Ein pragmatischer Kämpfer

heinrichIn ihrer aktuellen Ausgabe stellt das ver.di-Fachmagazin „Druck und Papier“ den Betriebsratsvorsitzenden von MDS Köln, Heinrich Plassmann, im Porträt vor. „Ein pragmatischer Kämpfer“ lautet das Ergebnis. „Seine Arbeit als Betriebsratsvorsitzender der DuMont Mediengruppe in Köln beschreibt Heinrich Plaßmann in drei Worten: geerdet und bodenständig. »Ich bin überzeugter und leidenschaftlicher Gewerkschafter, weil ich das Bewusstsein eines abhängig Beschäftigten habe.« Ein Ideologe im Kampf zwischen Kapital und Arbeit sei er aber nicht. »Wir sind konfliktfähig, auch durchsetzungsfähig, aber nicht konfliktsüchtig. Ich gucke auf das, was die Kolleginnen und Kollegen bewegt.« Das bringe sein Naturell mit sich: westfälisch-bäuerlich, eben bodenständig.
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Druckindustrie: Dritte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 134.000 Beschäftigten der Druckindustrie ist am Nachmittag des 19. Oktober 2018 in Berlin ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

In mehrstündigen Gesprächen gab es keine Annäherung mit dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm) in der Frage von Lohnerhöhungen. Viel- mehr machten die Arbeitgeber einen Lohnabschluss davon abhängig, dass es „eine Regelung zur Verfahrensweise“ beim Manteltarifvertrag gibt. Sie sahen sich nicht dazu in der Lage, ihre Vorstellungen zum Manteltarif kon- kret zu machen und haben auf den nächsten Verhandlungstermin am 30. Oktober verwiesen. Weiterlesen

LVZ-Druck geht nach Halle

Die Madsack Mediengruppe hat am 2. Oktober 2018 darüber informiert, dass die LVZ in Zukunft von der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung, ein DuMont Unternehmen, gedruckt werden soll. Im Gegenzug wird die Madsack-eigene Druckerei in Leipzig geschlossen. Von der Maßnahme sind rund 260 Beschäftigte im Druck und Weiterverarbeitung betroffen. ver.di äußert ihre Empörung über die Schließung der Leipziger Druckerei. Die Mediengruppe hat in den vergangenen Jahren ihre Druckereien in Peine, Hannover und Göttingen geschlossen, jetzt soll Leipzig folgen.

Tarifverhandlung Druck ohne Ergebnis – Am 19.10. geht es weiter

Die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten auch in den Zeitungsdruckereien ist in Berlin am 27. September 2018 ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) legte ein Angebot vor: Für 2018 soll es lediglich eine Einmalzahlung von 400,00 Euro am 01. Dezember geben, im April 2019 sollen die Einkommen um 2,4 Prozent angehoben werden. Die Arbeitgeber wollen eine Laufzeit von 24 Monaten bis zum 31.08.2020. Nächste Tarifverhandlung ist am 19. Oktober 2018. Weiterlesen

facelift 2017 erneut mit Verlust (- 3,415 Mio.€)

facelift konnte den Umsatz 2017 weiter steigern und realisierte im abgelaufenen Geschäftsjahr 25,555 Mio. €. 2016 waren es noch 20,3 Mio. € Umsatz. In der anhaltenden Wachstumsphase des Marktes und des Unternehmens betrug der Verlust 2017 allerdings auch noch  – 3,415 Mio. €.

Jahr Umsatz
Jahresüberschuss
2017 25,555 Mio. € -3,415 Mio. €
2016 20,300 Mio. € -3,442 Mio. €
2015 12,864 Mio. € -2,396 Mio. €
2014 7,009 Mio. € -2,359 Mio.€

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censhare schließt 2017 mit – 8,039 Mio.€ Verlust ab

censhareavcenshare, eine Minderheitenbeteiligung der DuMont Mediengruppe, hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Verlust vom – 8,039 Mio. € abgeschlossen. Der Umsatz hat sich um 3,614 Mio. € zum Vorjahr reduziert und lag 2017 bei 12,526 Mio. €. facelift, ein weiteres Digitalunternehmen von DuMont und eine Mehrheitsbeteiligung, hatte ihr Geschäftsjahr 2017 ebenfalls mit einem Verlust von – 3,415 Mio. € abgeschlossen.  DuMont war im Laufe des Jahres 2017 in beiden Gesellschaften eingestiegen und auf dem Weg, ein eigenständiges Geschäftsfeld unter der Bezeichnung „Geschäftsfeld Marketing Technology“ aufzubauen.  Der Wert der Unternehmen dürfte aber erheblich seit dem Einstieg gestiegen sein, da beide für die Transformation von Geschäftsfeldern bedeutete Lösungen anbieten. Zu Alltag gehört aber auch, dass die Unternehmen in ihren jeweiligen Markt im Wettbewerb mit anderen Anbietern stehen. Weiterlesen