Kartellamt winkt Madsack/DuMont-Deal durch

freigabeErwartungsgemäß hat das Bundeskartellamt die geplanten redaktionellen Zusammenarbeit   der Madsack Mediengruppe mit der DuMont Mediengruppe freigegeben.  DuMont zieht sich aus der überregionalen Berichterstattung Print und Online seiner Titel komplett zurück und übergibt die Themen sowie die Produktion der Madsack.Tochter RedaktionsNetzwerk Deutschland GmbH (RND), die ihrerseits eine neue Gesellschaft gründet, an der DuMont zu 25 Prozent beteiligt sein soll. Das Projekt soll zum 1. Oktober 2018 starten. Die personellen Folgen für die Arbeitnehmer/innen der DuMont Hauptstadtredaktion werden in den Verhandlungen zwischen den Betriebsparteien unter Beteiligung der Gewerkschaften weiter besprochen. Der nächste Verhandlungstermin ist am 24. Juli 2018.

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Hamburger Morgenpost mit 2 Mio.€ Verlust – Umzug in kleinere Räumlichkeiten

Die Berliner Morgenpost, das Hamburger Abendblatt, die Braunschweiger Zeitung und die Thüringer Allgemeinen schreiben in ihrer heutigen Ausgabe, dass die Hamburger Morgenpost das Geschäftsjahr 2017 mit einem Verlust von über 2 Mio.€ abgeschlossen haben soll. In der jüngsten Bilanz der DuMont Mediengruppe über das Geschäftsjahr 2017 waren keine konkrete Zahlen zu den einzelnen Standorten publiziert worden. “Die Geschäftsaktivitäten der Hamburger Morgenpost Medien werden durch die Morgenpost Verlag GmbH geführt. Neben den Verlagsaktivitäten der Hamburger Morgenpost umfasst das Produktportfolio auch Corporate und Digital Publishing-Dienstleistungen. Die Vermarktung wird sich zukünftig noch verstärkter an den lokalen Kundenbedürfnissen ausrichten.“ (Bilanz 2017) Weiterlesen

DuMont 2017: Kerngeschäft schwächelt

In einer seiner Medienkolumne u.a. für die Berliner Morgenpost hat Kai Renner das Jahresergebnis 2017 der DuMont Mediengruppe aufgegriffen. „Allerdings schwächelt das Stammgeschäft des Verlags: Die Umsätze der Tageszeitungen gingen zurück. Das hat offenbar mit Problemen im klassischen Werbegeschäft mancher Titel zu tun: Von „Plan-Unterschreitungen“ an bestimmten, nicht näher bezeichneten Standorten ist im Jahresabschluss die Rede. …Hauptsächlich dürfte das Plus bei Umsatz und Gewinn aber auf die Radio-Beteiligungen, die bei DuMont liegende Produktion des Bundesanzeigers sowie die Anzeigenblätter des Hauses zurückzuführen sein.

Hier ein Überblick zu den Eckdaten der DuMont Mediengruppe 2017/2016

Alle Betriebsräte von DuMont treffen sich in Köln

brvoll2018Der Konzernbetriebsrat des DuMont Berliner Verlag (BV Deutsche Zeitungsholding) und auch der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost haben in jüngeren Veröffentlichungen die Belegschaften an ihren Standorten über die Zusammenarbeit der Betriebsräte der DuMont Mediengruppe untereinander, aber auch mit der Unternehmensleitung, informiert. Vor allem geht es um ein neues Plenum aller Betriebsratsmitglieder von DuMont: “Am 17. und 18. Mai fand eine erste DuMont-Betriebsrätevollkonferenz im Neven-DuMont-Haus in Köln statt. Es wurde über die zukünftige Zusammenarbeit und den Stand der Verhandlungen in den bisherigen Ausschüssen berichtet, diskutiert und beraten.” Weiterlesen

DuMont auf Platz sechs im deutschen Zeitungsmarkt

mp2018.pngUnter den deutschen Zeitungsgruppen nimmt die DuMont Mediengruppe gemessen an der Auflage laut einer aktuellen Studie des Formatt Institut den sechsten Platz ein. Mit ihren Abo- und Boulevard-Titel gehört sie zu den größten deutschen Zeitungsgruppen. 61,6 Prozent der Zeitungs- auflage wurden im 1. Quartal 2018 von den TOP 10 der Verlagsgruppen verlegt. Der  Auflagen-Anteil der DuMont Mediengruppe am Gesamtmarkt beträgt 5,2 Prozent.  Weiterlesen

Jetzt geht es um das Weiterbestehen der MOPO – mit 10 Cent höherem Copy-Preis

img_4118Es gehe nun ums „Weiterbestehen der MOPO als Tageszeitung“, hat MOPO-Chefredakteur Frank Niggemeier erklärt. Anlass für diese Äußerung scheint die Verkaufspreis-Erhöhung der MOPO zum Juni 2018 um 10 Cent für die Ausgabe Montag bis Freitag auf 1,10 € (vorher 1,00 €) und die Sonntagsausgabe auf 1,50 € (vorher 1,40 €) zu sein. Die Hamburger Traditionszeitung hat einem Text auf horizont.net zu Folge erhebliche Personalprobleme. Immer mehr Führungspersonal verlässt offenbar die Hamburger Boulevard-Zeitung. Weiterlesen

Christian DuMont Schütte wird BDZV-Vize

Zum 1. Juli 2018 soll Christian DuMont Schütte Vize-Präsident des Zeitungsverleger BDZV werden. Er folgt Richard Rebmann, der sein Amt niederlegt. Hintergrund ist dessen Ausscheiden aus Altersgründen als Vorsitzender der Geschäftsführung der Südwestdeutsche Medienholding (SWMH). Christian DuMont Schütte ist heute bereits Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbands Nordrhein-Westfalen (ZVNRW) und seit 2014 Mitglied im BDZV-Präsidium.