Ein starkes Zeichen aus Berlin

Der DJV Berlin informiert auf seiner Web-Seite über die Aktion der Redaktionen Berliner Zeitung/Berliner Kurier vor dem Berliner DuMont Gebäude in der Alten Jakobstr. 105: „Mehr als 60 Journalistinnen und Journalisten folgten … dem Aufruf der Gewerkschaften DJV und Verdi .

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DuMont: Wenn es relevante Informationen gibt, werden wir kommunizieren

Meedia.de greift die aktuelle Info des MOPO-Betriebsrat auf und beschäftigt sich mit einer vermeintlich neuen Digitalstrategie der MOPO Print und Digital. Erst 2017 hatte der Chefredakteur, Frank Niggemeier, im Zusammenhang mit einem Printrelaunch auch die neue Digitalstrategie auf mopo.de vorgestellt. Die Printauflage ist seit dem noch weiter abgestürzt und ist weit entfernt von dem Zielnl einer Beruhigung der Auflagenverluste. Bezogen auf die Info des Betriebsrat erklärt DuMont laut meedia.de, das „es grundsätzlich überspitzt und mit einer “besonderen Lesarten” versehen (sei). Dem etwas entgegensetzen will man seitens des Konzerns allerdings nicht. „ Weiterlesen

MOPO: Neue Digitalstrategie auf den Schrotthaufen geschmissen

Der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost ist aktuell mit redaktionellen Kündigungen im Online-Bereich auf mopo.de konfrontiert. Er bezieht dazu Stellung: „Gerade mal drei Tage gehalten hat die neue „Digital First“-Strategie von DuMont. Verkündet wurde sie uns am Freitag beim Jahresauftakt von Alexander Krug im Beisein von Susan Molzow, Frank Niggemeier und Philipp Froben. Auf den Schrotthaufen geschmissen wurde sie dann Montag, als Miriam ihre Entlassung mitgeteilt wurde. Dienstag traf dann die gleiche Information Philipp. Weiterlesen

Der Absturz einer Gattung, der Absturz in der Akzeptanz

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Die aktuelle IVW-Meldung über die Auflagen der regionalen Boulevard-Titel der DuMont Mediengruppe zeigt weiter nach unten. Der Express Köln/Bonn meldete 46.849 Einzelverkaufsexemplare. Der Rückgang zum IV. Quartal 2017 liegt bei 20,1 Prozent. Der Düsseldorfer Express verkauft noch 12.862 Exemplare,  – 20,8 Prozent. Der Berliner Kurier hat  noch 31.687 Exemplare über den Einzelverkauf vertrieben, ein Minus von 12,5 Prozent. Die Hamburger Morgenpost kommt auf 35.126 Exemplare im Einzelverkauf, ein Minus von 14,5 Prozent. Aber auch die Abo-Titel in Köln, Halle und Berlin dürften unter einem erheblichen Auflagendruck stehen. Während bei der Berliner Zeitung der Auflagenverlust bei den Abos von 9,1 Prozent sehr hoch ist, beträgt der Verlust der Kölner Stadt Anzeiger/Kölnische Rundschau  6,2 Prozent. Dagegen liegt der Rückgang der Mitteldeutschen Zeitung bei – 5,3 Prozent.

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Führung der Regionalmedien wird verändert

DuMont hat über den Umbau seiner Führungsstrukturen in den Regionalmedien informiert. Philip Froben und Theo Schelsky rücken mit in die Geschäftsführung der DuMont Regionalmedienholding auf. Zusätzlich wird Philipp Froben Co-Geschäftsführer für die Hamburger Morgenpost Aktivitäten sowie Thilo Schelsky für die Berliner DuMont Aktivitäten. In Köln wird der bisherige Lesermarktverantwortliche, Carsten Groß und Karsten Hundhausen aus der Vermarktung in Köln, in die Geschäftsleitung von DuMont Rheinland berufen. Weiterlesen

Baustelle Boulevard

Der Einzelverkauf der vier Boulevard-Titel der DuMont Mediengruppe ist im III/2018 um 16,6 Prozent im Vorjahresvergleich zurückgegangen. Insgesamt vertreiben die vier Titel Kölner Express, Düsseldorfer Express, Berliner Kurier und Hamburger Morgenpost im Einzelverkauf 132.493 Exemplare zusammen, hinzu kommt noch die Abo-Auflage von insgesamt 34.425 Exemplaren. Da kein Trend in der Auflagenentwicklung nach oben zu erkennen ist oder auch nur eine Stagnation, muss man von einem anhalten Auflagenverlust ausgehen. Wenn sich der Verkaufsrückgang/-trend insgesamt fortsetzt, kann man statistisch berechnen, wann die Titel keinen Einzelverkauf mehr haben. Es dürften keine fünf Jahre mehr sein. Einen Zustand des Abwartens “Null-Einzelverkauf” wird es aber nicht geben. Vielmehr muss man davon ausgehen, dass die strategischen Entscheidungen weit vorher getroffen werden. Weiterlesen

Verleger müssen verstehen, wie das digitale Geschäftsmodell funktioniert, wollen sie überleben

Bildschirmfoto 2018-08-22 um 13.15.44In einem Gespräch auf YouTube beschäftigt sich der Geschäftsführer der censhare ag, Dieter Reichert, erneut mit der Frage der Zukunft der Printmedien. Die DuMont Mediengruppe hält an censhare 28,1 Prozent. Auf die Frage, wo die neuen Geschäftsmodelle sind, sagt Reichert in dem Interview, dass die neuen erfolgreichen  Geschäftsmodelle in der Zukunft mit Communities im Zusammenhang stehen müssen. Sie sind verbunden mit neuen technischer Geräten wie den Smartphones. Und sie sind mehr und mehr verbunden mit mit Marketing-Strategien. Die Geschäftsfelder für die Verlage „wandern vom Anzeigengeschäft zum Community- und Marketing-Geschäft.“ Weiterlesen