Ver.di und DJV-Verhandlungskommission für die deutschen Mecom-Betrieb hat sich konstituiert

Am 30.07. hat sich in Berlin eine gemeinsame Verhandlungskommission von ver.di und DJV für die deutschen Mecoom-Betriebe gebildet. Die Konzernleitung ist zu Tarifverhandlungen aufgefordert worden. Als Termine wurden der 8. und 11. August angeboten. Gegenstand soll die Überprüfung der bestehende Tarifverträge zur Beschäftigungs- und Zukunftssicherung, dem Auschluss betriebsbedingter Kündigungen, notwendige Investitionen in die verschiedenen Unternehmen sein und gegebenfalls soll es zu Gesprächen über ergänzende tarifliche Regelungen kommen. „Die Herausbildung kompletter gewerkschaftliche Strukturen für den gesamten Konzern ist jetzt abgeschlossen“, bewertet Renate Gensch, Konzernbetriebsratsvorsitzende und dju-Bundesvorstandsmitglied (ver.di) diesen Prozess. „Die gewerkschaftlichen Aktivitäten sind notwendig geworden, nachdem Herr Depenbrock von einem Abbau von 150 – 200 Stellen in der gesamten Gruppe gesprochen hatte. Dies ist meines Erachtens eine Abkehr von dem Geist der Tarifverträge zur Beschäftigungssicherung im Berliner Verlag 2006 und der Hamburger Morgenpost 2007. Als Betriebsräte können wir gesetzlich nur den Abbau gestalten, das würden unsere Kolleginen und Kollegen nicht verstehen. Die Gewerkschaften haben einen großen Forderungsspielraum und haben auch mehr Druckmöglichkeiten.“ Am 26.07 hatte es jweils Sitzungen der betrieblichen Gewerkschaftsvertretungen in Berlin und Hamburg gegeben, auf denen die Vertretungen gewählt und die Strategien des weiteren Vorgehens besprochen worden sind.

taz zu Mecom: „Strategie Undurchschaubarkeit“

Unter der treffenden Zeile „Stategie Undurchschaubarkeit“ beschäftigt sich heute die taz mit Mecom. Aktuell diskutiert die Branche über Verkaufsgerüchte, die sowohl die deutsche, als auch die norwegische Zeitungsgruppe betreffen. Mecom schweigt auf Nachfrage, ebenso wie DuMont Schauberg, der als Interessent für die deutsche Mecom-Sparte gehandelt wird. Fest steht nur, dass der Mecom-Aktienkurs in den Keller gerutscht ist und hohe Zinszahlungen geleistet werden müssen.

Warnstreik beim TIP erfolgreich!

Der ganztätige Warnstreik beim Stadtmagazin TIP am 24. Juli war ein Erfolg. Die Geschäftsleitung bot der Tarifkommission am Nachmittag vor dem Streik überraschend für den 5. August um 11 Uhr ein erstes Sondierungsgespräch an. „Sondierungen sind noch keine Verhandlungen. Wir erwarten, dass es nicht bei einem Sondierungsgespräch bleibt, sondern dass wir in Verhandlungen eintreten“, betonte Thomas Skorloff, TIP-Betriebsratsvorsitzender. Gefordert wird die Übernahme des Tarifvertrages für Zeitschriften und eine Standort- und Beschäftigungssicherung. Auch die Forderung nach einem Redaktionsstatut sei noch immer nicht erfüllt. TIP-Geschäftsführer Robert Rischke hatte in einem Schreiben an die Beschäftigten noch einmal erläutert, dass sie zu dem Abbaumaßnahmen sich gezwungen sehen, da sich der Titel in einem schweren wirtschaftlichen Fahrwasser befindet. Es gibt eine große Werbezurückhaltung bei den Publikumszeitschriften, „weil es eine steigenden Konkurrenz, besonders bei den den digitalen Medien gibt und Gelder … vermehrt auch in andere Kanäle fließen.“ Das Unternehmen wird bei seinen personellen Planungen darauf achten, das Mitarbeitern, „denen gekündigt wird, möglichst eine Stelle im Konzern des Berliner Verlages“ angeboten wird. Zuvor hatte bereits die Geschäftsführung der „Netzeitung“ intern betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen, nachdem sie zu Tarifverhandlungen aufgefordert worden waren.

Niederländischer Anzeigenmarkt nach Dänemark auch in der Rezession

Nach Angaben niederländischer Medien befindet sich der inländische Anzeigenmarkt bei den Zeitungen im Abschwung, Der Boom bei den Zeitungen war nicht im Anzeigenmarkt erwirtschaftet worden. In 2007 sollen die Werbeeinnahmen der Zeitungen um 7 % zurückgegangen sein. Für 2008 wird noch ein weiterer Rückgang erwartet. Nach der Anzeigenrezession in Dänemark und den Niederlanden werden die Wolken am Londoner Himmel für Mecom-Chef David Montgomery Zukunftspläne immer dunkler. Auch für den deutschen Zeitungsmarkt wird in Folge der Finanzkrise mit sinkenden Werbeeinnahmen zu rechnen sein. Im 1. Halbjahr 2008 war der Anzeigenumsatz in der dänischen Mecom-Gruppe um 13 % zum Vorjahr zurückgegangen, während in den Niederlanden noch ein kleines Plus ( 1%) gemeldet wurde. „Verleger tun das, was sie gelernt haben: Stockt das Geschäft, baut man Perosnalkosten ab. Ob nun mit Sitz in London, München, Stuttgart, Hamburg oder anderswo – aktuell reden sie alle vom Stellenabbau und korrigieren ihre Etatplanung 2009“, kommentiert Holger Artus, Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand der ver.di Fachgruppe Verlage, Druck und Papier diese Entwicklung. Bianca Rootsaert von der Niederländischen Journalisten Gewerkschaft NVJ schätzt, dass in den letzten drei bis vier Jahre zwischen 600 und 700 Arbeitsplätze in der niederländischen Zeitungen abgabaut worden sind, trotz der Einführung der neuen, kostenlosen Titel und den Ausbau der Online-Zeitungen.

Mecom: Kommt es zum Verkauf der norwegischen Zeitungsgruppe?

Laut der englischen Nachrichtenagentur Reuters UK gibt es ein Angebot für die norwegische Mecom-Beteiligung Edda Media in Höhe von 375 Mio. englischen Pfund (3,75 Mrd. norwegische Kronen). Ein Sprecher von Mecom wollte diese Meldung nicht kommentieren. Nach ver.di-Informationen wurde aber der Verkaufsprozess durch die Konzernzentrale aktuell gestoppt. Weiterlesen

Warnstreik beim TIP!

Wie angekündigt streikten heute die Beschäftigten des TIP. Vor den Geschäftsräumen im 7. Stock des Verlagsgebäudes versammelten sie sich ab 8.30 Uhr und protestierten gegen die Geschäftspolitik ihrer Geschäftsführer Josef Depenbrock und Robert Rischke und forderten die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Die streikende Belegschaft fuhr gegen Mittag zur Potsdamer Straße, dort befindet sich noch eine Außenstelle, die geschlossen werden soll. Der Protest wurde dort fortgesetzt.

Gestern hatte Geschäftsführer Rischke in einer Mail angekündigt, dass keiner Nachteile durch den Streik zu befürchten habe. Allerdings sei der angekündigte Stellenabbau notwendig, da die schwierig sei und Kosten gespart werden müssten. Die Geschäftsführung plant einen Stellenabbau von 25 Prozent beim TIP.

Einen Monat hatte die Geschäftsleitung auf die Aufforderung Gewerkschaften zu Tarifverhandlungen nicht reagiert. Erst am Vortag des Warnstreiks signalisierten die Herren, dass sie zu Sondierungsgesprächen bereit seien.

Dies ist ein erster Erfolg der Belegschaft!

Morgen: Ganztägiger Warnstreik beim TIP

Das Berliner Stadtmagazin TIP wird morgen für einen Tag bestreikt. Die Gewerkschaften ver.di, DJV Berlin und Verein Berliner Journalisten haben die Beschäftigten zu einem Warnstreik aufgerufen, nachdem die Geschäftsführung des Magazins, das zum Mecom-Konzern des Finanzinvestors David Montgomery gehört, auf ihre Forderung nach Tarifverhandlungen einen vollen Monat lang nicht reagierte. Als Antwort auf den Aufruf der Gewerkschaften erklärte sich die Verlagsleitung heute Mittag zu einem Sondierungsgespräch bereit. Erklärtes Ziel der Gewerkschaften ist die Übernahme der für die Zeitschriftenbranche geltenden Tarifverträge durch den bisher tariflosen TIP Verlag.
Die Geschäftsführung des TIP hat den Abbau von 17 Stellen, insgesamt etwa 25 Prozent der Belegschaft, angekündigt. Hintergrund ist die Absicht von Geschäftsführer Josef Depenbrock, der auch gleichzeitig u.a. die Berliner Zeitung leitet, die Rendite konzernweit von rund 15 auf über 20 Prozent zu steigern. Ein ähnlicher Personalabbau ist der Berliner Zeitung in Aussicht gestellt worden, deren Redaktion von 130 auf 90 Mitglieder verkleinert werden soll.

Netzeitung: Keine betriebsbedingten Kündigungen aber Freie werden aussortiert

Den 31 Kolleginnen und Kollegen (16 Festangestellte, 15 Freie) der Netzeitung wurde von den Geschäftsführern Josef Depenbrock und Dr. Robert Daubner mitgeteilt, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde. Dafür stehen jetzt die Freien auf der Abschussliste. Die Gewerkschaften ver.di und DJV hatten die Geschäftsführungen von Netzeitung und NZ Autoportal („Autogazette.de“) zu Tarifverhandlungen über den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und die Übernahme der Tarifverträge für Zeitungen aufgefordert. Daubner und Depenbrock kündigten ein „sehr experimentelles“ Online-Projekt an, dass mit viel weniger Freien auskommen soll.

Bei anderen gefunden: Offener Brief von Josef Depenbrock an die Redaktion der Berliner Zeitung

Zugespielt wurde dem Spiegel angeblich ein Brief von Josef Depenbrock an die Redaktion der Berliner Zeitung, der unter der Rubrik satire@spiegel.de mitgenommen worde“ Daher haben wir, Chefredaktion und Geschäftsführung der Berliner Zeitung, uns zusammengesetzt und zu aufregenden Maßnahmen entschieden. Um Papier zu sparen, werden wir unseren Umfang künftig auf die Beilagen „Beilage“, „Blickpunkt“ und „Yachting“ konzentrieren. Alles, was den Nachrichtenbereich angeht, erscheint papierfrei: als Druckerschwärze in so praktischen Töpfchen. Der Clou: So können wir bald die gesamte Abo-Abteilung einsparen! Also. Ich verbleibe. Bitte holen Sie sich diesen Brief jederzeit gerne in meinem Büro ab, zusammen mit den anderen Papieren.“

Aufruf zum Warnstreik beim TIP!

ver.di, der DJV Berlin und der VBJ fordern die Beschäftigten der TIP Verlag GmbH & Co. KG auf zu einem

WARNSTREIK!
am Donnerstag, 24. Juli 2008
von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr
vor den TIP-Geschäftsräumen

Unsere Forderung:

Aufnahme von Tarifverhandlungen zur

Übernahme der für die Zeitschriftenbranche geltenden Tarifverträge

Kein Stellenabbau für noch mehr Rendite – Tarifverhandlungen jetzt!

Gemeinsame Mitgliederversammlung für Tarifverhandlungen in der deutschen Mecom-Gruppe – Aufforderung zu Tarifverhandlungen in der Netzeitung

Über 100 Teilnehmer/innen zählte die gemeinsame Mitgliederversammlung von ver.di und DJV des Berliner Verlages/TIP/Netzeitung am 16.07.08. Es wurde ein Aktionsausschuss gewählt und Tarifforderungen formuliert. Für die Netzeitung wird die Gesellschaft zu Tarifverhandlungen über den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und Übernahme der Tarifverträge aus dem Zeitungsbereich aufgefordert.

Sparvorschlag an Herrn Depenbrock: Wenn Sie sich von Brunswick trennen, sparen Sie Geld

Der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost hat Konzernchef Josef Depenbrock einen Sparvorschlag unterbreitet. Er möge sich vom Kommunikationsberatungsunternehmen Brunswick für die deutsche Mecom-Gruppe trennen. Trotz eines so großen Beratungsunternehmem haben sie es nicht geschafft, das Image von David Montgomery in Deutschland zu verbessern. Am Ende sind es die Taten, die das Bild prägen. Die Kommunkationsleistung kann nur das vermarkten, was man wirklich will.

Gewerkschaftliche Mitgliederversammlung von ver.di und DJV des Berliner Verlages

ver.di- und DJV-Berlin laden ihre Gewerkschaftsmitglieder im Berliner Verlag zu einer Versammlung am Mittwoch, den 16. Juli um 18:30 Uhr ein.“ Es ist an der Zeit, Herrn Depenbrock mit klaren Forderungen der Gewerkschaften zu konfrontieren. Wir werden ihn zu Tarifverhandlungen auf Konzernebene auffordern.“ Thema der Versammlung ist es auch, einen gewerkschafltichen Aktionsausschuss am Berliner Standort zu wählen. In der Hamburger Morgenpost war am vergangene Woche (08.07.) durch eine Mitgliederversammlung (ver.di/DJV) die bestehende Haustarifkommission bestätigt und zwei Vertreter für eine gemeinsame Verhandlungskommission bestimmt. Im TIP hatte sich am ersten Aktionstag in Berlin (18.06.) ein gewerkschaflticher Aktionsausschuss gebildet. Eine gemeinsame Verhandlungskommission ver.di/DJV für die beiden Mecom-Standorte Berlin und Hamburg könnte sich nach der Mitgliederversammlung in Berlin bilden.

Depenbrock sagte seine Teilnahme an Diskussion im taz-Cafe ab und will Redaktionsseiten auslagern

Der Chefredakteur der Berliner Zeitung, Josef Depenbrock, hatte einem Streitgespräch mit taz-Chefredakteur Bascha Mika am 14.07. im Berliner taz-Cafe zum Thema „Unabhängigkeit contra Renditesteigerung „kurzfristig abgesagt.. Er sei zu einem Gespräch über Unabhängigkeit geladen worden; nun solle sich die Diskussion offenbar auf seine Rolle im Verlag konzentrieren. Dazu wolle er sich nicht öffentlich erklären. Am 15.07. hatte Depenbrock auf der Ressortkonferenz bekanntgegeben, dass die Medien, Reise-, Auto und Immobilienseiten an externe Dienstleister ausgelagerrt werde sollen. dju-Bundesvorstandsmitglied (ver.di) Renate Gensch sieht darin ein fatales Zeichen in die Redaktion und an die Leser. „Für die Qualität der Zeitung sei das eine Kataastrophe. Im übrigen ist es ein Rätsel, was mit dieser Maßnahme gespart werden soll, es entstehen sogar zusätzliche Kosten.“ Die betroffene Redakteure sollen in Berliner Zeitung weiterbeschäftigt werden. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Dieser Plan bestätigt unsere Befürchtung, dass Herr Depenbrock aus purem Gewinnstreben die Berliner Zeitung publizistisch und langfristig auch wirtschaftlich an die Wand fährt.“

Aktionen haben Wirkung gezeigt

Die Gesellschafterversammlungen der deutschen Mecom-Gesellschaften haben zum Teil stattgefunden, andere wurden abgesagt. Gesprochen wurde über das Sparprogramm und wird es auch in der kommenden Woche. Konkret ist man an den Maßnahmen der netzeitung dran. Hier verfestigt sich, dass man einige Reststellen lässt, es aber mehr als acht feste Stellen sein werden. Das Problem von Josef Depenbrock: Eine Sparprogramm, dass von den Führungskräften nicht getragen, sogar abgelehnt wird, kann dazuführen, dass sich der Glaube breit macht, er stolpert darüber. Klar ist. Er hat sich überhoben – auch dadurch, dass er alle Entscheidungen auf seine Person reduziert hat. Vor dem 10.07. hat er noch getönt, mit seiner (100%)Mehrheitsstimme entscheidet er die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung. Kurz danach sagt er einige Versammlungen ab. Jetzt sucht er einen neuen Weg, sein Sparprogramm zu realisieren. In der nächsten Zeit wird es Arbeitsbesprechungen mit ihm und den Führungskräften geben, daraus werden Gesellschafterversammlungen – für das Protokoll.

DJV: „Montgomery richtet seine Medien zugrunde“

Der Deutsche Journalisten-Verband hat vor dem Ausbluten der Medien des britischen Finanzinvestors David Montgomery in Deutschland gewarnt. „Mit seiner Renditeorientierung um jeden Preis richtet Montgomery seine Medien zugrunde“, erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Er appellierte an die Gesellschafter des Montgomery-Ablegers BV Deutsche Zeitungsholding, auf ihrer heutigen Versammlung nicht dem geplanten Abbau von 150 der 930 Stellen zuzustimmen. „Ob Berliner Zeitung, Hamburger Morgenpost oder Stadtmagazin Tip – die Journalistinnen und Journalisten der Montgomery-Blätter arbeiten jetzt schon am Limit“, sagte Konken. Mit noch weniger Personal lasse sich der journalistische Standard keinesfalls halten. Das jedoch würde den Leserschwund beschleunigen und den Blättern dauerhaften wirtschaftlichen Schaden zufügen. „So sieht keine zukunftsgerichtete und verantwortliche Verlagspolitik aus.“ Der DJV-Vorsitzende begrüßte ausdrücklich die für heute geplanten Warnstreiks und Protestaktionen bei einigen Montgomery-Medien: „Ich rufe alle Kolleginnen und Kollegen dazu auf, sich an den Aktionen zu beteiligen. Die Zeit des Stillhaltens ist vorbei.“

Uwe Grund kritisiert mögliche weitere Stellenstreichungen in der MOPO

Uwe Grund, Fachsprecher für Medienpolitik der SPD-Bürgerschaftsfraktion, hat besorgt auf mögliche weitere Personalreduzierungen bei der „Hamburger Morgenpost“ reagiert. „Ich sehe mit großer Sorge, dass der Verlag des Finanzinvestors David Montgomery offenbar noch weiter an der Kürzungsschraube drehen will“, sagte Grund am Donnerstag. Er forderte den Medienkoordinator des Ersten Bürgermeisters zum Eingreifen auf.

DIE LINKE-Fraktion in der Bürgerschaft: Kein Eigentüner hat das Recht, seine Belegschaft zu schröpfen

Möglicherweise steht der Hamburger Morgenpost der größte Personalabbau seit 25 Jahren bevor – um 20 Prozent soll die Belegschaft reduziert werden. Am 3. Juli verabschiedete die Belegschaft der Hamburger Morgenpost eine Resolution. Sie forderte vom Geschäftsführer Josef Depenbrock den sofortigen Stop des Abbauprogramms, einen Stop des Sparprogramms, einen Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen u.a.m. Die Fraktion DIE LINKE unterstützt die Mopoianerinnen und Mopoianer in ihren Forderungen und in ihren Bemühungen, diese Forderungen mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln auch durchzusetzen. Kein Eigentümer hat das Recht, seine Belegschaft zu schröpfen. Eigentum verpflichtet – hier insbesondere, weil die Mopo einen wichtigen öffentlichen Auftrag erfüllt. redaktionelle Leistung gefährdet.

Niederländische Journalistengewerkschaft informiert über Aktionen in Hamburg und Berlin

Die niederlndische Journalistengewerkschaft NVJ informiert auf ihrem Nachrichtenportal über die heutigen Aktionen in den deutschen Mecom-Betrieben und schreibt: „Vandaag is tussen 12.00 en 14.00 uur een ‘waarschuwingsstaking’ en zijn verschillende actiebijeenkomsten aangekondigd bij de Duitse tak van Mecom. De redacties van de zeven Wegener dagbladen, ook eigendom van Mecom, hebben een solidariteitsverklaring gestuurd naar de Duitse collega’s. Ook de NVJ, vorige week actief betrokken bij het van tafel krijgen van concrete doelstellingen uit het reorganisatieplan op het gebied van rendement en banenverlies bij Wegener, heeft zich solidair verklaard. ‘Aanleiding van de werkonderbreking is de onwil van de Duitse bedrijfsleiding van Mecom om een tarievencommissie te vormen bij het tweewekelijkse uitgaansblad TIP in Berlijn’, aldus voorzitter Renate Grensch van de ondernemingsraad.“