DuMont steigt bei censhare mit 36,5 Prozent ein

censhareMit dem Anteilserwerb der DuMont Mediengruppe an der Censhare AG baut das Kölner Medienunternehmen sein Digitalgeschäft weiter aus. Der DuMont-Anteil  liegt künftig bei 36,5 Prozent. censhare ist ein Content-Management-System für Unternehmen. Zum Stellenwert der Beteiligung heißt es bei censhare: „Die Wachstumsinvestition von DuMont stellt einen großen Schritt für censhare in diesem Markt dar und finanziert die offensive Ausweitung der globalen Sales-, Marketing- und Support-Potentiale (besonders in Nordamerika und der asiatisch-pazifischen Region) .. „Die Zusammenarbeit mit unserem neuen Investitionspartner ist eine großartige Chance für uns und unsere Kunden“, erklärt Dieter Reichert, CEO von censhare.“ DuMont kommuniziert leicht anders und spricht bei der Beteiligung von einem ersten Schritt.   Weiterlesen

Berliner Redaktionsunternehmen von DuMont: Nächstes Tarifgespräch am 28. Juni 2017

Am 17. Mai hatte es in Berlin das vereinbarte Tarifgespräch von ver.di/DJV/jvbb und DuMont über eine Tarifbindung für die neue Gesellschaft Berliner Newsroom GmbH bzw. die weiteren Redaktionsunternehmen (Berlin24 Digital GmbH und DuMont Redaktionsgemeinschaft GmbH)  gegeben. Am 28. Juni werden die Verhandlungen fortgesetzt. Am 17. Mai 2017, so ver.di Berlin-Brandenburg, „konnten die Vorschläge beider Seiten und einige Regelungsdetails des vorgelegten Arbeitgebervorschlags besprochen, Unklarheiten ausgeräumt und in einer Reihe von Punkten Fortschritte erzielt werden. Die Gewerkschaften werden nun in der gebildeten Tarifkommission weiter beraten.“ Ebenfalls Tarifgespräche gibt es in Köln für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft. 

Tarifgespräche in Köln für die RRG: Positionen liegen weit auseinander

rrgve3rdidjvAm 4. Mai 2017 hat es die dritte Gesprächsrunde über eine Tarifbindung für die Redakteure der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) gegeben. Nach Darstellung der Verhandlungskommission von ver.di und DJV liegen die Positionen der beiden Parteien weit auseinander. Der unterbreitete  Vorschlag, so die Tarifkommission, soll die Ungleichbehandlung in den Redaktionen beibehalten. „Mitarbeiter ohne nachwirkende Tarifbindung sollen auch künftig nach einem deutlich niedrigeren Gehaltsniveau bezahlt werden.“ Nach Auffassung der Geschäftsleitung dürfen die Personalkosten durch einen Tarifvertrag im Verhältnis zu heute nicht wesentlich steigen. Sie sieht in einer geforderten  Übernahme der Branchentarifverträgen eine Existenzgefährdung der RRG.  Es würde die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Unternehmens stark belasten „und den Abbau von Arbeitsplätzen, möglicherweise über den Weg betriebsbedingter Kündigungen, erforderlich machen. Es würde letztlich auch erneute Umstrukturierungen wahrscheinlich machen.  Hier das Gewerkschafts-Info im Wortlaut: Weiterlesen

Warnstreik bei der MOPO

Am heutigen Freitag ist es in der MOPO zu einem Warnstreik gekommen, zu dem der DJV und ver.di aufgerufen haben. Die Tarifverhandlungen über eine Altersteilzeit-Regelung schleppen sich. Die Empörung der Redaktion richtet sich aber auch gegen das untransparente Vorgehen zum Umbau der Redaktion sowie einen unterstellten 25-prozentigen Stellenabbau.  Am Vortag hatte die beiden Gewerkschaften darüber informiert, dass sie neue Tarifforderungen zur Beschäftigungssicherung stellen und mit ein Zukunftstarifvertrag auch auf die kommenden Arbeitsbedingungen Einfluss zu nehmen. Hier die Presse-Info von ver.di und dem DJV. Weiterlesen