Führt DuMont mit Joiz-Mitarbeiter Übernahmegespräche in Berlin?

Die Gründerszene.de schreibt eher beiläufig in einer aktuellen Veröffentlichtlichung über Joiz Deutschland, dass „aus Unternehmenskreisen zu hören war, dass die (DuMont) Mediengruppe bereits Übernahme-Gespräche mit Joiz-Mitarbeitern“ führe. Vermutlich sucht man für seine Bewegtbilder-Vorgehen in Berlin entsprechende Experten. Gerade bei den von DuMont immer wieder betonen Produktinnovationen auch in Berlin dürfte das Unternehmen vor allem auf Umsatzsteigerungen im Mobile-Bereich und Bewegtbilder/Video setzen. Weiterlesen

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Joiz ist insolvent

Seit dem 6. Oktober 2016 ist  Christian Otto der vorläufige Insolvenzverwalter. Er entscheidet am Ende über das alltägliche Geschehen.  Da die Insolvenz eröffnet wurde, ist noch Masse für das Verfahren da, wenigstens für die Kosten des Insolvenzverwalters. Für die DuMont Mediengruppe ist der Ausflug in diese Aktivität ein Desaster. Selbst geplante Video-Spots, die Joiz für den Berliner Verlags immer die produziert hatte, können jetzt nicht vollendet werden.

Joiz Chaos: DuMont hat „nicht mehr alle Tassen im Schrank“

Die Streit der beiden Joiz Deutschland Gesellschafter, Uwe Fabich und die DuMont Mediengruppe, eskaliert weiter. Offenbar will der neue Mehrheitsgesellschafter Uwe Fabich den Minderheitengesellschafter DuMont (20 Prozent) aus dem Unternehmen drängen. Laut Gründerszene.de soll es einen Briefwechsel geben, in dem „bezeichnet der neue Mehrheitseigner … die Anwälte seines Mitgesellschafters DuMont als „dümmste Vorgärtner“, die „nicht mehr alle Tassen im Schrank“ hätten. Des Weiteren fallen Begriffe wie „Aasgeier“ und „Bösewicht“. DuMont sei ein Dinosaurier der Medienbranche, so Fabich in einer Mail an die DuMont-Kanzlei Oppenhoff & Partner.“ Weitere „schmutzige“ Details werden publiziert:  U.a. soll DuMont auf die Abberufung der vorangegangenen Geschäftsführerin, Britta Schewe, gedrängt haben. Außerdem werden Fakten aus dem Kaufvertrag von Uwe Fabich wie der Kaufpreis von 20.000 € bekannt gemacht. Weiterlesen

Joiz Chaos in Berlin: DuMont prüft juristische Schritte, Insolvenzantrag wird erwartet

joiz-150Das Chaos um den TV-Jugendsendee Joiz in Berlin wird immer größer. Am 23. September 2016 wurde der Geschäftsführer des Mehrheitseigner, Uwe Fabich, vom Insolvenzverwalter von Joiz in der Schweiz und der DuMont Mediengruppe abberufen. Für diese Woche wird mit einen Insolvenzantrag gerechnet.  Angesichts der Tatsache, dass der Kaufpreis für die 80-prozentigen Anteile der Joiz GmbH weit unter dem Wert des vorhandenen Studio-Equipments gelegen haben soll, welches vom vermeintlichen Eigentümer bereits entfernt wurde, soll die Kölner Mediengruppe DuMont juristische Schritte gegen den Berliner Immobilieninvestor Fabich prüfen. Weiterlesen

Joiz stellt Sendebetrieb in Berlin ein

joizberlinNachdem jüngst die Schweizer Muttergesellschaft Konkurs gemacht hatte, stellt auch der deutsche „Joiz“-Ableger seinen Sendebetrieb ein. Am kommenden am Freitag wird zum letzten Mal live gesendet. 80 Prozent Gesellschafter Uwe Fabich erweckt den Eindruck, dass es einen Neubeginn gibt. Im Laufe der nächsten Wochen wird sich entscheiden, in welche Richtung die Reise für den Sender wirklich gehen wird, so die Darstellung von Fabich.  20 Prozent an Joiz Deutschland hält DuMont.

Das war es dann wohl mit „Joiz“

Auch wenn sich DuMont zu den aktuellen Entwicklungen bei Joiz Deutschland nicht äußern will, dürfte sich das Engagement an dieser Beteiligung eher dem Ende nähern. Der neue Mehrheitsgesellschafter, der Berliner Immobilienunternehmer Uwe Fabich, hat in einem Gespräch mit der Gründerszene.de gesagt, dass er kein Interesse habe, „einen Teenager-Sender fortzuführen.“ Das derzeitige TV-Programm richte sich an 12- bis 14-Jährige, er wollte hingegen einen Musiksender schaffen. „Joiz“ soll in einen Musiksender umgewandelt werden. Wie das konkret aussehen soll, wollte der Unternehmer aber noch nicht bekanntgeben. „Ob das unter der Marke Joiz geschieht oder unter einer anderen ist egal.“ Weiterlesen

Chaos bei Joiz Deutschland in Berlin

joizNach der Insolvenz von Joiz AG in der Schweiz hat es einen Käufer für die 80 % Anteile an Joiz Deutschland gegeben, die Small World Apartment Services Ltd. 20 Prozent werden von der DuMont Mediengruppe gehalten. Nach Medienangaben und Fragen auf der Facebook -Seiten von Joiz soll die Geschäftsführerin Britta Schewe gekündigt worden sein.  Weitere Mitarbeiter wurden entlassen und Teile der Einrichtung von Möbelpackern bereits aus den Räumen entfernt, schreibt DWDL.de. „In Berlin herrscht gerade jedenfalls Chaos bei Joiz im Postbahnhof.“ DuMont-Kommunikationschef Björn Schmidt erklärte, dass DuMont es bedauern würde, “ wenn Joiz nicht fortgeführt werden würde.“