Patrick Wölke löst Dr. Christoph Bauer im Aufsichtsrat von censhare ab

mmediadebauerDr. Christoph Bauer ist nach Angaben von meedia.de nicht mehr Aufsichtsratsvorsitzender der censhare AG. Die DuMont Mediengruppe, die 36,5-Prozemt der censhare-Anteile hält, wird künftig durch Patrick Wölke vertreten wie er auch die Investorengruppe im Kontrollgremium repräsentieren soll. Insgesamt hat censhare 11 Investoren. Dr. Anastassia Lauterbach, Technologieunternehmerin, wurde zur Vorsitzende in den Aufsichtsrat des Unternehmens berufen. Sie ersetzt Dr. Christoph Bauer als bisheriger Aufsichtsratsvorsitzenden. Weiterlesen

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DuMont-Vorstand macht Rückzieher bei Mobilfunkrichtlinie

Zurückgezogen hat der DuMont-Vorstand nach Angaben des Betriebsrat der Hamburger Morgenpost seine Mobilfunkrichtlinie. Wer ein Diensthandy hat, muss sich registrieren, aber weitergehende Dinge wie die Übermittlung der Verbindungsdaten an einen externen Dienstleister wird es erst einmal nicht geben. Der MOPO-Betriebsrat hatte reklamiert, dass in der Richtlinie Punkte enthalten sind, die das Verhalten von Arbeitnehmer regeln, die seiner Zustimmung bedürfen und nicht einseitig vom Unternehmen angewiesen werden können. Weiterlesen

DuMont Venture verkauft

DuMont hat sich nach Angaben des Hamburger Abendblatt von seinem Tochterunternehmen DuMont Venture getrennt. Hier war früher ein Teil der von DuMont finanzierten Start-Ups konzentriert. DuMont sprach einst davon, dass man durch die Start-Up Beteiligungsstrategie die Reichweite der Gruppe in den neuen Medien ausweiten wolle. Diese Geschäftsaktivität dürfte jetzt erledigt sein. Im Artikel wird auch auf Patrick Wölke, Geschäftsführer von DuMont Digital, verwiesen, der kürzlich davon sprach, dass die Venture Aktivitäten für die Mediengruppe keine strategische Bedeutung mehr hätten. Aus DuMont Venture wurde in Laufe des Jahres DME Invest. DuMont bestätigt, dass das Unternehmen an die schweizerische Evoco im Mai 2018 verkauft wurde, die diese offenbar an die niederländische Intertrust Group weiter veräußert hätte. Das Unternehmen verwaltet treuhändisch Firmen und Vermögen. Sie ist u.a. auch mit Niederlassungen in den so genannten Steueroasen in Cayman Islands, Guernsey und Jersey vertreten. Die Intertrust Group ist auch in den jüngsten Paradise Papers aufgeführt worden.

Mobilfunkrichtlinie des DuMont Vorstandes wird nicht ohne Betriebsrat funktionieren

Die vom Vorstand der DuMont Mediengruppe im November beschlossene Richtlinie zu Diensthandys verstößt nach Auffassung des Betriebsrat der Hamburger Morgenpost gegen seine Mitbestimmungsrechte. Der Hamburger Unternehmensleitung wurde eine Frist gesetzt, sonst werde man rechtliche Schritte einleiten. Zwischenzeitlich haben auch DuMont-Betriebsräte aus allen Standorten ihre Rechte angemeldet. Damit dürfte die einseitige Verkündung gescheitert sein.

Auch mopo.de neben express.de (DuMont) künftig Lieferant für focus.de (Burda)

mopofocusexpressNach Angaben von meedia.de werden im Rahmen des weiteren Ausbaus von focus.de  auch regionale Texte der beiden DuMont Online-Titel express.de und mopo.de von der Burda-Plattform mitgenommen. Die Testphase des express.de wurde „mittlerweile verlängert und ausgebaut worden ist, wie die dahinterstehende DuMont Mediengruppe gegenüber MEEDIA bestätigt. Ab November will DuMont auch Inhalte der Hamburger Morgenpost weiterreichen.“  „Die Reichweite wird seit Juli beim Express gezählt“, erklärt Thomas Kemmerer, General Manager von DuMonts Digitalmedien. Vielmehr fungiert die bestehende Reichweite von Focus Online als Lockmittel. „Wir können mit Hilfe des Focus unsere Reichweite noch einmal steigern“, so Kemmerer. Wie viel Traffic über den neuen Vertriebskanal kommt, ist nicht bekannt.“ Weiterlesen

mopo24.de nicht mehr bei Gruner+Jahr

Nach Angaben des Branchenmagazins horizont soll es einen Streit zwischen DuMont und Gruner+Jahr über die Markenrechte bezüglich der MOPO gegeben haben, der jetzt aber beigelegt sein soll. Konkret scheint es um die Web-Adresse mopo24.de gegangen zu sein, eine reichweitenstarke Web-Adresse der Dresdner Morgenpost. Die Web-Seite wird von der DD+V betrieben, dass zu 60 Prozent Gruner+Jahr gehört. Nach horizont-Angaben soll es darüber schon länger eine Auseinandersetzung geben haben. Im Oktober 2016 soll G+J eine neue Domain unter tag24.de gestartet und mopo24 darauf umgeleitet haben. Jetzt soll es einen eine vertragliche Regelung um die Markenrechte geben – oder haben es vor, schreibt der Branchendienst. Daraus soll sich ergeben, dass G+J die Adresse bis Ende 2017 nutzen, DuMont sie aber erst am Mitte Juni 2018 verwenden kann. 

DuMont steigt bei censhare mit 36,5 Prozent ein

censhareMit dem Anteilserwerb der DuMont Mediengruppe an der Censhare AG baut das Kölner Medienunternehmen sein Digitalgeschäft weiter aus. Der DuMont-Anteil  liegt künftig bei 36,5 Prozent. censhare ist ein Content-Management-System für Unternehmen. Zum Stellenwert der Beteiligung heißt es bei censhare: „Die Wachstumsinvestition von DuMont stellt einen großen Schritt für censhare in diesem Markt dar und finanziert die offensive Ausweitung der globalen Sales-, Marketing- und Support-Potentiale (besonders in Nordamerika und der asiatisch-pazifischen Region) .. „Die Zusammenarbeit mit unserem neuen Investitionspartner ist eine großartige Chance für uns und unsere Kunden“, erklärt Dieter Reichert, CEO von censhare.“ DuMont kommuniziert leicht anders und spricht bei der Beteiligung von einem ersten Schritt.  

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