DJV nach 6. Runde: BDZV ohne Konzept

Ohne Fortschritte endete am heutigen Abend die sechste Runde der Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen in Berlin. Die Vertreter des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hielten daran fest, dass ein möglicher Tarifabschluss spürbare und sofort wirksame Entlastungen für die Verlage beinhalten müsse. Als unverzichtbar definierten die Verleger die Kopplung der Journalisteneinkommen an die regionale Kaufkraft. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass der BDZV an der Regionalisierung unbeirrt festhält. Diesem Modell haben wir schon vor Monaten eine Absage erteilt, weil eine überzeugende Begründung fehlt“, sagte DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring. Weiterlesen

BDZV nach 6. Verhandlungsrunde: Verhandlungen werden am 5. Februar fortgeführt

„Die Zeitungen erleben eine Phase tiefgreifender Umbrüche. Sie müssen den Transformationsprozess von der analogen in die digitale Welt mit zahlreichen neuen Wettbewerbern am Leser- wie am Werbemarkt bewältigen. Ihre zentrale Aufgabe, die Vermittlung von Information, bleibt. Zugleich verändern sich jedoch die Prozesse, die zur Erfüllung dieser Aufgabe führen. Auch in den Redaktionen“, das erklärte der Verhandlungsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Georg Wallraf, am 18. Dezember 2013 in Berlin. Weiterlesen

Rund 1.000 Redakteure an Warnstreiks und Aktionen beteiligt

Bewegung quer durch die Republik: Rund 1000 Kolleginnen und Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen, Baden-Württemberg und Bayern folgten heute dem Aufruf ihrer Gewerkschaft und beteiligten sich an Streiks und Protestaktionen, um der sechsten Verhandlungsrunde für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure sowie Freie bei Tageszeitungen Schubkraft zu verleihen. Weiterlesen

ver.di nach der 6. Runde: Verleger sind stur

Die Verlegervertreter sind stur: Sie haben kein verbessertes Angebot für eine angemessene Gehalts- und Honorarerhöhung vorgelegt und bestehen nach wie vor auf sofortigen Einsparungen durch Kürzungen beim Urlaubsgeld und der Jahressonderzahlung“, kritisierte der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, den Verlauf der sechsten Tarifrunde für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure sowie Freie bei Tageszeitungen. Weiterlesen

Warnstreiks zur 6. Verhandlungsrunde Redakteure Zeitungen

Mehr als 600 Redakteurinnen und Redakteure von bayerischen und baden-württembergischen Tageszeitungen sowie bayerische Verlagsangestellte sind heute in Streik getreten. „Von diesem gemeinsamen Streik wird ein kraftvoller Impuls für unsere anstehenden Verhandlungen ausgehen“, erklärte der Bundesvorsitzende der Deutschen Journalisten Union (dju) in ver.di, Ulrich Janßen. Zu den Streiks hatten die beiden Gewerkschaften ver.di und Bayerischer / Deutscher Journalistenverband gemeinsam aufgerufen. Der Streik wird noch bis Mittwoch, 6 Uhr morgens, andauern. Weiterlesen

Nach der 5. Verhandlungsrunde Redakteure Zeitungen

„Nachdem wir die Pläne des BDZV nun genauer kennen, wird klar, welche Einschnitte die Verlegervertreter von den Journalistinnen und Journalisten fordern“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke nach der fünften Verhandlungsrunde für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure und Freie bei Tageszeitungen. Nicht nur das kaum als solches zu bezeichnende Gehaltsangebot, das der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) gemacht habe, sondern auch das Bestehen auf spürbaren Kürzungen in den manteltariflichen Regelungen ließen eine zeitnahe Einigung unwahrscheinlich erscheinen. Weiterlesen

DJV nach der 5. Runde: Verleger fordern Sparorgie

Eine klare Absage hat der Deutsche Journalisten-Verband den Vorstellungen des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) über die künftigen Tarifverträge für Zeitungsjournalisten erteilt. In der heutigen fünften Verhandlungsrunde in Berlin zeigten sich die Verlagsvertreter unnachgiebig hinsichtlich der von ihnen geforderten Regionalisierung der Gehälter und der neuen Struktur der Berufsjahrstufen. Auf dieser Grundlage legten sie Zahlen für die künftigen Gehaltshöhen der Redakteurinnen und Redakteure vor. Die Vergütung der Volontäre soll sich nicht verschlechtern, allerdings blieben die Verleger bei ihrer Forderung nach einer Verlängerung des Volontariats. Weiterlesen