Dreitägiger Warnstreik bei der RRG hat Zeichen gesetzt

capture imageDer DJV NRW bezeichnet den dreitägigen Warnstreik bei der RRG vom 14. bis 16. November 2017 als „ein machtvolles Signal an den Arbeitgeber, das er nicht ignorieren kann!“ Die Leser mussten in großen Teilen auf aktuelle lokale Artikel verzichten und bekamen stattdessen regionale und landesweite Themen serviert. Am 24. November  findet die nächste Tarifverhandlungsrunde über den Abschluss eines Anerkennungstarifvertrag statt.
Weiterlesen

Advertisements

Überblick über den dritten Streiktag bei der RRG

djvnrw1411Der DJV NRW gibt auf seiner Web-Seite einen Überblick über den ersten Streiktag bei der RRG. „Auch Drohungen des Arbeitgebers bei kurzfristig anberaumten Redaktionsbesuchen hielten sie nicht zurück: 44 Beschäftigte der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) folgten heute dem Streikaufruf der Gewerkschaften DJV-NRW und ver.di zu einem Ausstand von drei Tagen in den Außenredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau. Lediglich 24 blieben am ersten Streiktag in den Redaktionen, während die Übrigen durch Krankheit oder Urlaub verhindert waren. Insgesamt sind 94 Beschäftigte der RRG bis Freitag, 6 Uhr, zum Streik aufgerufen. Die zentrale Streikversammlung begann am Mittag in der Aula des Stadtmuseums in Siegburg mit einer spontanen Demonstration der Streikenden über den Marktplatz. Weiterlesen

Dritter Streiktag bei der RRG am 14. November 2017

Die Streikenden trafen sich zum Auftakt des Warnstreiks im Stadtmuseum der Stadt Siegburg, wo die RRG mit einer Redaktion vertreten ist. „Wir haben sehr intensiv das weitere Vorgehen diskutiert.“, sagte Christof Büttner, ver.di Gewerkschaftssekretär. In einer Pause informierten die Kollegen auch die Passanten auf dem Siegburger Markt über ihr Anliegen und zogen spontan über den Marktplatz. Die Reaktionen der Passanten waren durchweg positiv. Auf Facebook kann man lesen: „44 Streikende von 94 Aufgerufenen; nur 24 Mitarbeiter haben gearbeitet; der Rest war in Urlaub, auf Seminar oder krank! „„Die Streikbereitschaft unter den Beschäftigten ist nach wie vor stabil“, so Stephan Otten, ver.di Gewerkschaftssekretär. Die Redakteurinnen und Redakteure sind weiterhin bereit, sich dafür einzusetzen, dass vor allem auch die jüngeren Kollegen für ihre Leistung angemessen bezahlt werden. Dies ist nach ihrer Auffassung derzeit nicht der Fall.

 

Dreitägiger Warnstreik in Köln – RRG-Beschäftigte fordern Tarifbindung

dreitageIn einer Presseerklärung haben verdi und der DJV NRW darüber informiert, dass es am dem 14. November 2017 zu einem dreitätigen Warnstreik in der Rheinischen Redaktions-gemeinschaft in Köln bzw. Umland kommt. Hier der Wortlaut der Mitteilung und hier als pdf:
Um unseren berechtigten Forderungen Nachdruck zu verleihen rufen ver.di und DJV, von Dienstag, 14. November, 6 Uhr, bis Freitag, 17. November, 6 Uhr, die Beschäftigten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG), eine Tochterfirma des Medienhauses DuMont Rheinland (Kölner Stadt-Anzeiger) und des Heinen-Verlages (Kölnische Rundschau), zu einem dreitägigen Warnstreik auf. Weiterlesen

Auch mopo.de neben express.de (DuMont) künftig Lieferant für focus.de (Burda)

mopofocusexpressNach Angaben von meedia.de werden im Rahmen des weiteren Ausbaus von focus.de  auch regionale Texte der beiden DuMont Online-Titel express.de und mopo.de von der Burda-Plattform mitgenommen. Die Testphase des express.de wurde „mittlerweile verlängert und ausgebaut worden ist, wie die dahinterstehende DuMont Mediengruppe gegenüber MEEDIA bestätigt. Ab November will DuMont auch Inhalte der Hamburger Morgenpost weiterreichen.“  „Die Reichweite wird seit Juli beim Express gezählt“, erklärt Thomas Kemmerer, General Manager von DuMonts Digitalmedien. Vielmehr fungiert die bestehende Reichweite von Focus Online als Lockmittel. „Wir können mit Hilfe des Focus unsere Reichweite noch einmal steigern“, so Kemmerer. Wie viel Traffic über den neuen Vertriebskanal kommt, ist nicht bekannt.“ Weiterlesen