Kartellamt winkt Madsack/DuMont-Deal durch

freigabeErwartungsgemäß hat das Bundeskartellamt die geplanten redaktionellen Zusammenarbeit   der Madsack Mediengruppe mit der DuMont Mediengruppe freigegeben.  DuMont zieht sich aus der überregionalen Berichterstattung Print und Online seiner Titel komplett zurück und übergibt die Themen sowie die Produktion der Madsack.Tochter RedaktionsNetzwerk Deutschland GmbH (RND), die ihrerseits eine neue Gesellschaft gründet, an der DuMont zu 25 Prozent beteiligt sein soll. Das Projekt soll zum 1. Oktober 2018 starten. Die personellen Folgen für die Arbeitnehmer/innen der DuMont Hauptstadtredaktion werden in den Verhandlungen zwischen den Betriebsparteien unter Beteiligung der Gewerkschaften weiter besprochen. Der nächste Verhandlungstermin ist am 24. Juli 2018.

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Berliner Redaktionsbetriebsrat: Kein Sozialplan und mehr Betroffene als Rege

Der Betriebsrat der drei DuMont Redaktionen in Berlin informiert neu am 31. Mai 2018, dass das Unternehmen keine Sozialplanverhandlungen will, obwohl die vergangene Woche schon kommuniziert hatte. Das Unternehmen will nur eine freiwillige Vereinbarung, schreibt der Betriebsrat. Es gebe 17 Stellen, die in der DuMont Rege arbeiten. Bei der RND sollen insgesamt 10 Stellen geschaffen werden. Es wird das Thema der Betroffenheit vom Betriebsrat größer als nur die Rege aufgemacht. „Wer im Newsroom oder bei B24 glaubt, sie oder ihn betreffe der Umgang mit der Hauptstadtredaktion nicht, der irrt sich. Es ist allenfalls eine Frage des Zeitpunkts. Wir rechnenschon im laufenden und im kommenden Jahr mit weiterenEntscheidungen dieser Preisklasse.“ Hier das Info: Weiterlesen

Was passiert gerade bei DuMont?

passiert.pngNach Monaten der Gespräche zwischen DuMont, Madsack und Funke kommt es nun zu einer neuen Kooperation zwischen großen Verlagshäusern: Die DuMont Mediengruppe verabschiedet aus der Eigenerstellung in den überregionalen Themen Politik und Wirtschaft. Die Madsack Mediengruppe bietet künftig über das neue Tochterunternehmen RND Berlin die überregionalen Themen für die Gattungen Print und Online für DuMont – die daran zu 25 Prozent beteiligt ist. In Berlin wird geschrieben, in Hannover produziert. Die fertigen Seiten werden dann in die technischen Systeme an den jeweiligen DuMont-Standorten gehoben. Weiterlesen

MOPO-Betriebsrat zum „Aus“ der Boulevard-Belieferung durch die MOPO

Kommando zurück für die Hamburger Politik-Redaktion. Anfang 2017 wurden sieben KollegInnen gegen ihren Willen nach Berlin versetzt. Nicht mal sechs Monate später wird nun verkündet, dass sie alle dort nicht mehr gebraucht werden: Das Verlagshaus Madsack übernimmt die Mantel-Produktion Politik/Wirtschaft für die DuMont-Titel. Die Betroffenen hatten Wohnungssuche, Umzüge, private Umbrüche, sind z.T. seit Januar Dauergast in ICEs zwischen HH und Berlin, drei von ihnen haben gegen die unzumutbare Versetzung geklagt. Alles komplett umsonst. Natürlich begrüßen wir die Entscheidung, den Betroffenen nun wieder Arbeitsplätze in Hamburg anzubieten. Aber was für ein Licht wirft das ganze Trauerspiel eigentlich auf den Umgang des DuMont-Konzerns mit seinen MitarbeiterInnen? Weiterlesen

Berliner Betriebsrat Berliner Newsrom zum „Aus“ der Hauptstadtredaktion:

Protest gegen das Aus für die DuMont-Hauptstadtredaktion 

Die Gewerkschaften ver.di/dju Berlin, JVBB und der gemeinsame Betriebsrat der drei Berliner DuMont-Redaktionen erklären:  Wir sind entsetzt über das von DuMont beschlossene abrupte Aus für die 17 Kolleginnen und Kollegen der Hauptstadtredaktion (DuMont Redaktionsgemeinschaft GmbH). Weiterlesen

Madsack/DuMont: ver.di befürchtet Verlust der Meinungsvielfalt und warnt vor Entlassungen

verdidijuduma.pngDer ver.di Bundesvorstand beschäftigt sich in ein einer Presse-Erklärung mit dem Ausstieg von DuMont als überregionalen Inhalte-Anbieter: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) befürchtet nach der Ankündigung der Bündelung der überregionalen Berichterstattung durch die Medien-Gruppen Madsack und DuMont den Verlust von Meinungsvielfalt und Arbeitsplätzen im Zeitungsjournalismus. „Wer auf sinkende Auflagen mit der Einschränkung journalistischer Vielfalt reagiert, ist auf dem falschen Weg“, kritisierte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Frank Werneke. „Die betroffenen Redaktionen können sich unserer Unterstützung bewusst sein, und auf keinen Fall darf es zu Entlassungen von Redakteurinnen und Redakteuren kommen.“
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DuMont verabschiedet sich vom überregoinalen Content

Der Web-Auftritt mmm.verdi.demmmduma von verdi im Bereich „Journalismus“ beschäftigt sich mit dem Deal von Madsack mit DuMont. „Die Verlage Madsack und DuMont werden künftig ihre Titel aus den überregionalen Themenfeldern Politik und Wirtschaft durch eine gemeinsame Hauptstadtredaktion beliefern. Die bisherige Redaktionsgemeinschaft von DuMont wird geschlossen. 17 Beschäftigte verlieren ihren Job. Sie können sich auf zehn Stellen in der neuen RedaktionsNetzWerk Berlin GmbH (RND) bewerben. Diese wird ihren Sitz in den Räumen des bisherigen Madsack-Redaktionsnetzwerks im Haus der Bundespressekonferenz haben. Entsetzen herrscht unter den Beschäftigten der DuMont-Hauptstadtredaktion, die erst 2017 in ein neues Redaktionsgebäude in Berlin-Kreuzberg umgezogen sind.

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