Sozialplan für DuMont Dialog Berlin vereinbart

Für die  19 Beschäftigten der ehemaligen DuMont Dialog in Berlin wurde jetzt ein Sozialplan über die Folgen der Schließung des Berliner Standorts vereinbart. 0,8 Gehalt pro Beschäftigungsjahr ist einer der Eckpunkte. Die Kündigungsfristen enden erst zum 31.12.2017. Mit dem „Verkauf“ von DuMont Dialog an walter services zum Jahresbeginn 2017 war für die Betroffenen klar, dass die Schließung des Berliner Standorts Teil des Deals zwischen DuMont und walter services gewesen sein dürfte. Weiterlesen

DuMont Dialog in Berlin wird geschlossen, FAZ-Abo-Betreuung geht an Buw in Halle

Der Betriebsrat von DuMont Dialog, jetzt walter services Halle (Saale) GmbH, in Berlin hat darüber informiert, dass der neue Eigentümer am 14. März 2017 entschieden hat, den Call-Center Standort in Berlin zu schließen. Von der Entscheidung sind rund 25 Arbeitnehmer betroffen. Bis zum 31. Dezember 2016 war DuMont Dialog ein Unternehmen der DuMont Mediengruppe, wurde aber an walter services verkauft. Der Inbound-Bereich für die (Zeitungs) Abonnenten des Berliner Verlages/Hamburger Morgenpost sollen durch das Call-Center in Halle betreut werden.  Vor dem Arbeitsgericht Berlin hatte das Unternehmen noch vergangene Woche bestritten, dass eine Stilllegung in Berlin geplant sein soll. Weiterlesen

„Ein Jahr schlechter Nachrichten“

turi2turi2dum.png greift die Meldung von meedia.de über ein freiwilliges Abfindungsangebot für die Beschäftigten vom Kölner Stadt Anzeiger und Express auf und wirft einen kurzen Blick auf das abgelaufene Jahr der DuMont Mediengruppe. „Bei DuMont geht ein Jahr der schlechten Nachrichten zu Ende. In Berlin verschmelzen „Berliner Zeitung“ und „Berliner Kurier“ in einem Newsroom – mit 50 Mitarbeitern weniger. Callcenter in Berlin und Halle hat der Verlag verkauft. Die Reformen machen auch vor Köln nicht Halt: Im Januar startet „Express“-Chefredakteur Carsten Fiedler in gleicher Funktion beim „Stadt-Anzeiger“, ein Nachfolger ist für ihn noch nicht gefunden. In Berlin war es ähnlich: Jochen Arntz sollte als „Berliner Zeitung“-Chef folgen – und trat erst an, als der neue Newsroom offiziell war.“

FAZ entschuldigt sich für verschlechterte Abo-Bearbeitung – Auftrag wurde an DuMont gegeben

fazschreibenDie FAZ-Geschäftsführung hat sich in einem Schreiben an ihre Abonnenten gewandt und für die schleppende Bearbeitung von Abonnenten-Anfragen entschuldigt. Lange Warteschleifen oder Bearbeitungszeiten für die Zuschriften sollen eine Erscheinung gewesen sein. „Falls Sie betroffen sind, möchten wir Sie heute vielmals um Entschuldigung bitten.“ Was war der Hintergrund? FAZ-Geschäftsführer Thomas Lindner schreibt: „Vor einigen Monaten haben wir innerhalb des Verlages der F.A.Z. eine Reorganisation vorgenommen und große Teile unseres Kundenservice an ein anderes Verlagshaus in Deutschland übergeben, den DuMont Verlag in Köln.“ Die Kunden sollten die Veränderung gar nicht merken. Weiterlesen

DuMont verkauft Call-Center und überlässt den Stellenabbau anderen

gbrddIn Halle und Berlin droht der Arbeitsplatzverlust für 250 Beschäftigten des bisherigen Call-Center  der DuMont Mediengruppe, DuMont Dialog. Nach Angaben des Gesamtbetriebsrats will der Käufer, walter services, in Halle 100 neue Stellen ausschreiben, auf die sich die rund 300 Beschäftigten am Hallenser Standort bewerben sollen. In Berlin arbeiten noch rund 40 Call-Center Mitarbeiter, die sich auch Sorgen machen, dass der Berliner Standort eingestellt werden könnte. Insgesamt arbeiten rund 350 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei DuMont Dialog. „Durch die Dialog-Kollegen wird der telefonische Abonnenten-Service für die Berliner Zeitung, den Berliner Kurier, die Hamburger Morgenpost, den Kölner Express, den Kölner Stadtanzeiger, die Mitteldeutsche Zeitung, die FAZ und Madsack-Titel gewährleistet. Unternehmerische Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre haben die DuMont Dialog in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht; DuMont hat seine Call-Center-Tochter daher inzwischen zum 1. Januar 2017 an Walter Services verkauft.“ Hier die GBR-Info im Wortlaut:

Weiterlesen

Verhaltensregeln für DuMont Call-Center zum Abbau-Konzept in Berlin

callcenterDas Handelsblatt schreibt heute, dass es für die Mitarbeiter des DuMont eigenen Call-Centers, DuMont Dialog in Berlin, eine Ansage gegeben hat, wie sie sich bei Anrufen verhalten sollen, wenn es Proteste der Abonnenten nach der Bekanntgabe der Abbau-Maßnahmen im Berliner Verlag gebe. Es soll ein ein zweiseitiges Briefing („Konzept zur Beschwerde-Hotline“)  geben und ein Anschreiben, in dem „den Mitarbeitern Verhaltensmaßregeln („Seid bitte emotional… (Verständnis), trotzdem keine eigenen Kommentare oder Meinungen abgeben“) mit auf den Weg gegeben werden.“ Weiterlesen

DuMont Dialog wird an walter services verkauft – Mit Wachstumsstrategie auf dem Bauch gefallen

IMG_2533DuMont Dialog, dass Call-Centergeschäft der DuMont Mediengruppe, wird vollständig an walter serivces zum 1. Januar 2017 verkauft. Ein entscheidender Teil der „Perspektive Wachstum“ aus dem Herbst 2014 findet damit ein jähes Ende. Aus einer geplanten Erfolgsgeschichte wurde ein Reinfall. Ursprünglich wollte man mit dem Dialog-Geschäftszweig Umsatzwachstum generieren. Dafür wurden die standortgebundenen Call-Center des Berliner Verlages („Berliner Dialog“) und der Mitteldeutsche Zeitung  („MZ Dialog“) aufgelöst und unter zentrale Leitung (DuMont Dialog) gestellt. Im August 2016 wurde die Geschäftsführung gefeuert. Weiterlesen