Tarifverhandlung über Altersteilzeit wird in der MOPO fortgeführt

lebenDer Betriebsrat der Hamburger Morgenpost schreibt in einer aktuellen Veröffentlichung, dass die Fortführung der Tarifverhandlung über eine Altersteilzeit-Regelung am 8. November 2016 in einer konstruktiven und offenen Atmosphäre stattgefunden habe. Die Geschäftsleitung habe einen Rechtsanspruch auf eine solche Möglichkeit für fünf Prozent der Belegschaft angeboten. Ungeklärt sei u.a. noch die Frage der Verrechnung von Altersteilzeit-Vereinbarungen mit abzubauenden Stellen. Am 25. November 2017 wird weiter verhandelt.

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MOPO-Betriebsrat zurückgetreten

Zu Neuwahlen des Betriebsras wird es in der Hamburger Morgenpost kommen. Laut einer aktuellen Betriebsrats-Information ist er zurückgetreten und hat eine Wahlvorstand gewählt, der die Wahlen organisieren muss. Der Rücktritt sei nach der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen im Unternehmen ein notwendiger Schritt zur Gewährleistung der Handlungsfähigkeit der Interessenvertretung im bisherigen Sinne. 

Fünfter Streiktag in der MOPO – Gewerkschaften erhöhen Druck

HABL2202Die Gewerkschaften Vereinte Dienstleistungs- gewerkschaft ver.di und DJV (Deutscher Journalistenverband Hamburg) erhöhen den Druck auf die Geschäftsführung der Hamburger Morgenpost. Wie schon am Freitag, dem 20. Februar, und Samstag, dem 21. Februar, folgten die Beschäftigten am Sonntag, dem 22. Februar, dem Warnstreik-Aufruf der Gewerkschaften. Die Gewerkschaften fordern einen Sozialtarifvertrag und einen Altersteilzeittarifvertrag. Am 24. Februar werden die Verhandlungen fortgesetzt.

„Die Belegschaft zeigt mit beeindruckender Entschlossenheit, dass sie die jetzt eingeleiteten Kündigungsverfahren nicht akzeptiert. Jeder Spaltungsversuch von oben hat die Solidarität mit den Betroffenen nur noch stärker werden lassen. Das gilt auch für die Beteiligung an den Warnstreiks“, sagte ver.di-Fachbereichsleiter Martin Dieckmann. Die Warnstreiks seien eindeutige Signale, dass es die Geschäftsführung teuer zu stehen komme, wenn Angebote, den „sozialen Frieden“ wieder herzustellen, einfach vom Tisch gewischt würden. Weiterlesen

Vierter Streiktag in der MOPO

IMG_0856Auch heute, am Samstag, den 21. Februar 2015 haben der DJV und verdi erneut zu einem Streik in der Hamburger Morgenpost aufgerufen. Die Mehrheit der Belegschaft ist dem gestrigen Streikaufruf gefolgt, so die gewerkschaftliche Darstellung. Die Verhandlungen um eine mögliche Lösung des Konflikts um einen geplanten Personalabbau gehen am 24. Februar 2015 weiter. Die Geschäftsleitung hatte mit den Anhörungen zu den Kündigungen den Konflikt verschärft.

 

MOPO: Keine Kündigungen im Dezember, aber kein Verzicht

mopo1512brDer Betriebsrat der Hamburger Morgenpost informiert über die Verhandlungen mit der Geschäftsleitung und den Gewerkschaften am 12. Dezember 2014. Das Unternehmen hat im Laufe der Verhandlungen erklärt, dass sie keine Kündigungen im Dezember 2014 aussprechen will. Die Aufforderung des Betriebsrats, auch die Versetzungen und ,Ausgliederungen auf den 1. Februar 2015 zu verschieben, wird von der Geschäftsleitung geprüft. „Übergeben haben wir einen Vorschlag zur Beschäftigungs- und Zukunfts-sicherung. Hierzu will sich die Geschäftsleitung äußern. Die Vorstellungen über Abfindungszahlungen liegen nach wie vor noch sehr weit auseinander, Altersteilzeit lehnt der Arbeitgeber komplett ab.“ Die nächste Verhandlungsrunde ist am 14. Januar 2015.

MOPO-Betriebsrat: Alternativen zum Personalabbau

mopobrDer Betriebsrat der MOPO informiert über die Gespräche mit der Geschäftsleitung am 1. Dezember 2014 über den Personalabbau in der Hamburger Zeitung von MDS. „Am 1. Dezember 2014 fand die zweite Tarifverhandlungsrunde zwischen ver.di und DJV sowie der MOPO-Geschäftsleitung statt. Es ging um die Forderung nach einem Tarifvertrag über eine Altersteilzeit in der MOPO, über einen Qualifizierungsfonds und mögliche Abfindungsbeträge. Das Unternehmen will aber keine Altersteilzeit und die zu kündigenden Arbeitnehmer möchte man noch in diesem Geschäftsjahr als Abgang verbuchen. Im Ergebnis der Verhandlung verständigte man sich darauf, dass künftig nun doch die Gewerkschaften gemeinsam mit dem Betriebsrat am Verhandlungstisch sitzen. Am Nachmittag des 1. Dezember gab es auch eine weitere Gesprächsrunde mit Betriebsrat und Arbeitgeber, in der es u.a. um die wirtschaftlichen Gründe für die Abbauplanungen und die Folgen des Abbaus für die konkreten Arbeitsabläufe ging. Die Arbeitgeberseite hatte in den Tarifverhandlungen und in den Gesprächen mit dem Betriebsrat erstmals erklärt, dass sie nicht das Ziel verfolgt, Betriebsratsmitgliedern eine Beendigungskündigung auszusprechen, hatte aber gleichzeitig deutlich gemacht, dass man von den Sparzielen keinen Abstand nehmen will. Die nächste Verhandlung zwischen Betriebsrat, Gewerkschaften und Geschäftsleitung ist nächsten Freitag, am 12. Dezember 2014. Weiterlesen

Kommen die Kündigungen in der MOPO als „Weihnachtsgeschenk“?

IMG_0374.PNGIn seiner aktuellen Info schreibt der MOPO-Betriebsrat über den Stand der Gespräche mit der Geschäftsleitung. Am kommenden Montag, den 1. Dezember 2014, werden die Tarifverhandlungen mit verdi und dem DJV fortgeführt, nachmittags zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat. Etwas weniger als die Hälfte der Fragen des Betriebsrats  sind bisher beantwortet worden. Der MOPO-Betriebsrat vermutet, dass die Kündigungen kurz vor Weihnachten ausgesprochen werden könnten. Des weiteren informiert er über die Folgen der Kündigungen in den jeweiligen Abteilungen, die die Arbeit mit übernehmen müssen.