#DuMontGate: MOPO-Betriebsrat erwartet umfassende Aufklärung

Der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost hat sich in einem Schreiben an die Arbeitnehmer mit DuMontGate beschäftigt. „Die stillstehenden Web-Server der DuMont Mediengruppe vom Sonnabendabend bis Sonntagnachmittag, aber auch die Meldungen über ein mögliches Datenleck sowie die Texte über unverschlüsselte Abonnenten-Daten sind in unseren Augen der digitale GAU für DuMont. Nur durch umfassende Transparenz und Aufklärung kann verlorengegangenes Vertrauen in DuMont und deren technische Strategie, aber auch die Sicherheit der Daten, wieder hergestellt werden.“ Weiterlesen

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#DuMontGate: Was im § 202a Strafgesetzbuch genau steht

Die DuMont Mediengruppe hat Strafanzeige wegen Ausspähung von Daten gestellt. Was genau steht in diesem Paragraphen? 

§ 202 Ausspähen von Daten

(1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

#DuMontGate: IT-Sicherheit nicht großgeschrieben bei DuMont

Netzpolitik.org setzt sich kritisch mit der Reaktion der DuMont Mediengruppe mit dem, in ihrer Kommentierung „Hackerangriff“, auseinander und macht dabei auf Widersprüche aufmerksam. Wenn man noch analysiert, wie kommt man zur Feststellung eines Hackerangriffs. Wenn man möglicherweise selber Fehler auf dem Server gemacht hätte, warum spricht man um einen Zugriff Dritter auf Serverdaten. Und es wird noch einmal massiv kritisiert, dass IT-Sicherheit bei DuMont nicht groß geschrieben wird. Weiterlesen

#DuMontGate: Landesdatenschutzbeauftragter NRW ermittelt

Nach der Datenpanne beim Kölner DuMont-Verlag ermittelt jetzt die Landesbehörde für Datenschutz in NRW, schreibt wdr.de Sie prüft, ob das Unternehmen gegen die Informationspflicht verstoßen hat. Solche Sicherheitslücken bei sensiblen Kundendaten müssten Behörden und Betroffenen gemeldet werden, teilte die Landesbehörde am Montag (11.04.2016) mit. Der Landesdatenschutzbeauftragte untersuche nun, ob DuMont dies getan hat. Die Polizei ermittelt wegen des Ausspähens von Daten, schreibt spiegel.de.

#DuMontGate: Auf Grund einer technischen Panne waren Daten für Außenstehnde sichtbar

Die DuMont Mediengruppe informiert heute über den aktuellen Stand in  Sachen #DuMontGate: „Aufgrund einer technischen Panne waren für einen kurzen Zeitraum Daten für Außenstehende sichtbar.“ Bei den betroffenen Abonnenten-Daten, von denen in der Medienberichterstattung am Sonntag die Rede war, handelt es sich offenbar um ePaper-Abonnenten der Kölner, Berliner und des Hamburger DuMont Titel. Zum Umfang der Sichtbarkeit von Daten wird bisher nichts gesagt. Keine Angaben macht das Unternehmen, ob es sich auch um unverschlüsselte Daten handelt. Die Analyse des Zugriffs auf weitere Daten sei noch nicht abgeschlossen. „Die DuMont Mediengruppe hat die zuständigen Behörden umgehend informiert und Anzeige erstattet.“ Am Wochenende waren die digitalen Auftritte der Tageszeitungen der Mediengruppe offenbar Opfer eines Angriffs von außen geworden, schreibt das Unternehmen.

#DuMontGate: Offenbar Web-Server von DuMont gehackt oder Datenleck?

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Die Web-Server der DuMont Mediengruppe sind wohl gehackt worden, aber auch andere Server des Unternehmens. Die Welt schreibt, dass es sich möglicherweise um ein Datenleck handelt und DuMont gegen einfachste Regeln des Datenschutz verstoße. Der wdr.de sieht einen „fahrlässigen Umgang mit den Daten als Grund für das Leck: Passwörter und andere sensible Daten seien unverschlüsselt abgespeichert gewesen, sonst wären die Daten auch bei einem Angriff nicht einsehbar gewesen.“ Seit Samstag-Abend funktionierten die Web-Server von ksta.de, express.de, berliner-zeitung.de, berliner-kurier.de, mopo.de, koelnische-rundschau.de und mitteldeutsche-zeitung.de nicht mehr. Über die Gründe gibt es bisher keine Angaben. Weiterlesen