Petition zur Schließung der Druckzentrums des Bonner General-Anzeigers

bgaDer Betriebsrat des Bonner General-Anzeigers, einer Beteiligung der DuMont Mediengruppe, hat der Geschäftsführung ein Konzept vorgestellt, das Druckzentrum in die Hände der dort arbeitenden KollegInnen zu überführen, damit es in Form einer mitarbeitergeführten Gesellschaft weiter betrieben werden kann. Die Gewerkschaft ver.di hatte zugesagt, die Erstellung einer qualifizierten Machbarkeitsstudie zu finanzieren. Am 11. Februar 2016 wurde diese Initiative zurückgewiesen, die Erstellung einer Machbarkeitsstudie abgelehnt und die Vernichtung von Arbeitsplätzen im Druckzentrum des Bonner General-Anzeigers angekündigt.  Bitte unterzeichne unsere Petition an Herrn Regge, den Geschäftsführer des Verlages:Bitte überdenken Sie die beabsichtigte Schließung. Kehren Sie an den Verhandlungstisch zurück. Sprechen Sie mit dem Betriebsrat und ver.di über alternative Konzepte zur Weiterführung der Druckerei.“

Trotz Ausgliederung wollen Kölner Drucker vom MDS-Betriebsrat vertreten werden

Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 80% haben von 198 abgegebenen Stimmen 193 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Kölner Druckerei trotz Abspaltung im Februar 2015 für eine Vertretung durch den Kölner MDS-Betriebsrat gestimmt. Es gab 4 „Nein“-Stimmen; 1 Stimme war ungültig. Bisher war die Regelung, dass Ende Juli 2016 das Übergangsmandat für den MDS-Betriebsrat enden würde und die Beschäfigten der DuMont Druckerei Köln sich einen eigenen Betriebsrat hätten wählen müssen. Es wird aber damit gerechnet, dass es im Rahmen eines Gesamtpakets zur Kölner Druckerei es zu Regelung der betriebsrätlichen Zuständigkeit kommt.

DuMont-Beteiligung Bonner Generalanzeiger beabsichtigt, Druckzentrum zu schließen

Nach Angaben des Betriebsrats des Bonner Generalanzeigers, beabsichtigt die Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH, die Schließung der eigenen Druckerei. Der Druckauftrag soll künftig fremdvergeben werden. 80 Beschäftigte wären von der Maßnahme betroffen. Wer den Auftrag bekommt, wird noch nicht kommuniziert. Die DuMont Mediengruppen ist zu 18 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten des Unternehmens steht die Herausgabe des Bonner General-Anzeigers, der als größte regionale Tageszeitung mit neun Regionalausgaben im Großraum Bonn erscheint. Redaktionell arbeiten der Bonner Generalanzeiger und die Kölnische Rundschau zusammen, die KR bezieht den Mantel vom Generalanzeiger. Hier das Info des Betriebsrats: Weiterlesen

Im Herbst 2016 soll neue Druckmaschine in Halle produzieren

Die Mitteldeutsche Zeitung erneuert ihren Maschinenpark in Halle und setzt damit auch auf die Konsolidierung im Zeitungsdruck in der Region Sachsen und Thüringen. Im Herbst 2016 sollen sowohl die neue Weiterverarbeitung als auch die neue Druckmaschine KBA Commander CL die Produktion aufnehmen. Die neue Rotation ersetzt die Anfang der 1990er-Jahre installierte KBA-Express-Anlage. Nach Medienangaben beschäftigt die MZ Druckereigesellschaft mbH in Halle  115 Arbeitnehmer. 2015 hatte die DuMont Mediengruppe ihre Druckerei-Aktivitäten neu aufgestellt. Sie sind nicht mehr dem Standort-Unternehmen zugeordnet, sondern einer die Druckereien übergeordneten Holding DuMont Druck GmbH & Co.KG. Weiterlesen

Heider Druck verliert Druckauftrag für Anzeigenblatt von DuMont/Heinen

Heider Druck produzierte bisher das Bergische Handelsblatt und das Bergische Sonntagsblatt, die in der gesamten Region Rheinisch-Bergischen Kreis in einer Auflage von 95.000 verteilt werden. Sie werden vom Rheinischen Anzeigenblatt GmbH & Co. KG herausgegeben Die DuMont Mediengruppe hält 50 % der Anteile,die anderen  50 % der Heinen Verlag.  Seit Januar 2016 wird das Blatt in der DuMont eigenen Druckerei in Köln erstellt. Der Druckauftrag war bei Heider Druck 2015 gekündigt worden. Der Auftragsverlust soll zu betriebsbedingten Kündigungen beim Unternehmen in Bergisch Gladbach geführt haben. Hans-Martin Heider sagte, dass die Bergisch Gladbacher nach fast 50 jähriger Tätigkeit für DuMont gerne früher von den neuen strategischen Überlegungen der Kölner erfahren hätten: „Nach so langer und jederzeit vertrauensvoller Zusammenarbeit hätte ich erwartet, dass der DuMont-Vorstand unser Haus mit einem der Tragweite angemessenen Zeitraum über dessen Entscheidung hätte informieren müssen.” Weiterlesen

Projekt „DuMont Druck 2018“

In Köln wurde auf zwei Informationmsveranstaltungen in der Druckerei das Konzeptes „Projekt DuMont Druck Köln 2018“ vom Unternehmen vorgestellt. Es soll vom Vorstand Mitte September und vom Aufsichtsrat Anfang Oktober 2015 „positiv begleitet und verabschiedet“ worden sein. Der Betriebsrat schrieb in diesem Zusammenhang: „Ziel des Konzeptes ist, das Druckzentrum ohne Stellenabbau wettbewerbsfähig aufzustellen. Gelingen soll dies unter anderem durch effizientere Strukturen bei der Leitung des Druckzentrums („flachere Hierarchien“ und eine engere Verzahnung der verschiedenen Abteilungen), durch eine Verringerung der allgemeinen Kosten (zum Beispiel durch Rückholung von nach außen vergebenen Druckaufträgen) und langfristig schließlich auch durch ein völlig neues Geschäftsfeld: man will sich aktiv um Druckaufträge von Drittkunden bemühen. Weiterlesen

DuMont Druck 2018 – Wie geht es weiter mit der MDS-Druckerei in Köln?

druckkoelnDas Handelsblatt informiert über das Projekt „DuMont Druck Köln 2018“. Bernd Preuße, Chef der neu gebildeten Drucksparte der Mediengruppe M. DuMont Schaubertg, plädiere für ein neues Konzept, um das Druckhaus von MDS Köln in schwarze Zahlen zu führen. Das Konzept soll bis Juli 2015 vorliegen. Vorgesehen soll neben der Akquise von Fremdaufträgen auch die Optimierung aller Arbeitsabläufe sein. Die Auslastung der Druckerei soll irgendwo zwischen 30 und 50 Prozent liegen. Ein Grund dafür sei, dass es keine Fremdaufträge gäbe.  Sollte der Vorstand Preußes Konzept ablehnen, drohe wohl die Schließung. Und auch wenn die Pläne des Druckchefs abgesegnet würden, die Druckerei nach drei Jahren aber immer noch unprofitabel wäre, könnte es für ihre etwa 270 Mitarbeiter sehr eng werden, so das Handelsblatt in ihrer Online-Ausgabe vom 10. April 2015.