mopo24.de nicht mehr bei Gruner+Jahr

Nach Angaben des Branchenmagazins horizont soll es einen Streit zwischen DuMont und Gruner+Jahr über die Markenrechte bezüglich der MOPO gegeben haben, der jetzt aber beigelegt sein soll. Konkret scheint es um die Web-Adresse mopo24.de gegangen zu sein, eine reichweitenstarke Web-Adresse der Dresdner Morgenpost. Die Web-Seite wird von der DD+V betrieben, dass zu 60 Prozent Gruner+Jahr gehört. Nach horizont-Angaben soll es darüber schon länger eine Auseinandersetzung geben haben. Im Oktober 2016 soll G+J eine neue Domain unter tag24.de gestartet und mopo24 darauf umgeleitet haben. Jetzt soll es einen eine vertragliche Regelung um die Markenrechte geben – oder haben es vor, schreibt der Branchendienst. Daraus soll sich ergeben, dass G+J die Adresse bis Ende 2017 nutzen, DuMont sie aber erst am Mitte Juni 2018 verwenden kann. 

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DuMont steigt bei censhare mit 36,5 Prozent ein

censhareMit dem Anteilserwerb der DuMont Mediengruppe an der Censhare AG baut das Kölner Medienunternehmen sein Digitalgeschäft weiter aus. Der DuMont-Anteil  liegt künftig bei 36,5 Prozent. censhare ist ein Content-Management-System für Unternehmen. Zum Stellenwert der Beteiligung heißt es bei censhare: „Die Wachstumsinvestition von DuMont stellt einen großen Schritt für censhare in diesem Markt dar und finanziert die offensive Ausweitung der globalen Sales-, Marketing- und Support-Potentiale (besonders in Nordamerika und der asiatisch-pazifischen Region) .. „Die Zusammenarbeit mit unserem neuen Investitionspartner ist eine großartige Chance für uns und unsere Kunden“, erklärt Dieter Reichert, CEO von censhare.“ DuMont kommuniziert leicht anders und spricht bei der Beteiligung von einem ersten Schritt.  

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DuMont ohne popula.de, Gesellschaft wurde aufgelöst

Die DuMont Mediengruppe hat nach Angaben von horizont.net  ihre Web-Aktivität popula.de (wie auch nah. de) und die dazugehörige Datenbank offenbar an den sh:z in Flensburg, eine Beteiligung der NOZ-Medien in Osnabrück, übertragen. Die Gesellschaft popula GmbH wurde am 6. April 2016 für aufgelöst erklärt. Einst wurde der 100 prozentiger Erwerb von Popula GmbH popula von DuMont als den Einstieg in eine eigene Digitalstrategie beispielhaft dargestellt.  Doch die Geschäftsidee mit der Eventplattform von popula.de wollte offenbar nicht so richtig bei DuMont funktionieren. Bereits vorher war die Mediengruppe mit ihrer Beteiligung an Joiz gescheitert und hatte auch seine Anteile an kalaydo.de verkauft. Mit dem Erwerb von facelift verfolgt man eine grundsätzlich andere Digitalstrategie.

DuMont zieht bei BerlinOnline.de den Stecker

Nach Angaben von meedia.de soll der Internet-Auftritt der DuMont Mediengruppe, berlinonline.de, demnächst vom Netz gehen. Der Zeitpunkt stehe aber noch nicht fest. „Möglicherweise Ende Februar oder später“, wird ein Sprecher von DuMont zitiert. Nach der Schließung der netzeitung.de, Deutschlands erster und damals einziger Internet-Zeitung, folgt jetzt ein weiterer Internet-Auftritt vonDuMont, dem der Stecker gezogen werden soll. Einst war berlinonline.de in Berlin nach eigener Darstellung sogar Marktführer. 2016 bestand das Berliner Portal seit 20 Jahren. 2015 wurde der Auftritt relauncht. Weiterlesen

express.de erfindet Zeile

Nach Angaben von des Medienmamagzins DWDL.de soll express.de gelogen haben.  „Die Online-Angebot des Kölner „Express“ versprach am Montagnachmittag in einer Überschrift die Bekanntgabe der diesjährigen Tanzpaarungen von „Let’s dance“. Doch das war gelogen, um Klicks zu generieren. … Für Fans der erfolgreichen RTL-Show ist die Überschrift sehr vielversprechend, doch wer den Artikel aufruft, erlebt eine Ernüchterung. Am Ende eines belanglosen Kurz-Artikels steht: „Welche Kandidaten in diesem Jahr die Millionen TV-Zuschauer begeistern, ist leider noch nicht bekannt. Wir halten Sie darüber aber natürlich auf dem Laufenden.“ Zwischen Überschrift und dem Ende des kurzen Artikels liegt eine glatte Lüge.“ Weiterlesen

Wachstum im Digitalgeschäft wird in der Verlagswirtschaft anhalten

umfrage2017.pngEine aktuelle Umfrage des Reuters Institute for the Study of Journalism, an der rund 150 CEOs, Redakteure und Digitalexperten von Verlagen aus 24 Ländern teilnahmen, hat für die Verlagsbranche verdeutlicht: Video, Chat Bots und sprachgesteuerte Assistenten zu bestimmenden Themen in diesem Jahr.  „Grundsätzlich herrscht in der Branche nach wie vor Verunsicherung über die finanzielle Zukunft des Journalismus“ schriebt dnv-Online. Weiterlesen

Ein weiteres Digitalunternehmen gehört zur DuMont Mediengruppe

Künftig ist DuMont mit seinem 75prozentigen Anteil an facelift auch zu 37,5 Prozent an dem Joint Venture Upljft beteiligt, einer Kreativagentur, die auf Social Advertising spezialisierte Leistungen anbietet. Unternehmen sollen für Markenwerbung auf Social-Media Plattformen gewonnen werden. 12,5 Prozent von Upljft gehören den Gründern von facelift, Benjamin Schröter und Teja Töpfer sowie zu 50 Prozent der Hamburger Agentur Thjnk.