ver.di Köln lädt zur Informationsveranstaltung zur MDS-Tocher MVR am 4. Juni 2014 ein

veranstatltung0406Der Tarifvertrag für kaufmännische Angestellte in Zeitungsverlagen wirkt für die Beschäftigten der Media Vermarktung Rheinland GmbH (MVR ) in Köln nur statisch nach. Bei Neueinstellungen hält sich die MVR nicht mehr an die Regelungen des Tarifvertrags zu Arbeitszeit und Gehalt. ver.di Köln lädt zu einer Informationsveranstaltung am 4. Juni 2014 um 17:00 Uhr, Hans-Böckler-Platz 9 in Köln ein. Ziel: Wir möchten mit Euch die aktuelle Situation in der MVR diskutieren und Euch über rechtliche Fragen informieren. Hier die Einladung.

MDS und Heinen-Verlag: Informationsveranstaltung von ver.di und DJV für Freie und Pauschalisten

26maiWährend bei der Kölnischen Rundschau noch Gespräche über einen „sozailverträglichen“ Personalabbau geführt werden, macht man beim Kölner Stadt-Anzeiger Nägel mit Köpfen. Zahlreichen Pauschalisten wurde bereits mitgeteilt, dass man auf ihre Mitarbeit künftig keinen Wert mehr legt, anderen wurden neue Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten, allerdings zu schlechteren Konditionen. Weiterlesen

Berliner Verlag wieder mit Haustarifvertrag

blvhtIm Berliner Verlag (Berliner Zeitung, Berliner Kurier) ist der gekündigte Haustarifvertrag wieder in Kraft gesetzt worden. Eine entsprechende Meldung des Journalistenverbands Berlin-Brandenburg hat die Verlags-Geschäftsführung heute bestätigt. Diese “sehr vernünftige Entscheidung” sei zu begrüßen,erklärt der JVBB-Vorsitzende Alexander Fritsch. Die Rückkehr in den Tarif sei ein “Signal gegen die um sich greifende Tarifflucht im Bereich der Tageszeitungen.” Michael Braun, Geschäftsführer des Berliner Verlags dazu gegenüber MEEDIA: “Der jetzige Verzicht auf die Absenkung des Weihnachts- und Urlaubsgeldes für Redakteure ist ein Schritt, um die Köpfe wieder frei zu bekommen für unser Geschäft, nämlich für unsere qualitativ hochwertigen Produkte.”

Mitteldeutsche Zeitung schließt zum Jahresende fast alle Geschäftstellen

mzBis auf zwei Service-Center am Hauptstandort der Mitteldetuschen Zeitung (in Halle) werden 13 Service-Center zum Jahresende 2014 geschlossen. Dies teilte die Geschäftsleitung den Betroffenen auf einer Versammlung in Halle mit, so der DJV Sachsen-Anhalt. Betroffen sind rund 30 MZ-Beschäftigte. Sechs Arbeitnehmerinnen werden in den verbleibenden beiden Servive-Centern bleiben. Weiterlesen

MDS Köln: Kündigungen weitgehend vom Tisch

20140509-183615.jpgSeit letztem Montag ist ein leichtes Aufatmen beim Kölner Verlag M. DuMont Schauberg zu spüren. Auf einer Betriebsversammlung konnte der Betriebsrat die Kolleginnen und Kollegen darüber informieren, dass es ihm gelungen ist, mit dem Unternehmen einen Interessenausgleich und Sozialplan abzuschließen. Die 84 betriebsbedingten Kündigungen, die der Verlag im Herbst ankündigte, sind damit größtenteils vom Tisch.

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Trotz Einigungsstelle in Köln: Der Umbau bei MDS geht weiter

taz0705Die taz berichtet über das Ergebnis der Einigungsstelle bei MDS Köln. Betriebsbedingte Kündigungen, so schreibt die Zeitung, sind nach wie vor nicht vom Tisch. „„Aktuell gehen wir noch von maximal 10-15 Fällen aus, für die Kündigungen im Raum stehen““, schreiben die Geschäftsführer Philipp M. Froben und Karl-Heinz Goßmann in einer Mitarbeiter- information. Nach Darstellung der taz sei ein Ende des Stellenabbaus offenbar nicht in Sicht. Auch in den ersten Monaten des Jahres 2014 zeige sich keine Besserung im Anzeigengeschäft, schreiben Froben und Goßmann an die Mitarbeiter. „„Wir müssen deshalb auch in Zukunft prüfen, ob eine Nachbesetzung von durch Fluktuation frei werdenden Stellen vertretbar ist““, kündigen sie an. Weiterlesen

Über das Ergebnis der Einigungsstelle bei MDS in Köln

Auf der heutigen Betriebsversammlung hat der Betriebsrat von MDS Köln über das Ergebnis der Einigungsstelle zu den geplanten 84 Stellenstreichungen im Kölner Unternehmen informiert. Es gibt einen Interessenausgleich und einen Sozialplan. Letzterer hat das freiwillige Abfindungsangebot der Geschäftsleitung von Ende Februar 2014 zur Grundlage, es ist jetzt verbindlich zwischen den Betriebsparteien. Im Interessenausgleich erklärt die Geschäftsleitung, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen auf betriebsbedingte Kündigungen in verschiedenen Bereichen verzichtet. Weiter regelt die Vereinbarung die Einführung einer Transfergesellschaft für einen Zeitraum von 12 Monaten, in der 80 % der Nettobezüge weitergezahlt werden. Nach Unternehmensangaben haben sich bislang etwa 70 Beschäftigte für die Abfindung oder eine Altersteilzeitregelung entschieden. Betriebsbedingte Kündigungen sind nach wie vor nicht vom Tisch. „„Aktuell gehen wir noch von maximal 10-15 Fällen aus, für die Kündigungen im Raum stehen““, schreiben die Geschäftsführer Philipp M. Froben und Karl-Heinz Goßmann in einer Mitarbeiterinformation.