Hamburger Morgenpost mit 2 Mio.€ Verlust – Umzug in kleinere Räumlichkeiten

Die Berliner Morgenpost, das Hamburger Abendblatt, die Braunschweiger Zeitung und die Thüringer Allgemeinen schreiben in ihrer heutigen Ausgabe, dass die Hamburger Morgenpost das Geschäftsjahr 2017 mit einem Verlust von über 2 Mio.€ abgeschlossen haben soll. In der jüngsten Bilanz der DuMont Mediengruppe über das Geschäftsjahr 2017 waren keine konkrete Zahlen zu den einzelnen Standorten publiziert worden. “Die Geschäftsaktivitäten der Hamburger Morgenpost Medien werden durch die Morgenpost Verlag GmbH geführt. Neben den Verlagsaktivitäten der Hamburger Morgenpost umfasst das Produktportfolio auch Corporate und Digital Publishing-Dienstleistungen. Die Vermarktung wird sich zukünftig noch verstärkter an den lokalen Kundenbedürfnissen ausrichten.“ (Bilanz 2017) Weiterlesen

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MOPO-Sozialplan ist ein gewisser Erfolg

img_2711Als einen gewissen Erfolg wertet der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost das Ergebnis des im Januar 2018 verkündeten Sozialplan. Sowohl was die materiellen Inhalte im Vergleich zum letzten Stellenabbau 2014/2015 betrifft als auch gemessen an den ursprünglichen Unternehmens-Zielen, in der Redaktion mehr als 16 Stellen abzubauen. Zwei Schreiber und drei Layouter haben sich mit dem Unternehmen verglichen, meint der MOPO-Betriebsrat laut ver.di Fachmagazin „Menschen machen Medien“. Hier der Wortlaut der Veröffentlichung. Weiterlesen

Tarifverhandlung über Altersteilzeit wird in der MOPO fortgeführt

lebenDer Betriebsrat der Hamburger Morgenpost schreibt in einer aktuellen Veröffentlichung, dass die Fortführung der Tarifverhandlung über eine Altersteilzeit-Regelung am 8. November 2016 in einer konstruktiven und offenen Atmosphäre stattgefunden habe. Die Geschäftsleitung habe einen Rechtsanspruch auf eine solche Möglichkeit für fünf Prozent der Belegschaft angeboten. Ungeklärt sei u.a. noch die Frage der Verrechnung von Altersteilzeit-Vereinbarungen mit abzubauenden Stellen. Am 25. November 2017 wird weiter verhandelt.

MOPO-Betriebsrat zurückgetreten

Zu Neuwahlen des Betriebsras wird es in der Hamburger Morgenpost kommen. Laut einer aktuellen Betriebsrats-Information ist er zurückgetreten und hat eine Wahlvorstand gewählt, der die Wahlen organisieren muss. Der Rücktritt sei nach der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen im Unternehmen ein notwendiger Schritt zur Gewährleistung der Handlungsfähigkeit der Interessenvertretung im bisherigen Sinne. 

Fünfter Streiktag in der MOPO – Gewerkschaften erhöhen Druck

HABL2202Die Gewerkschaften Vereinte Dienstleistungs- gewerkschaft ver.di und DJV (Deutscher Journalistenverband Hamburg) erhöhen den Druck auf die Geschäftsführung der Hamburger Morgenpost. Wie schon am Freitag, dem 20. Februar, und Samstag, dem 21. Februar, folgten die Beschäftigten am Sonntag, dem 22. Februar, dem Warnstreik-Aufruf der Gewerkschaften. Die Gewerkschaften fordern einen Sozialtarifvertrag und einen Altersteilzeittarifvertrag. Am 24. Februar werden die Verhandlungen fortgesetzt.

„Die Belegschaft zeigt mit beeindruckender Entschlossenheit, dass sie die jetzt eingeleiteten Kündigungsverfahren nicht akzeptiert. Jeder Spaltungsversuch von oben hat die Solidarität mit den Betroffenen nur noch stärker werden lassen. Das gilt auch für die Beteiligung an den Warnstreiks“, sagte ver.di-Fachbereichsleiter Martin Dieckmann. Die Warnstreiks seien eindeutige Signale, dass es die Geschäftsführung teuer zu stehen komme, wenn Angebote, den „sozialen Frieden“ wieder herzustellen, einfach vom Tisch gewischt würden. Weiterlesen

Vierter Streiktag in der MOPO

IMG_0856Auch heute, am Samstag, den 21. Februar 2015 haben der DJV und verdi erneut zu einem Streik in der Hamburger Morgenpost aufgerufen. Die Mehrheit der Belegschaft ist dem gestrigen Streikaufruf gefolgt, so die gewerkschaftliche Darstellung. Die Verhandlungen um eine mögliche Lösung des Konflikts um einen geplanten Personalabbau gehen am 24. Februar 2015 weiter. Die Geschäftsleitung hatte mit den Anhörungen zu den Kündigungen den Konflikt verschärft.

 

MOPO: Keine Kündigungen im Dezember, aber kein Verzicht

mopo1512brDer Betriebsrat der Hamburger Morgenpost informiert über die Verhandlungen mit der Geschäftsleitung und den Gewerkschaften am 12. Dezember 2014. Das Unternehmen hat im Laufe der Verhandlungen erklärt, dass sie keine Kündigungen im Dezember 2014 aussprechen will. Die Aufforderung des Betriebsrats, auch die Versetzungen und ,Ausgliederungen auf den 1. Februar 2015 zu verschieben, wird von der Geschäftsleitung geprüft. „Übergeben haben wir einen Vorschlag zur Beschäftigungs- und Zukunfts-sicherung. Hierzu will sich die Geschäftsleitung äußern. Die Vorstellungen über Abfindungszahlungen liegen nach wie vor noch sehr weit auseinander, Altersteilzeit lehnt der Arbeitgeber komplett ab.“ Die nächste Verhandlungsrunde ist am 14. Januar 2015.