsbedingt gekündigt werden – ein Bruch mit der bisherigen Firmenkultur. Weiterlesen

MDS am Kölner Standort 2015 in roten Zahlen – wenn man jetzt nichts unternimmt

Für 2015 prognostiziert die Kölner Geschäftsleitung für den dortigen Standort „rote Zahlen“. Nach Unternehmensdarstellung habe man mit dem starken Anzeigenrückgang 2012 von 13,6 Prozent (11,4 Mio. € *) und 2013 von 12,7 Prozent (9,2 Mio. € *) angeblich nicht gerechnet. Die Kölner Geschäftsführung begründet damit die aktuellen personellen Maßnahmen (84 geplante Kündigungen und Ausgliederungen), obwohl die Anzeigenumsätze am Kölner Standort nur rund 37 Prozent vom Gesamtumsatz ausmachen. Weiterlesen

Ausbau von Nebengeschäften wird vorangetrieben – Jobmesse in Köln

jobmesseDie Mediengruppe DuMont muss seit Jahren Umsatzeinbußen im Anzeigengeschäft verbuchen. Die Umsätze verschwinden vom Grundsatz nicht, sie suchen sie andere Werbeträger. Die Web-Shop-Geschäfte der einzelnen Zeitungstitel wurde in den letzten Jahren entwickelt und bringt zum Teil ordentlich Geld ein, in Verbindung mit einer Geschäftsstelle. Dienstleister wie MDS Creative sollen die Blattproduktion billiger machen oder das Corporate Publishing-Geschäft entwickeln. Das organisieren von Messen ist ebenfalls ein Versuch, hier in Kombination mit den Print- und Online-Angeboten Umsätze zu generieren. Am 141.11. 2013 fand eine so genannte Jobmesse in Köln statt. Weiterlesen

BDZV-Vertriebskongress: Produkte verkaufen, Kunden bedienen

Seit vier Jahren ist der Vertriebserlös die wichtigste Ertragssäule im Umsatz der Regionalzeitungen. Gut 55 Prozent steuerte das Lesergeschäft 2012  zum Branchenumsatz bei, trotz leicht rückläufiger Auflagenzahlen. Lesenswert die verschiedene Beiträge beim BDZV/ZV-Konferenz „Zeitungsvertrieb im Wandel“ in Köln zu den Digital- auch klassische Vertriebsthemen wie Direktmarketing, Zustellung und Kundenbetreuung. Hier der Link zu der Zusammenfassungen.

Kölner Betriebsversammlung auf den 11. Dezember 2013 verschoben

Die für den 13. November 2013 geplante Betriebsversammlung bei MDS in Köln wird auf den 11. Dezemeber 2013 verschoben. Im Rahmen der Beratungen zwischen Betriebsrat, ver.di und Geschäftlseitung am 12. November 2013 wurde über mögliche Alternativen zu den Planungen des Arbeitgebers gesprochen. „Im Ergebnis wurde vereinbart, dass hierzu aufgenommene Gespräche am 5. Dezember 2013 fortgesetzt werden soll. Zielsetzung ist es, an diesem Tag zu einer Vereinbarung zur Bearbeitung aller Themen zu kommen.

Solidaritätsadresse aus Hamburg

Als Betriebsrat der Hamburger Morgenpost verfolgen wir die aktuelle Auseinandersetzung um die geplanten Kündigungen und Ausgliederungsabsichten eurer Geschäftsführung sehr genau. Für unterstützen eure Zielsetzung, das es einen anderen Weg gibt als den der bisher vorgeschlagenen durch Geschäftsführung und Vorstand. Es geht um Regelungen für die Arbeitnehmer/innen, die sich an sozialverträglichen Lösungen orientieren und betriebsbedingte Kündigungen ausschließt, die dem bisherigen Weg des Unternehmens am Kölner Standort entsprechen. Unser Mittel der Teilhabe und Unterstützung ist vor allem eine detaillierte Information der Arbeitnehmer/innen der MOPO und die betriebsöffentliche Debatte über das Kölner Geschehen. Weiterlesen

Nach der 5. Verhandlungsrunde Redakteure Zeitungen

„Nachdem wir die Pläne des BDZV nun genauer kennen, wird klar, welche Einschnitte die Verlegervertreter von den Journalistinnen und Journalisten fordern“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke nach der fünften Verhandlungsrunde für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure und Freie bei Tageszeitungen. Nicht nur das kaum als solches zu bezeichnende Gehaltsangebot, das der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) gemacht habe, sondern auch das Bestehen auf spürbaren Kürzungen in den manteltariflichen Regelungen ließen eine zeitnahe Einigung unwahrscheinlich erscheinen. Weiterlesen

Kölner Internetzeitung report-k.de zur Protestaktion am 11.11.2013

Die Internet-Zeitung report-k.de berichtet über die Aktion des Betriebsrats von MDS-Kölnb am 11. November 2013 in der Kölner Innenstadt: „Brtriebsrat und Mitarbeiter des Kölner Zeitungsverlages M. DuMont Schauberg, in dem unter anderem die Blätter „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“ erscheinen formierten sich gestern zu einem kleinen Martinszug vom ehemaligen Sitz des Verlagshauses an der Breite Straße zur Kupfergasse, wo man eine Kerze aufstellte um für gutes Gelingen bei den heutigen Verhandlungen mit dem Verlagshaus“ einzutreten. Weiterlesen

Aktion am 11. 11. 2013 in Köln: Eine Kerze für das gute Gelingen

1454875_545479022212996_657404642_nAm 11. November 2013, am Abend des Martinstages, ging der Betriebsrat von M. DuMont Schauberg (MDS), eine Kerze anzünden. Gut 50 Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen des Hauses begleitete ihn. Es ist ein alter Brauch in Köln, in schweren Krisen bei der Schwarzen Mutter Gottes in der Kupfergasse eine Kerze anzuzünden. Erstmalig in seiner neueren Geschichte soll 84 Kolleginnen und Kollegen betriebsbedingt gekündigt werden. Gut ein Viertel der Beschäftigten des Verlages soll in tariffreie Tochterfirmen ausgegründet werden. Die Aktion des Betriebsrats fand ein breites Medienecho. »Wir werden morgen eigene Sparvorschläge präsentieren«, sagte der stellvertrende BR-Vorsitzende Heinrich Plaßmann den Medienvertretern. „Wir hoffen, die Geschäftsführung zu überzeugen, dass sie das Potential des Hauses nutzt und auf Kündigungen verzichtet.“ Weiterlesen

Tarifaktion vor der Hamburger Morgenpost

905301_665576303464424_1925886808_oMit einer Tarif-Mittagspause haben am 11. November 2013 die Beschäftigten der Hamburger Morgenpost die Forderung der Gewerkschaften DJV und ver.di nach einer deutlichen Gehaltserhöhung für die Redakteurinnen und und Redakteure an Tageszeitungen unterstützt. Zeitgleich fand die 5. Verhandlungsrunde zwischen Zeitungsverlegern und Gewerkschaften in Berlin statt. Weiterlesen

Tarifverhandlungen Tageszeitungen – Protest auch vor der Hamburger Morgenpost

905301_665576303464424_1925886808_oMit einer Tarif-Mittagspause haben heute die Beschäftigten der Hamburger Morgenpost die Forderung der Gewerkschaften DJV und ver.di nach einer deutlichen Gehaltserhöhung für die Redakteurinnen und und Redakteure an Tageszeitungen unterstützt. Zeitgleich fand die 5. Verhandlungsrunde zwischen Zeitungsverlegern und Gewerkschaften in Berlin statt. Weiterlesen

DJV nach der 5. Runde: Verleger fordern Sparorgie

Eine klare Absage hat der Deutsche Journalisten-Verband den Vorstellungen des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) über die künftigen Tarifverträge für Zeitungsjournalisten erteilt. In der heutigen fünften Verhandlungsrunde in Berlin zeigten sich die Verlagsvertreter unnachgiebig hinsichtlich der von ihnen geforderten Regionalisierung der Gehälter und der neuen Struktur der Berufsjahrstufen. Auf dieser Grundlage legten sie Zahlen für die künftigen Gehaltshöhen der Redakteurinnen und Redakteure vor. Die Vergütung der Volontäre soll sich nicht verschlechtern, allerdings blieben die Verleger bei ihrer Forderung nach einer Verlängerung des Volontariats. Weiterlesen

BDZV nach 5. Runde: Tarifverhandlungen werden im Dezember fortgeführt

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat heute in fünfter Runde die Verhandlungen über einen neuen Gehalts- und Manteltarifvertrag für Redakteure an Tageszeitungen mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und der dju in ver.di im Haus der Presse in Berlin fortgesetzt: Die Tarifpartner verhandelten erneut in kleiner Kommission. Dabei legten die Zeitungsverleger ein über alle Positionen beziffertes Angebot vor. Weiterlesen

Kölner Kollegen vom Stadt-Anzeiger, Rundschau und Express beteiligen sich am Warnstreik

1402974_545466498880915_944202463_o1401285_545466872214211_619743591_oAm 11. November 2013 fand ein Warnstreik der Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen in NRW anlässlich der Tarifverhandlungen für Redakteure statt. Über 40 Redakteurinnen und Redakteure der Kölnischen Rundschau, des Kölner Stadt-Anzeigers und des Express waren mit Streikenden aus anderen Redaktionen nach Bielefeld gefahren, um dort für einen neuen Gehaltstarifvertrag zu demonstrieren.  Auf der landeszentralen Kundgebung verliehen die Vertreter/innen der dju in ver.di und des DJV, der Forderung nach einer Gehaltserhöhung Nachdruck. Zudem machen die Teilnehmer/innen deutlich, dass sie die tariflichen Arbeitsbedingungen im Manteltarifvertrag verteidigen wollen. Er regelt u.a. das Urlaubs- und Weihnachtsgeld (Jahresleistung), die Anzahl der Urlaubstage u.,a.m.