Verleger müssen verstehen, wie das digitale Geschäftsmodell funktioniert, wollen sie überleben

Bildschirmfoto 2018-08-22 um 13.15.44In einem Gespräch auf YouTube beschäftigt sich der Geschäftsführer der censhare ag, Dieter Reichert, erneut mit der Frage der Zukunft der Printmedien. Die DuMont Mediengruppe hält an censhare 28,1 Prozent. Auf die Frage, wo die neuen Geschäftsmodelle sind, sagt Reichert in dem Interview, dass die neuen erfolgreichen  Geschäftsmodelle in der Zukunft mit Communities im Zusammenhang stehen müssen. Sie sind verbunden mit neuen technischer Geräten wie den Smartphones. Und sie sind mehr und mehr verbunden mit mit Marketing-Strategien. Die Geschäftsfelder für die Verlage „wandern vom Anzeigengeschäft zum Community- und Marketing-Geschäft.“ Weiterlesen

Advertisements

Jetzt geht es um das Weiterbestehen der MOPO – mit 10 Cent höherem Copy-Preis

img_4118Es gehe nun ums „Weiterbestehen der MOPO als Tageszeitung“, hat MOPO-Chefredakteur Frank Niggemeier erklärt. Anlass für diese Äußerung scheint die Verkaufspreis-Erhöhung der MOPO zum Juni 2018 um 10 Cent für die Ausgabe Montag bis Freitag auf 1,10 € (vorher 1,00 €) und die Sonntagsausgabe auf 1,50 € (vorher 1,40 €) zu sein. Die Hamburger Traditionszeitung hat einem Text auf horizont.net zu Folge erhebliche Personalprobleme. Immer mehr Führungspersonal verlässt offenbar die Hamburger Boulevard-Zeitung. Weiterlesen

DuMont-Beteiligung chenshare kauft weiter auf

kontrastNach der Mehrheitsbeteiligung an 360dialog, einem Berliner Anbieter von Real-Time Customer Interaction Management Software, will censhare nach Angaben turi2 auch die Düsseldorfer Agentur Kontrast Communication Services GmbH übernehmen. Zu den Kunden der auf Below-the-Line- und B2B-Kommunikation spezialisierten Agentur gehören u.a. AOK, Henkel, Keuco, Santander, Hexal und Vodafone. DuMont hatte sich 2017 mit 36,5 Prozent an censhare beteiligt. censhare zum schreibt über den Mehrheitserwerb an 360dialog: „Mit der Beteiligung an 360dialog wird ein kombiniertes Unternehmen mit nahezu 400 Mitarbeitern, Büros in Europa, Nordamerika und Indien sowie Umsätzen in Höhe von ca. 35 Mio. € entstehen.“ Kontrast Communctions Service beschäftigt rund 140 Arbeitnehmer und machte 2016 einen Umsatz von 12,2 Mio. €.

Wie andere Medienhäuser sich vor Ort neu aufstellen

Wegbrechende Anzeigenumsätze, nicht so stark steigende Online-Umsätze wie erhofft, geringer steigende Vertriebsumsätze – alles das treibt die regionalen Zeitungsunternehmen, sich auf die Suche nach neuem Geschäftsfeldern zu machen. Die lokale und regionalen Postzustellung ist seit Jahren etabliert, die Neuaufstellung in der Logistik wie am Beispiel der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung ist seit einiger Zeit aufgebaut und sehr erfolgreich etabliert worden. Zwei Beispiele aus Dresden (Gruner+Jahr) und Leipzig (Madsack), was sich noch so geändert hat. Weiterlesen

Patrick Wölke löst Dr. Christoph Bauer im Aufsichtsrat von censhare ab

mmediadebauerDr. Christoph Bauer ist nach Angaben von meedia.de nicht mehr Aufsichtsratsvorsitzender der censhare AG. Die DuMont Mediengruppe, die 36,5-Prozemt der censhare-Anteile hält, wird künftig durch Patrick Wölke vertreten wie er auch die Investorengruppe im Kontrollgremium repräsentieren soll. Insgesamt hat censhare 11 Investoren. Dr. Anastassia Lauterbach, Technologieunternehmerin, wurde zur Vorsitzende in den Aufsichtsrat des Unternehmens berufen. Sie ersetzt Dr. Christoph Bauer als bisheriger Aufsichtsratsvorsitzenden. Weiterlesen

DuMont-Vorstand macht Rückzieher bei Mobilfunkrichtlinie

Zurückgezogen hat der DuMont-Vorstand nach Angaben des Betriebsrat der Hamburger Morgenpost seine Mobilfunkrichtlinie. Wer ein Diensthandy hat, muss sich registrieren, aber weitergehende Dinge wie die Übermittlung der Verbindungsdaten an einen externen Dienstleister wird es erst einmal nicht geben. Der MOPO-Betriebsrat hatte reklamiert, dass in der Richtlinie Punkte enthalten sind, die das Verhalten von Arbeitnehmer regeln, die seiner Zustimmung bedürfen und nicht einseitig vom Unternehmen angewiesen werden können. Weiterlesen

DuMont Venture verkauft

DuMont hat sich nach Angaben des Hamburger Abendblatt von seinem Tochterunternehmen DuMont Venture getrennt. Hier war früher ein Teil der von DuMont finanzierten Start-Ups konzentriert. DuMont sprach einst davon, dass man durch die Start-Up Beteiligungsstrategie die Reichweite der Gruppe in den neuen Medien ausweiten wolle. Diese Geschäftsaktivität dürfte jetzt erledigt sein. Im Artikel wird auch auf Patrick Wölke, Geschäftsführer von DuMont Digital, verwiesen, der kürzlich davon sprach, dass die Venture Aktivitäten für die Mediengruppe keine strategische Bedeutung mehr hätten. Aus DuMont Venture wurde in Laufe des Jahres DME Invest. DuMont bestätigt, dass das Unternehmen an die schweizerische Evoco im Mai 2018 verkauft wurde, die diese offenbar an die niederländische Intertrust Group weiter veräußert hätte. Das Unternehmen verwaltet treuhändisch Firmen und Vermögen. Sie ist u.a. auch mit Niederlassungen in den so genannten Steueroasen in Cayman Islands, Guernsey und Jersey vertreten. Die Intertrust Group ist auch in den jüngsten Paradise Papers aufgeführt worden.