ver.di: Wir werden jetzt regionale Gespräche um Druckabschluss führen wollen

antwortbvdmDie Arbeitgeber haben einen „Offenen Brief“ an die ver-di-Tarifkommission der Druckindustrie geschrieben. In dem wird ver.di eine Klassenkampf-Rhetorik vorgeworfen: „Halten Sie inne mit Ihrem destruktiven und auf Schädigung der Betriebe angelegten Arbeitskampf!“ Dabei stellt das bisherige Angebot der Arbeitgeber bereits beim Lohnangebot einen Reallohnverlust dar, so die Position von ver.di. Die Forderungen der bvdm zum Manteltarif sind ein weiterer Punkt der Einkommensverschlechterung wie der Arbeitsbedingungen der Beschäftigen. ver.di-Vize Frank Wernke antwortet:  Das Lohnangebot des bvdm  „ist – unabhängig von der Frage des MTV – für uns nicht akzeptabel. Sie würdigen damit in keiner Weise die Leistung und das Engagement der Beschäftigten in der Druckindustrie.“ Zum weiteren Vorgehen macht Werncke deutlich: „Die Kündigung des MTV durch den Bundesverband Druck und Medien war ein Fehler und steht aus unserer Sicht auch im Widerspruch zu den Interessen der tarifgebundenen Mitgliedsbetriebe des BVDM. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, ihre Positionierung zu korrigieren. Dann stehen wir für weitere Verhandlungen zur Verfügung. Bis dahin werden wir allerdings versuchen, regionale Gespräche aufnehmen.“ Hier das Schreiben im Wortlaut:
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Im Faktencheck: Arbeitgeber verbreiten zur Tarifrunde Druck Falschinformationen

faktencheckAm 22. November 2018 sind die Tarifverhandlungen mit dem bvdm über ein neues Lohnabkommen und zum Manteltarifvertrag (MTV) ohne Einigung und ohne neue Terminvereinbarung beendet worden. Bereits im Vorfeld der fünften Verhandlung am 22. November 2018 hat der bvdm in einem sogenannten Faktencheck vorgehalten, ver.di verbreite Falschinformationen. ver.di geht auf die Behauptungen ein.

ver.di hat in elf Verhandlungsrunden konstruktive Vorschläge für neue Tarifregelungen in der Druckindustrie gemacht, hier einige Beispiele:
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Wieder Warnstreik in der Kölner DuMont Druckerei

warnstreik27112018.jpgIn der vergangenen Nacht folgten die Kollegen/innen von DuMont Druck in Köln dem nächsten Warnstreik-Aufruf von ver.di. Die Arbeitgeber können das Handeln insofern beeinflussen, dass sie ein akzeptables Lohn- und Gehaltsangebot unterbreiten. ver.di Köln: Falls es nicht dazu kommt, „sind die Kolleg*innen entschlossen und es gibt keinen Betriebsfrieden.“

Druckindustrie: Lohnerhöhung nur, wenn man beim Mantel verzichtet

info4Die vierte Verhandlungsrunde für die rund 134.000 Beschäftigten der Druckindustrie ist am Abend des 30. Oktober 2018 in Berlin wiederum ergebnislos zu Ende gegangen.Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) macht einen Lohnabschluss nachdrücklich von Verschlechterungen im Manteltarifvertrag abhängig.
Das Lohnangebot enthält folgende Punkte:

§ 200 Euro Einmalzahlung zum 01.11.2018
§ Erhöhung um 2,4 Prozent zum 01.04.2019
§ Erhöhung um weitere 1,4 Prozent zum 01.04.2020
§ 200 Euro Einmalzahlung zum 01.02.2021
§ 30 Monate Laufzeit bis zum 28.02.2021 Weiterlesen

Friedenspflicht bei den Zeitungsdruckereien endet am 30. 09.2018

17092018 erste Verhandlung.pngHeute, am 17. September 2018, fand in Berlin die erste Verhandlungsrunde für die rund 134.000 Beschäftigten der Druckindustrie statt. Diese ist ergebnislos zu Ende gegangen. Die zweite Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband Druck und Medien findet am 27. September 2018 in Berlin statt. Die Friedenspflicht in der Druckindustrie endet am 30. September 2018.
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