Am 24. November wird in Köln weiter verhandelt

Ver.di und der DJV NRW haben heute dem Arbeitgeber einen Anerkennungstarifvertrag für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft vorgelegt. Sie haben auch Zahlen präsentiert, die die Finanzierung begründen. Der Arbeitgeber hat eine Eckpunktepapier vorgelegt, das aber von den Gewerkschaften als ungenügend bezeichnet wurde. Von den 95 zum heutigen Warnstreik aufgerufenen Kolleginnen und Kollegen arbeiteten nur 16 in den Redaktionen. Die nächste Verhandlung ist am 24. November 2017. Hier der Wortlaut des Tarifinfos. Weiterlesen

Advertisements

Heute streiken in Köln wieder die Redakteure der Rheinische Redaktionsgemeinschaft

Die Belegschaft der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft GmbH (RRG) ist für den  Freitag, 20. Oktober, erneut zu einem Warnstreik aufgerufen. Die Mitarbeiter einer Tochterfirma der DuMont Mediengruppe (Kölner Stadt-Anzeiger) und Heinen-Verlag (Kölnische Rundschau) fordern eine Tarifbindung für alle Beschäftigte in der RRG. Der Warnstreik findet parallel zur fünften Runde der Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaft und der Arbeitgeberseite statt. Ab 9.30 Uhr versammeln sich die Beschäftigten vor dem Kölner DGB-Haus, wo die Tarifverhandlungen stattfinden, zu einer Kundgebung. Weiterlesen

Vor den Tarifverhandlungen am 20. Oktober in Köln und Hamburg

Am 20. Oktober 2017 kommt es erneut zu Tarifverhandlungen in der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft, aber auch in der MOPO. In Köln geht es um die Durchsetzung eines Anerkennungstarifvertrages für die Beschäftigten der gemeinsamen Lokalredaktionen vom Kölner Stadt Anzeiger und der Kölnischen Rundschau. Das Unternehmen war 2014 gegründet worden und ist seitdem ohne tarifliche Bindung. In der Hamburger Morgenpost geht es am 20. Oktober 2017 weiter um den Abschluss eines Sozialtarifvertrages im Zusammenhang mit dem geplanten Stellenabbau. Weiterlesen

Tarifverhandlungen an drei DuMont Standorten

Das Fachmagazin von verdi für den Bereich des Journalismus, Menschen machen Medien, gibt einen Überblick über drei aktuell laufende Tarifverhandlungen in der DuMont Mediengruppe. So in Köln in der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft. In Berlin für die Redaktionen des Berliner Verlages und in Hamburg über einen Sozialtarifvertrag. Hier der Link zum Text.

DuMont macht in Berlin einen (vernünftigen) Rückzieher

bnr30082017Nach der Tarifinfo von ver.di und DJV/jvbb vom 25. August 2018 über die Verschiebung der Gespräche über einen Anerkennungstarifvertrag (Mantel- und Gehaltstarifvertrag) für die Redaktionen in der Alten Jakobstraße hatte DuMont eine Mitteilung unternehmensweit veröffentlicht, dass sich damit „auch die Bildung eines gemeinsamen Betriebsrat (für die drei Redaktionsunternehmen in Berlin) auf unbestimmte Zeit verzögern wird.“ Diese Position hat sich offenbar aber geändert, denn die Gewerkschaften schreiben in einer neuen Tarifinformation: „Mit dem Arbeitgeber ist angedacht, dass wir mittels einer Vereinbarung einen gemeinsamen Betriebsrat für alle 3 Redaktionen dieses Jahr wählen.“ Die Absage weitere Gespräche über die Bildung eines gemeinsames Betriebes sei ein Missverständnis.  Hier der Wortlaut des Tarifinfos: Weiterlesen

Gewerkschaften handeln solidarisch

Die gewerkschaftliche Web-Seite Zeitungsmacher.köln blickt noch einmal auf die Wirkung des Warnstreiks in der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft vom 14. August zurück. Sie greift dabei das Tarifinfo von verdi und DJV/jvbb zu den Anerkennungstarifverhandlungen in den Berliner DuMont Töchtern auf. Jetzt, so die Webseite, „haben ver.di und JVBB/DJV der Berliner DuMont-Geschäftsleitung mitgeteilt, dass sie zunächst den Verlauf der Tarifauseinandersetzung in Köln abwarten und deshalb vorerst keine weiteren Verhandlungstermine vereinbaren werden. „Die Beschäftigen der Unternehmensteile und Standorte sollten sich nicht gegeneinander ausspielen lassen“, heißt es in einer gemeinsamen Tarifinfo  der Gewerkschaften in Berlin.