Ein pragmatischer Kämpfer

heinrichIn ihrer aktuellen Ausgabe stellt das ver.di-Fachmagazin „Druck und Papier“ den Betriebsratsvorsitzenden von MDS Köln, Heinrich Plassmann, im Porträt vor. „Ein pragmatischer Kämpfer“ lautet das Ergebnis. „Seine Arbeit als Betriebsratsvorsitzender der DuMont Mediengruppe in Köln beschreibt Heinrich Plaßmann in drei Worten: geerdet und bodenständig. »Ich bin überzeugter und leidenschaftlicher Gewerkschafter, weil ich das Bewusstsein eines abhängig Beschäftigten habe.« Ein Ideologe im Kampf zwischen Kapital und Arbeit sei er aber nicht. »Wir sind konfliktfähig, auch durchsetzungsfähig, aber nicht konfliktsüchtig. Ich gucke auf das, was die Kolleginnen und Kollegen bewegt.« Das bringe sein Naturell mit sich: westfälisch-bäuerlich, eben bodenständig.
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Konsolidierung auch unter den Grossisten

Auf der VDZ Vertriebs-Summit am 18./19. September 2018 in Hamburg hat der Geschäftsführer der Axel Springer-Tochter von Sales Impact, Martin Fischer, auch über die Entwicklung im Vertriebsgroßhandel, dem so genannten Grosso, hingewiesen. Er gehe davon aus, dass in dem kommenden Jahren zehn bis 15 Grossisten den deutschen Markt beliefern werden. 2017 waren es noch 46, vor fünf Jahren waren es 70. Weiterlesen

DuMont muss 16 Mio. € für verbotene Gebietsabsprachen zahlen – Versuch der Verschleierung aufgeflogen

kartellamtDas Bundeskartellamt hat Geldbußen in Höhe von insgesamt 16 Mio. Euro gegen die DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG, eine verantwortliche Person und einen Rechtsanwalt verhängt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, eine verbotene Gebietsabsprache mit der Gruppe Bonner General-Anzeiger getroffenen zu haben. Die DuMont-Gruppe und die Gruppe Bonner General-Anzeiger hatten sich bereits im Dezember 2000 darüber verständigt, dass sich jeweils einer der beiden Zeitungsverlage in der Region Bonn aus bestimmten, vereinbarten Gebieten weitgehend zurückzieht. Das geschah durch eine spürbare Ausdünnung der lokalen Berichterstattung, teilweise auch durch Umstellung der Zustellung von Boten- auf Postzustellung. Die bis ins Jahr 2016 laufende Gebietsabsprache wurde von den Unternehmen im Jahr 2005 durch gegenseitige Beteiligungen und die Einräumung eines Vorkaufsrechtes der DuMont-Gruppe an der Gruppe Bonner General-Anzeiger weiter abgesichert. Das Vorkaufsrecht wurde dem Bundeskartellamt bewusst verschwiegen…  Weiterlesen

Rechten keinen Anzeigenplatz auf Titelseite gewähren

ver.di kritisiert ein Kölner Anzeigenblatt, weil es auf seiner Titelseite eine Anzeige der rechtspopulistischen AfD veröffentlicht hat. Es sei unverständlich, dass ein Tochterunternehmen des DuMont-Verlagshauses „an prominenter Stelle ausgerechnet der AfD ein Forum zur Selbstdarstellung bietet“, sagte ein Vertreter der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di am Freitag. Die Partei habe „ein mehr als zweifelhaftes Verhältnis zur Pressefreiheit“ und damit zur Arbeitsgrundlage von Journalisten. Weiterlesen

Alle Betriebsräte von DuMont treffen sich in Köln

brvoll2018Der Konzernbetriebsrat des DuMont Berliner Verlag (BV Deutsche Zeitungsholding) und auch der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost haben in jüngeren Veröffentlichungen die Belegschaften an ihren Standorten über die Zusammenarbeit der Betriebsräte der DuMont Mediengruppe untereinander, aber auch mit der Unternehmensleitung, informiert. Vor allem geht es um ein neues Plenum aller Betriebsratsmitglieder von DuMont: “Am 17. und 18. Mai fand eine erste DuMont-Betriebsrätevollkonferenz im Neven-DuMont-Haus in Köln statt. Es wurde über die zukünftige Zusammenarbeit und den Stand der Verhandlungen in den bisherigen Ausschüssen berichtet, diskutiert und beraten.” Weiterlesen

Nazis scheitern mit ihrer Aktion vor der MOPO

Am 2. September 2016 haben Nazis versucht, eine Provokation gegen die MOPO zu organisieren, schreibt der Betriebsrat in seiner aktuellen Veröffentlichung. Sie sind kläglich gescheitert. Die Einfahrt zum Gelände wurden frühmorgens mit einer nachgemachten Baustellen-Absperrung und wirren Losungen wie zum Beispiel ‚Betreten verboten – Einsturzgefahr‘ versehen, schreibt der Betriebsrat. Bis zu fünf Personen befanden sich vor dem Betriebsgelände, verzogen sich aber schnell, als die Reinigungskräfte der MOPO sie gesehen hatten. Feigheit zeichnet diese Leute aus. Der MOPO-Betriebsrat: „Hier versuchen Rechte und Neonazis auf der Welle von Flüchtlingshetze, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus ihre Suppe zu kochen. Dabei attackieren sie vor allem Medien, wie auch am 2. September 2016… Wir wehren uns gegen Rechts.“