Lokalredaktionen von Kölnischer Rundschau und Kölner Stadt Anzeiger werden ausgegliedert

Der Heinen-Verlag und M. DuMont Schauberg gründen zum 1. Juni 2014 eine neue Lokalredaktions Gesellschaft, die in verschiedenen Regionen in NRW eine gemeinsame Redaktion für die beiden Titel bilden wird. 30 von 100 Stellen sollen im Zuge der Umstrukturierung der Lokalredaktionen von KSTA und KR abgebaut werden. Aus ver.di-Kreisen war zu hören, dass diese Maßnahme darauf abzielt, die Abo-Titel weiter tariffrei zu bekommen.
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Presse Medienhaus Berlin wird Obergesellschaft für Berlin und Hamburg

Die Presse Medienhaus Berlin (PMB) wird künftig die Obergesellschaft sein, über die man von Berlin aus als Holding die beiden MDS-Standorte führt. Die PMB beherrscht die BV Deutsche Zeitungsholding, die 100 % der MOPO-Anteile hält. An der PMB halten die Mediengruppe DuMont Schauberg 65 %, der Heinen- Verlag 35 %. Beide Unternehmen arbeiten seit Jahren zusammen. So hat der Heinen- Verlag seine Verlagsrechte an der „Kölnischen Rundschau“ zu 100 % abgetreten, Helmut Heinen erscheint als Herausgeber. Mehrheitlich besitzt der Heinen-Verlag die Kölnische Verlagsdruckerei GmbH, Köln. Ansonsten ist das Portfolio durch Beteiligungen geprägt. Helmut Heinen ist Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Alfred Neven DuMont ist deren Ehrenpräsident. Der MOPO-Betriebsrat geht davon aus, dass diese Heinen-Funktion nicht dazu führen wird, dass die MOPO wieder dem Arbeitgeberverband beitritt. Es gilt ein Haustarifvertrag, der alle Abschlüsse für die Redakteure/innen und Angestellten übernimmt, so dass wir nicht von der „Fläche“ abgekoppelt werden. 2000 war die MOPO aus dem BDZV ausgetreten, sah sich aber bei Begleitung von Warnstreiks gezwungen, einen Haustarifvertrag abzuschließen. Die PMB ist ihrerseits aus der Eden Holding hervorgegangen, einem Firmenmantel von MDS, der am 13.01.2009 die BV Deutsche Zeitungsholding für 152 Mio. € erworben hatte.