Der WDR zum Niedergang von DuMont

Der WDR widmet sich aktuell der Entwicklung der DuMont Mediengruppe: „Vor zehn Jahren gehörte DuMont zu den auflagenstärksten Tageszeitungsverlagen. Inzwischen setzt das Kölner Traditionshaus weniger auf Journalismus, sondern auf Marketing-Technology, erklärt der Medienökonom Professor Frank Lobigs von der TU Dortmund und analysiert: „Das hat mit Journalismus nichts mehr zu tun …“ Hier der Link zum Beitrag.

Kartellamt winkt Verkauf der Mitteldeutschen Zeitung durch

Erwartungsgemäß hat das Bundeskartellamt dem Kauf der bisher zu DuMont gehörenden Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung am 13. Februar 2020 zugestimmt. Mit der jetzt fälligen Überweisung des Kaufpreises kann es zu einem Eigentümerwechsel kommen. Am 15. Januar 2020 war darüber informiert werden, dass die Bauer Media Group die Hallenser Aktivitäten von DuMont komplett übernehmen wird.

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In eigner Sache: Wir werden einschlafen

Unser Blog wird in den kommenden Wochen einschlafen. Wir haben noch drei Themen im Blick, aber dann bleibt von DuMont nur noch “Köln”. Nicht mehr Frankfurt (2012), Berlin (2019), Halle (2020) und Hamburg (2020). Über 20 Jahre haben wir die Arbeitnehmer/innen-Geschichte des Berliner Verlages und der Hamburger Morgenpost, später von DuMont (ab 2009), seiner Kölner Medienaktivitäten sowie der Frankfurter Rundschau und der Mitteldeutschen Zeitung im Netz mit unserem Blog eigenständig begleitet.

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Ein Kauf hat viele Beteiligte

Käufer der Morgenpost Verlag GmbH ist nach Medienangaben die Chronic Capital. Das Unternehmen wurde 2011 von Arist von Harpe gegründet. Gegenstand: die Unternehmensberatung, insbesondere die Managementberatung, die Unterstützung bei der Entwicklung von Wettbewerbsstrategien und Geschäftsmodellen sowie die Übernahme von Managementfunktionen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner der Erwerb, das Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Gesellschaften, Kapitalanlagen, Vermögenswerten und Immobilien im eigenen Namen und für eigene Rechnung.

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taz Hamburg: Wechsel in der Chefredaktion und Geschäftsführung der MOPO erwartet

Die taz Hamburg berichtet über den MOPO-Kauf durch Arist von Harpe. Es wird die Stimmung und Reaktion aus der Belegschaft dargestellt. Die taz will aber auch gehört, dass es zu Änderungen in der Führung kommen soll: „Ein Großteil der Belegschaft soll nach taz-öInformationen übernommen werden, allerdings soll es Personalwechsel in der Chefredaktion und der Geschäftsführung des Verlags geben.“

CDU Hamburg: Verkauf der MOPO ein gutes Zeichen für den Medienstandort Hamburg

Anlässlich der Entscheidung der Mediengruppe DuMont, die Hamburger Morgenpost als publizistische Einheit an Arist von Harpe zu verkaufen, erklärt Carsten Ovens, medienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Als CDU freuen wir uns sehr über die heute bekannt gegebene Entscheidung und insbesondere darüber, dass die Mopo nicht eingestellt wird. Das ist ein starkes Zeichen für den Medienstandort Hamburg. Auch bleiben somit zahlreiche Arbeitsplätze in unserer Stadt erhalten. Hamburg braucht auch zukünftig eine lebendige und vielfältige Presselandschaft, denn von ihr lebt die Demokratie. Die Meinungs- und Medienvielfalt ist ein hohes und schützenswertes Gut, für das wir als CDU stets einstehen, sie ist wichtig für die Demokratie.“