Tarifgespräche in Köln für die RRG: Positionen liegen weit auseinander

rrgve3rdidjvAm 4. Mai 2017 hat es die dritte Gesprächsrunde über eine Tarifbindung für die Redakteure der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) gegeben. Nach Darstellung der Verhandlungskommission von ver.di und DJV liegen die Positionen der beiden Parteien weit auseinander. Der unterbreitete  Vorschlag, so die Tarifkommission, soll die Ungleichbehandlung in den Redaktionen beibehalten. „Mitarbeiter ohne nachwirkende Tarifbindung sollen auch künftig nach einem deutlich niedrigeren Gehaltsniveau bezahlt werden.“ Nach Auffassung der Geschäftsleitung dürfen die Personalkosten durch einen Tarifvertrag im Verhältnis zu heute nicht wesentlich steigen. Sie sieht in einer geforderten  Übernahme der Branchentarifverträgen eine Existenzgefährdung der RRG.  Es würde die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Unternehmens stark belasten „und den Abbau von Arbeitsplätzen, möglicherweise über den Weg betriebsbedingter Kündigungen, erforderlich machen. Es würde letztlich auch erneute Umstrukturierungen wahrscheinlich machen.  Hier das Gewerkschafts-Info im Wortlaut: Weiterlesen

Tarifverhandlungsauftakt für die RRG

rrgtarifinfo0802.pngGewerkschaften fordern Tarifbindung und gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Heute gab es in Düsseldorf die erste Verhandlungsrunde über einen Haustarifvertrag zwischen den Gewerkschaften dju/ver.di sowie DJV und der RRG-Geschäftsführung sowie Gesamtredaktionsleitung der RRG. Bei diesem Treffen in der Geschäftsstelle des DJV NRW stellten beide Seiten in sachlicher Atmosphäre ihre jeweiligen Standpunkte vor und tauschten erste Argumente aus. Die Vertreter der Gewerkschaften erläuterten die Forderungen der Belegschaft. Diese sind klar: Anbindung an den Flächentarif für alle und gleiche wirtschaftlichen Bedingungen für gleiche Arbeit. Was für die langjährigen Kolleginnen und Kollegen gilt, soll genauso für neue und künftige Angestellte gelten. Weiterlesen

Schrittweise in den DuMont-Redaktionen aus der Tarifbindung

mmmDie ver.di Web-Seite der dju, mmm.verdi.de, schreibt über die Tarifbindungen in den Redaktionen der DuMont Mediengruppe. Ihre Bewertung: „Das bewährte Rezept heißt Ausgliederungen. Bei M. DuMont Schauberg in Köln, einem der ältesten deutschen Verlagshäuser, das sich aktuell als drittgrößten Zeitungsverlag sieht, hat man die Strategie der Tarifflucht in den vergangenen Jahren vervollkommnet. Nachdem zunächst die Verlagsbereiche konzernweit nahezu komplett verhackstückt wurden, stehen weiter die Redaktionen im Fokus. Doch nicht nur in der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft regt sich Widerstand. Eine Bestandsaufnahme.

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Info-Veranstaltung für Freie bei DuMont in Köln

14122015ver.di Köln lädt zu einer Info-Veranstaltung für die festen Freien bei DuMont bzw. DuMont/Heinen-Verlag (RRG) am Montag, den 14. Dezember 2015 ein. Nach Darstellung  der Gewerkschaft will der Verlag die „künftige Beschäftigung von freien Mitarbeitern, Honorarkräften und Pauschalisten nun  auf eine ‚rechtssichere‘ Grundlage stellen.“ Allerdings zeigen die ersten Gespräche, dass dies nicht unbedingt postiv sein muss. Seit längerem ermittelt auch der Zoll bei DuMont in Köln. Beiliegend der Wortlaut des ver.di Infos. Weiterlesen

verdi und der DJV begrüßen Urteil zu AGB bei der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft

Verlagshäuser dürfen ihre Freien nicht durch ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zu „Nebenberuflern“ machen. Das zeigt das jetzt veröffentlichte rechtskräftige Urteil des Landgerichts Köln gegen die Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG), eine gemeinsame Tochter der Verlage DuMont und Heinen. DJV und dju in ver.di hatten gemeinsam gegen die AGB geklagt und begrüßen das Urteil nun als Erfolg für freie Journalisten. Weiterlesen

Keine Erhöhung der Pauschale für freie Journalisten bei MDS Köln?

Nach Darstellung von ver.di zahlt das Verlagshaus M. DuMont Schauberg (MDS) möglicherweise die tarifvertraglich Erhöhung der Honorare für arbeitnehmerähnliche freie Journalisten und Journalistinnen nicht.  „Sofern sie eine Pauschale beziehen, wurde für sie eine Erhöhung der Pauschale um 1,8 Prozent zum 1. Juni 2014  vereinbart. Der Höchstbetrag der Erhöhung ist dabei auf 40,- Euro monatlich begrenzt worden. Auf entsprechende Nachfrage des Betriebsrates teilte MDS-Geschäftsführer Karl-Heinz Goßmann ausweichend mit, MDS verhalte sich bezüglich des Tarifvertrages für arbeitnehmerähnliche freie Journalisten und Journalistinnen  „entsprechend des Anwendungsbereiches dieses Tarifvertrages tarifkonform“. Dass die Erhöhung nicht gezahlt wird, verschweigt Herr Goßmann.  „ Weiterlesen