Nur noch eine strittige Kündigung in der MOPO

Der Betriebsrat der MOPO schreibt in einer aktuellen Veröffentlichung, dass bis auf eine Kündigung alle zurückgenommen worden sind. Die Kündigungsabsicht betraf auch den Betriebsratsvorsitzenden, die jetzt aber gegenstandlos ist. Mit dem Übergang von fünf Arbeitnehmer/innen in eine Transfergsellschaft, der Zurücknahme von vier Kündigungen/Änderungskündigungen und einer strittigen Klage dürfte die Auseinandersetzung um den im September 2014 verkündeten Personalabbau in der MOPO erledigt sein. 

Isabella Neven DuMont Vorsitzende des Publizistischen Beirat der Mediengruppe in Berlin

Isabella Neven DuMont ist Vorsitzenden des Publizistischen Beirates der Mediengruppe Berliner Verlag geworden, schreibt der Berliner Kurier in seiner heutigen Ausgabe. Dieser Beirat entscheidet über die publizistische Ausrichtung sowie das Erscheinungsbild der Berliner Zeitung, des Berliner Kurier und der Hamburger Morgenpost und entscheidet über die Benennung der Chefredakteure. Es gibt auch noch einen Verwaltungsrat, dem Dr. Christoph Bauer, vorsteht. An den MDS-Aktivitäten in Berlin und Hamburg, des PMB Presse- und Medienhaus Berlin GmbH & Co. KG, ist zu 35 Prozent der Heinen Verlag beteiligt. Geld hat diese Aktivität – die sich unter der Bezeichnung „Mediengruppe Berliner Verlag“ neu etablieren soll – seit dem Erwerb 2009 nicht abgeworfen und schreibt Millionen Verluste.

MOPO: Sozialplan unterschrieben – wie geht es weiter?

Der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost beschäftigt sich  einer Info noch einmal mit dem Ergebnis der betrieblichen Auseinandersetzung um den Stellenabbau im Unternehmen. Mit der Unterschrift unter den Sozialplan sei für ihn eine Etappe abgeschlossen. Die Auseinandersetzung um die Zukunftsgestaltung geht nach seiner Meinung weiter. Es wird eine neue Tarifverhandungssituation geben, in der es um eine Altersteilzeitregelung gehen. Hier Auszüge aus der Betriebsratsinfo: Weiterlesen

MDS beteiligt sich an joiz GmbH mit 35 Prozent

joizAuf den Web-Seiten des Bundeskartellamts ist unter dem Datum 10. April 2015 ein mit­tel­ba­rer An­teil­s­er­werb an joiz GmbH, Ber­lin angezeigt worden. MDS informiert in einer heutigen Presse-Erklärung, dass man sich an der joiz Deutschland GmbH in Berlin beteiligen will, vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamts. Der Anteil beträgt 35 Prozent. Die Beteiligung soll über die DuMont Digital  gehalten werden. Weiterlesen

Wie sich die Zeiten geändert haben – Ein älteres YouTube Video über MDS

In einem YouTube Video aus 2008 wird das Zeitungsunternehmen DuMont Schauberg vorgestellt. Zwei Familien teilen sich nicht nur das Unternehmen, sie leiteten auch das operative Geschäft. Zur Investition in eine neue Druckmaschine erklärtte Christian DuMont Schütte: „Jeder glaubt, den Tod der Tageszeitung definieren zu können, da investieren wir … schnell mal 50 Mio. € in die Zukunft der Zeitung. Das ist ein klares Zeichen auch für die Zukunft.“

DuMont Druck 2018 – Wie geht es weiter mit der MDS-Druckerei in Köln?

druckkoelnDas Handelsblatt informiert über das Projekt „DuMont Druck Köln 2018“. Bernd Preuße, Chef der neu gebildeten Drucksparte der Mediengruppe M. DuMont Schaubertg, plädiere für ein neues Konzept, um das Druckhaus von MDS Köln in schwarze Zahlen zu führen. Das Konzept soll bis Juli 2015 vorliegen. Vorgesehen soll neben der Akquise von Fremdaufträgen auch die Optimierung aller Arbeitsabläufe sein. Die Auslastung der Druckerei soll irgendwo zwischen 30 und 50 Prozent liegen. Ein Grund dafür sei, dass es keine Fremdaufträge gäbe.  Sollte der Vorstand Preußes Konzept ablehnen, drohe wohl die Schließung. Und auch wenn die Pläne des Druckchefs abgesegnet würden, die Druckerei nach drei Jahren aber immer noch unprofitabel wäre, könnte es für ihre etwa 270 Mitarbeiter sehr eng werden, so das Handelsblatt in ihrer Online-Ausgabe vom 10. April 2015.

Hauptzollamt Köln soll gegen MDS ermitteln

Nach Angaben des Mediendienstes media.de sollen derzeit Ermittler der Zollbehörde die Angestelltenverhältnisse bei DuMont durchleuchten: „Der Verdacht: Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen (§ 266 a StGB) – mit anderen Worten: die Beamten wollen wissen, ob Mitarbeiter bei MDS systematisch scheinselbstständig beschäftigt worden sind. Ermittelt wird laut Zeugenladung gegen “Verantwortliche des Verlages M. DuMont Schauberg GmbH & Co KG”. Im Falle einer Verurteilung drohen eine Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Außerdem dürfen Finanz- und Sozialversicherungsbehörden dann entfallene Beiträge nachträglich einfordern.“