Wahlvorstand für DuMont Redaktionen in Berlin bestellt

Für die drei DuMont Redaktionsunternehmen im Berliner Verlag wurde jetzt auf einer Versammlung der Beschäftigen ein Wahlvorstand zur Durchführung einer gemeinsamen Betriebsratswahl bestellt. Damit geht die betriebsratslose Zeit für die Berliner Zeitung/Berliner Kurier Print und Online nach dem großen Personalabbau im Oktober 2016 dem Ende entgegen. Die Wahl und die Bildung eines gemeinsamen Betriebsrats von Berliner Newsroom, Berlin24 und der DuMont Redaktionsgemeinschaft geht auf die Strategie der Konzernbetriebsrats im Berliner Verlag aus dem Sommer 2016 zurück. Weiterlesen

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Besuch vom Bundeskartellamt im Kölner Verlagsgebäude der DuMont Mediengruppe

BKartA_ Ansicht Eingang Haus 1Nach Angaben von W&V haben Beamte des Bundeskartellamts die Verlagsräume des der DuMont Mediengruppe in Köln durchsucht. Das geht auch aus einer internen Information der DuMont-Vorstände Christoph Bauer, Stefan Hütwohl und Otto Christian Lindemann hervor.Insgesamt zehn Mitarbeiter des Bundeskartellamtes haben mit Unterstützung der Polizei bei DuMont und in einer Rechtsanwaltskanzlei Beweismaterial sichergestellt. Offenbar wird untersucht, ob es zwischen dem Bonner Generalanzeiger und dessen Mutterverlag Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser und der damaligen Zeitungsgruppe M.DuMont Schauberg eventuell unerlaubte Absprachen gegeben hat. Die Vorgänge gehen offenbar auf das Jahr 2000 zurück. Sie sollen nach W&V-Information in Zusammenhang stehen mit der späteren Überkreuzbeteiligung zwischen den Verlagshäusern. Seit 2005 hält DuMont 18 Prozent Anteile an dem Bonner Verlagshaus. Die Bonner haben neun Prozent der Anteile an DuMont erworben. Zu Beginn des Jahres war darüber hinaus bekannt geworden, dass man sich von seinen gegenseitigen Beteiligungen getrennt hatte.

DuMont-Vorstand macht Rückzieher bei Mobilfunkrichtlinie

Zurückgezogen hat der DuMont-Vorstand nach Angaben des Betriebsrat der Hamburger Morgenpost seine Mobilfunkrichtlinie. Wer ein Diensthandy hat, muss sich registrieren, aber weitergehende Dinge wie die Übermittlung der Verbindungsdaten an einen externen Dienstleister wird es erst einmal nicht geben. Der MOPO-Betriebsrat hatte reklamiert, dass in der Richtlinie Punkte enthalten sind, die das Verhalten von Arbeitnehmer regeln, die seiner Zustimmung bedürfen und nicht einseitig vom Unternehmen angewiesen werden können. Weiterlesen

Hamburgische Bürgerschaft beschäftigt sich mit Lage der Zeitungen in Hamburg

Der Wirtschaftsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft hat sich am 23. November 2017 mit der Lage der regionalen Printmedien in Hamburg beschäftigt, schreibt der MOPO-Betriebsrat in seiner jüngsten Veröffentlichung. Zur Sitzung wurden verschiedene Experten“ geladen. So u.a. Matthias Iken (Hamburger Abendblatt), Jörn Lauterbach (Welt Hamburg) für die Zeitungsverlage. Für die Gewerkschaften waren Martin Dieckmann (ver.di) und Stefan Endter (DJV) dabei. Ebenfalls geladen waren der Betriebsrat des Hamburger Abendblatts und der Hamburger Morgenpost. Nicht von der Partie war die Chefredaktion bzw. Geschäftsleitung der MOPO. Weiterlesen

Sechste Verhandlungsrunde der RRG

Zur sechsten Verhandlungsrunde in der Tarifauseinandersetzung der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) hat sich heute die Verhandlungskommission der Gewerkschaften ver.di und DJV NRW mit der Arbeitgeberseite im „Erholungshaus“ in Leverkusen getroffen. Gesprächsinhalt war der von den Gewerkschaften vorgelegte Entwurf eines Anerkennungstarifvertrags. Zu Beginn der Gespräche wiederholte die RRG-Geschäftsführung ihre in den vergangenen fünf Verhandlungsrunden sowie bei mehreren Betriebsversammlungen und Redaktionsbesuchen ausführlich dargestellte Position, dass eine Anerkennung der für die beiden Berufsgruppen geltenden Flächentarifverträge die Mutterhäuser – DuMont-Mediengruppe und Heinen-Verlag – finanziell überfordere. Weiterlesen

DuMont Venture verkauft

DuMont hat sich nach Angaben des Hamburger Abendblatt von seinem Tochterunternehmen DuMont Venture getrennt. Hier war früher ein Teil der von DuMont finanzierten Start-Ups konzentriert. DuMont sprach einst davon, dass man durch die Start-Up Beteiligungsstrategie die Reichweite der Gruppe in den neuen Medien ausweiten wolle. Diese Geschäftsaktivität dürfte jetzt erledigt sein. Im Artikel wird auch auf Patrick Wölke, Geschäftsführer von DuMont Digital, verwiesen, der kürzlich davon sprach, dass die Venture Aktivitäten für die Mediengruppe keine strategische Bedeutung mehr hätten. Aus DuMont Venture wurde in Laufe des Jahres DME Invest. DuMont bestätigt, dass das Unternehmen an die schweizerische Evoco im Mai 2018 verkauft wurde, die diese offenbar an die niederländische Intertrust Group weiter veräußert hätte. Das Unternehmen verwaltet treuhändisch Firmen und Vermögen. Sie ist u.a. auch mit Niederlassungen in den so genannten Steueroasen in Cayman Islands, Guernsey und Jersey vertreten. Die Intertrust Group ist auch in den jüngsten Paradise Papers aufgeführt worden.

Mobilfunkrichtlinie des DuMont Vorstandes wird nicht ohne Betriebsrat funktionieren

Die vom Vorstand der DuMont Mediengruppe im November beschlossene Richtlinie zu Diensthandys verstößt nach Auffassung des Betriebsrat der Hamburger Morgenpost gegen seine Mitbestimmungsrechte. Der Hamburger Unternehmensleitung wurde eine Frist gesetzt, sonst werde man rechtliche Schritte einleiten. Zwischenzeitlich haben auch DuMont-Betriebsräte aus allen Standorten ihre Rechte angemeldet. Damit dürfte die einseitige Verkündung gescheitert sein.