Jochen Arntz wird nicht Chefredakteur der Berliner Zeitung zum 1. Oktober 2016, aber er wird es

Die Geschäftsführung des Berliner Verlages hat heute nach Angaben von meedia.de die Redaktion der Berliner Zeitung informiert, dass Jochen Arntz nicht die Funktion des Chefredakteurs der Berliner Zeitung zum 1. Oktober 2016 übernehmen werde. In der Presse-Erklärung vom 19. Mai 2016 hieß es damals noch: „Arntz übernimmt vom 1. Oktober an die Chefredaktion der Berliner Zeitung.“ Als Argument wurde auf der heutigen Versammlung angeführt, dass „Arntz … derzeit noch mit Entwicklungsprojekten beschäftigt (sei), die er vor Antritt bei der Berliner Zeitung abschließen soll, hieß es am Donnerstag in einer Mitarbeiterversammlung im Berliner Verlag“, schreibt media.de. Man will in der letzten Oktober-Woche über den Umbau und die personelle Planung informieren. Arntz übernehme erst später die Chefredaktion.
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GWB soll geändert werden – Bundeskabinett hat den Entwurf beschlossen

bureDas Bundeskabinett hat auf seiner heutigen Sitzung einen Entwurf zur Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) beschlossen. Jetzt läuft das  parlamentarisches Verfahren bis hin zu Beschluss des Deutschen Bundestages. ver.di hatte sich gegen die Presse-Änderung im GWB ausgesprochen, weil  dadurch die Presse-Konzentration in so genannten Nachbarschaftsgebieten beflügelt wird. Erst auf der Basis eines geänderten GWB ist die geplante Kooperation der drei regionalen Abo-Zeitungen in Berlin möglich.

Ursprünglich sollte das GWB in der Sitzungswoche des Bundestages am 23. September 2016 in erster Lesung beschlossen, um zum 10./11. November in 2. und 3. Lesung endgültig verabschiedet zu werden. Im Dezember sollte dann der Bundesrat seine Zustimmung zu geben. Diese Zeitplan kann nicht mehr gehalten werden.

Joiz Chaos: DuMont hat „nicht mehr alle Tassen im Schrank“

Die Streit der beiden Joiz Deutschland Gesellschafter, Uwe Fabich und die DuMont Mediengruppe, eskaliert weiter. Offenbar will der neue Mehrheitsgesellschafter Uwe Fabich den Minderheitengesellschafter DuMont (20 Prozent) aus dem Unternehmen drängen. Laut Gründerszene.de soll es einen Briefwechsel geben, in dem „bezeichnet der neue Mehrheitseigner … die Anwälte seines Mitgesellschafters DuMont als „dümmste Vorgärtner“, die „nicht mehr alle Tassen im Schrank“ hätten. Des Weiteren fallen Begriffe wie „Aasgeier“ und „Bösewicht“. DuMont sei ein Dinosaurier der Medienbranche, so Fabich in einer Mail an die DuMont-Kanzlei Oppenhoff & Partner.“ Weitere „schmutzige“ Details werden publiziert:  U.a. soll DuMont auf die Abberufung der vorangegangenen Geschäftsführerin, Britta Schewe, gedrängt haben. Außerdem werden Fakten aus dem Kaufvertrag von Uwe Fabich wie der Kaufpreis von 20.000 € bekannt gemacht. Weiterlesen

Joiz Chaos in Berlin: DuMont prüft juristische Schritte, Insolvenzantrag wird erwartet

joiz-150Das Chaos um den TV-Jugendsendee Joiz in Berlin wird immer größer. Am 23. September 2016 wurde der Geschäftsführer des Mehrheitseigner, Uwe Fabich, vom Insolvenzverwalter von Joiz in der Schweiz und der DuMont Mediengruppe abberufen. Für diese Woche wird mit einen Insolvenzantrag gerechnet.  Angesichts der Tatsache, dass der Kaufpreis für die 80-prozentigen Anteile der Joiz GmbH weit unter dem Wert des vorhandenen Studio-Equipments gelegen haben soll, welches vom vermeintlichen Eigentümer bereits entfernt wurde, soll die Kölner Mediengruppe DuMont juristische Schritte gegen den Berliner Immobilieninvestor Fabich prüfen. Weiterlesen

Der Umzug in Berlin startet am 7. Dezember

Ende Oktober 2016 wollen der DuMont Vorstand und die Berliner Geschäftsleitung die Umzugspläne und die neue Organisation der redaktionellen Prozesse in Berlin verkünden. Jetzt ist bekannt geworden, dass der Umzug am 7. Dezember 2016 beginnen soll. Der Umzugsbeauftragte des Unternehmens will das Datum nicht bestätigen, obwohl es dafür schon eine Planung gibt. In seiner jüngsten Veröffentlichung schreibt der Konzernbetriebsrat des Berliner Verlages, dass auch die Bezugspläne für das neue Gebäude stehen. Die Geschäftsleitung argumentiert immer, dass vorher die redaktionelle Planung stehen sollte, doch die Umbauarbeiten am neuen Gebäudes haben schon begonnen. Hier das KBR-Info im Wortlaut: Weiterlesen

Jetzt amtlich: DuMont nutzt künftig Software von Madsack

„Die DuMont Mediengruppe wird die Branchenlösung VI & VA künftig als Standard für die kaufmännischen Prozesse ihrer Printmedien aus der Madsack Mediengruppe einsetzen.“ Darüber informiert Madsack heute. Für DuMont verbindet sich mit der Investition ein gruppenweites Optimierungsprojekt an alle Standorten der Zeitungsgruppe. Die Ablaufprozesse an den Standorten müssen denen des Programms bzw. des Customizing angepasst werden. Durch diese Standardisierung werden bisherige Lösungen an den Standorten reduziert. In Berlin ist von dieser Entscheidung u.a. DuMont Systems betroffen, die das bisherige Anzeigenprogramm betreut haben. Weiterlesen

Berliner Zeitungszusteller: Verlage geben Druck an uns weiter

In der aktuellen Ausgabe von Druck+Papier 4/2016, einem Fachmagazin von ver.di, wird über die Arbeitsbedingungen eines Zusteller der BZV Zustellgesellschaft geschrieben. Wie z.B. beim Lohn getrickst wird, durch Kürzung von Zuschlägen. DuMont, Funke und der Tagesspiegel sind zu gleichen Teilen Gesellschafter der BZV. Ein weiterer soll kommen, Namen werden schon gehandelt. Ohne die finanzielle Unterstützung der drei Verlage wäre die  Zustellgesellschaft platt. Erst kürzlich sprach der DuMont-Vorstandschef, Dr. Christoph Bauer, davon wie wichtig das Vertriebsengagement der drei Abo-Verlage ist. Sie sind auf sich angewiesen. Weiterlesen