Weitere Tarifverhandlung in Berlin am 8. August?

Ein weiterer Tarifverhandlungstermin ist in Berlin für den 8. August 2016 geplant. Noch sein nicht alle Punkte ausverhandelt, die Gewerkschaften wie DuMont wollen noch Formulierungen zum vorliegenden Anerkennungstarifvertrag beibringen. Einig sind die Parteien sich über die 40-Stunden-Woche und dass es kein Urlaubsgeld mehr gibt. Auf die finanziellen Ausgleichszahlungen bei Erkrankungen nach der 6-Wochen-Frist verzichtet man ganz. Bei den Gehältern gibt es Berufsjahressprünge nur noch bis zum 8. Jahr, nicht mehr bis zum 15. Berufsjahr. Weiterlesen

Letzte Tarif-Verhandlungsrunde in Berlin?

Am 17. Juli 2017 findet die nächste Verhandlungsrunde über eine Tarifbindung für die Redakteurinnen und Redakteuren des Berliner Newsroom, Berlin24 und der DuMont Redaktionsgesellschaft statt. Bisher bietet das Unternehmen nur 13 Gehälter an. Die Gehaltsgruppen sollen auf 8 Berufsjahressprünge begrenzt (statt aktuell 15) werden und die Tarifverträge sollen nur statisch gelten. Praktisch hieße es, dass Änderungen in der Fläche für die Redaktionen wie Gehaltserhöhungen nicht greifen würden. Die Belegschaft wäre auch nicht mehr solidarischer Teil einer bundesweiten Tarifauseinandersetzung und die Gewerkschaften würden sich bei DuMont in Berlin davon auch noch vertraglich verabschieden. Immerhin sind weit über 50 Prozent der Beschäftigten gewerkschaftlich organisiert. Weiterlesen

Nächste Tarifverhandlung in Berlin am 17. Juli 2017

Am 28. Juni 2017 fand die dritte Verhandlungsrunde mit der Geschäftsleitung über einen Haustarifvertrag statt. Ver.di und der DJV informieren über den Stand. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 17. Juli 2017. Zur Beurteilung des Verhandlungsstandes und der Überlegung, zu einem Abschluss zu kommen, trifft sich die gemeinsame Haustarifkommission am 4. Juli 2017. „Unsere Forderung ist die Anerkennung des Flächentarifvertrages Redaktion Tageszeitungen, sowohl MTV als auch GTV, sowie der Tarifvertrag über die Altersversorgung für Redakteure an Tageszeitungen (Presseversorgungswerk) für alle ca. 150 Beschäftigte der drei Redaktionen Berliner Newsroom GmbH, Berlin24 Digital GmbH und die DuMont Redaktionsgemeinschaft GmbH. Weiterlesen

DuMont: Betriebsräte-Büro in Berlin soll kleiner als eine Hundehütte sein

Die deutsche Tierschutzverordnung regelt, das bei Zwingerhaltung von Hunden einige Mindeststandards eingehalten werden müssen. Sie beginnen ab 6 qm. Anders im neuen Unternehmenssitz von DuMont Berliner Verlag. Der Konzernbetriebsrat schreibt, dass das Unternehmen allen Betriebsräte  eine so genannte Focusbox von 4,1qm angeboten hat“  ( s.a. Bild)  – ohne Fenster und mit großer Glaswand.“ Der Konzernbetriebsrat von DuMont Berliner Verlag verweist auf die Erklärungen vom damaligen Umzugsbeauftragten, Jörg Mertens, dass diese Themen gelöst werden. 

Vor der nächsten Tarifverhandlung für die Redaktionen in Berlin am 28. Juni 2017

Morgen findet ein weiteres Tarifgespräch von ver.di/DJV/jvbb mit DuMont Berliner Verlag über eine Tarifwirkung für die Redaktionsunternehmen von Berliner Newsroom GmbH und Berlin24 Digital statt. Nicht ausgeschlossen vom Unternehmen ist auch eine Einbeziehung der Redakteure der DuMont Redaktionsgemeinschaft (Hauptstadt Redaktion). In den bisherigen Tarifgespräche ist das Unternehmen nicht davon ausgegangen, dass man eine Übernahme der Flächentarifverträge für die Redakteure der drei Redaktionsunternehmen verfolgt wie sie bisher für Berliner Zeitung und den Berliner Kurier galten. Vielmehr will das Unternehmen eine Festschreibung von Abweichungen von den üblichen Regelungen für die Zeitungsredakteuren. Bei den Einkommensregelungen will man keine Anpassung der Redakteure der Berlin24 an die Gehälter der Redakteure von Berliner Newsroom.  Jörg Reichel von ver.di nennt im Deutschlandfunk das Verhalten des Arbeitgebers DuMont im Zusammenhang mit dem Umzug für schäbig: „Schäbig deshalb, weil die Neugründung des Newsrooms darauf baut, dass er denjenigen, die vorher die Zeitung gemacht haben, dass er denen gekündigt hat. Es sind Beschäftigte, die in der Regel 20, 25 Jahre die Zeitung gemacht haben und dann einfach aussortiert worden sind.“ Weiterlesen

Jetzt wird in Berlin das Büromobiliar geschrottet

Nachdem man das Personal bei DuMont Berliner Verlag abgebaut hat und ein Teil davon im neuen Gebäude eingestellt wurde, geht es bis zum 30. Juni 2017 um den Auszug aus der Karl-Liebknecht-Straße 29. Täglich kamen 5 Container a 30 Kubikmeter für das Mobiliar. Hinzu kommen noch Container für hunderte von PC. Ob Küchenausstattungen, Kühlschränke, Bürotische, Schränke, Stühle – alles wird vernichtet.

Zur Zukunft des Berliner Zeitungsmarktes – DuMont mit Change-Managerin

mabb

Am 13. Juni 2017 fand im Berliner Roten Rathaus eine Podiumsdiskussion zur Zukunft des Berliner Zeitungsmarktes mit den drei Chefredakteuren der großen regionalen Abo-Titel sowie dem stellvertretenden Chefredakteur von B.Z./Bild statt. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte zuvor auf 400 Jahre bewegte Zeitungsgeschichte Berlins verwiesen. Die derzeitige Situation betrachtet der gelernte Buchdrucker aber mit großer Sorge: Auflagen- und Anzeigenschwund, Konzentrationsprozesse wie bei Funke mit der Zentralredaktion, der Zusammenlegung von B.Z. und Bild Berlin oder die jüngsten Abbaumaßnahmen im Zusammenhang mit dem Newsroom für  Berliner Zeitung und Berliner Kurier. Sicher spiele dabei das veränderte Informationsverhalten eine Rolle. Müller betonte besonders die wichtige Rolle der Zeitungen und Journalisten für eine funktionierende Demokratie, deren Rolle er angesichts von Fakenews, Falschinformationen und persönlichen Beschimpfungen wie „Lügenpresse“ oder der Einschränkung der Pressefreiheit in der Türkei als gefährdet ansieht.  Weiterlesen