ver.di Berlin: Jetzt geht es wieder um einen Tarifvertrag für den Newsroom in Berlin

Jörg Reichel, ver.di-Berlin/Brandenburg, macht nach der Abfindungs-Regelung über den Personalabbau in der DuMont Redaktionsgesellschaft deutlich, dass sie das Thema eines Anerkennungstarifvertrages wie für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG) für die beiden Newsroom Redaktionen in Berlin angehen wollen. „Auch bei den unterbrochenen Tarifverhandlungen für die Berliner Redakteure werde jetzt wieder Dampf gemacht“ sagte er mmm.verdi.de. „Nachdem Ende Juli in der DuMont-Konzernzentrale in Köln ein Tarifabschluss erzielt wurde, der den Beschäftigten der RRG ab 2019 die Geltung der einschlägigen Flächentarifverträge – teilweise mit finanziellen Abstrichen – sichert, werde die Berliner Tarifkommission dieses Schlichtungs- ergebnis analysieren und die eigenen Verhandlungen mit DuMont fortführen, so Reichel.“ Weiterlesen

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Berliner Betriebsrat Berliner Newsrom zum „Aus“ der Hauptstadtredaktion:

Protest gegen das Aus für die DuMont-Hauptstadtredaktion 

Die Gewerkschaften ver.di/dju Berlin, JVBB und der gemeinsame Betriebsrat der drei Berliner DuMont-Redaktionen erklären:  Wir sind entsetzt über das von DuMont beschlossene abrupte Aus für die 17 Kolleginnen und Kollegen der Hauptstadtredaktion (DuMont Redaktionsgemeinschaft GmbH). Weiterlesen

Madsack/DuMont: ver.di befürchtet Verlust der Meinungsvielfalt und warnt vor Entlassungen

verdidijuduma.pngDer ver.di Bundesvorstand beschäftigt sich in ein einer Presse-Erklärung mit dem Ausstieg von DuMont als überregionalen Inhalte-Anbieter: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) befürchtet nach der Ankündigung der Bündelung der überregionalen Berichterstattung durch die Medien-Gruppen Madsack und DuMont den Verlust von Meinungsvielfalt und Arbeitsplätzen im Zeitungsjournalismus. „Wer auf sinkende Auflagen mit der Einschränkung journalistischer Vielfalt reagiert, ist auf dem falschen Weg“, kritisierte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Frank Werneke. „Die betroffenen Redaktionen können sich unserer Unterstützung bewusst sein, und auf keinen Fall darf es zu Entlassungen von Redakteurinnen und Redakteuren kommen.“
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Berliner Redaktionen wieder mit einem gemeinsamen Betriebsrat

Für die Berliner Redaktionsunternehmen von DuMont, die die Berliner Zeitung und den Berliner Kurier – Print und Online – erstellen, wurde jetzt ein siebenköpfiger Betriebsrat gewählt. Er vertritt die Beschäftigten vom Berliner Newsroom, der DuMont Hauptstadtredaktion und der Online-Tochter Berlin24, in denen insgesamt 160 Arbeitnehmer/innen arbeiten. Auch im Betriebsrat wirken künftig Print- und Online-Redakteure zusammen. Weiterlesen

Wahlvorstand für DuMont Redaktionen in Berlin bestellt

Für die drei DuMont Redaktionsunternehmen im Berliner Verlag wurde jetzt auf einer Versammlung der Beschäftigen am 8. Dezember 2017 ein Wahlvorstand zur Durchführung einer gemeinsamen Betriebsratswahl bestellt. Damit geht die betriebsratslose Zeit für die Berliner Zeitung/Berliner Kurier Print und Online nach dem großen Personalabbau im Oktober 2016 dem Ende entgegen. Die Wahl und die Bildung eines gemeinsamen Betriebsrats von Berliner Newsroom, Berlin24 und der DuMont Redaktionsgemeinschaft geht auf die Strategie der Konzernbetriebsrats im Berliner Verlag aus dem Sommer 2016 zurück. Weiterlesen

Tarifverhandlungen an drei DuMont Standorten

Das Fachmagazin von verdi für den Bereich des Journalismus, Menschen machen Medien, gibt einen Überblick über drei aktuell laufende Tarifverhandlungen in der DuMont Mediengruppe. So in Köln in der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft. In Berlin für die Redaktionen des Berliner Verlages und in Hamburg über einen Sozialtarifvertrag. Hier der Link zum Text.

Konzernbetriebsrat DuMont Berliner Verlag begrüsst Fortführung der Gespräche über gemeinsamen Betrieb

Zu den von DuMont in Berlin zuerst für ausgesetzt erklärten Gespräche über einen gemeinsamen Betriebsrat für die drei Redaktionsunternehmen, später dann als Missverständnis von Unternehmen dargestellt, meint der  Konzernbetriebsrat, dass es gut ist, dass sie wieder fortgeführt werden. Jetzt müsse der Schritt auch für die Verlagsunternehmen in Berlin angegangen werden. Die Erklärung des Unternehmens zu den drei Redaktionsbetrieben erwecke den Eindruck, dass die Tarifverhandlungen in Köln über einen Anerkennungstarifvertrag einer Regelung in Berlin im Wege stehe. „Dabei gibt es in Köln keinen Tarifabschluss, so dass das Bild einer `passgenauen Berlin-Regelung‘ überhaupt nicht zutreffen kann. Es werden wie in Berlin auch für die RRG Tarifgespräche geführt, damit Arbeitsbedingungen und Entlohnung nicht vom Standard für die Redaktionen abweichen oder gar massiv unterschritten werden….
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