Wir wollen verhindern, dass nach Verkauf weitere Stellen abgebaut werden!

Die Internet-Seite von ver.di, mmm.verdi.de, informiert wie der DJV Berlin über die Aktion der Redakteure/innen vom DuMont vor dem Berliner Verlag. „Wir sind runtergespart, mehr geht nicht. Wir brauchen ordentliche Bezahlung und gleiches Geld für gleiche Arbeit. Vor allem brauchen wir Gewissheiten.“ Weiterlesen

Ein starkes Zeichen aus Berlin

Der DJV Berlin informiert auf seiner Web-Seite über die Aktion der Redaktionen Berliner Zeitung/Berliner Kurier vor dem Berliner DuMont Gebäude in der Alten Jakobstr. 105: „Mehr als 60 Journalistinnen und Journalisten folgten … dem Aufruf der Gewerkschaften DJV und Verdi .

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Berliner Verlag: Wir müssen aktiv werden – Treffen wir uns vor der Tür!

ver.di und der DJV in Berlin rufen die Redaktionen des Berliner Newsrooms zu einer gemeinsamen Aktion am Donnerstag, den 11. April 2019 um 12 Uhr auf. Mit einer so genannten „aktiven Mittagspause“ will man sich auf das kommende einstellen: Wir wollen nicht weiter schlecht behandelt werden! Hier der Wortlaut des gewerkschaftlichen Aufrufs. Weiterlesen

kress.de: Der Totalausverkauf steht auf der Agenda

In einer Kolumne auf kress.debeschäftigt sich der freie Autor, Steffen Grimberg, auch mit dem jüngsten Interview von Dr. Christoph Bauer im Handelsblatt. Wie man seinen Laden so richtig in Hektik hält, ist sein Einstieg und bezieht sich auf das Brexit Chaos der englischen Premierministerin Theresa May um dann zum Ergebnis zu kommen: „Dein Pferd ist tot, steig endlich ab (bezogen auf T. May). In diesem Sinne empfiehlt sich DuMont-Vorreiter Christoph Bauer vielleicht bald auch für die Insel. Weiterlesen

Es dauert nicht mehr so lange mit der “Überprüfung”

In einem aktuellen Interview mit dem Handelsblatt verdeutlicht DuMont-Vorstandschef, Dr. Christoph Bauer, warum die Mediengruppe ihr bisheriges Kerngeschäft, die Herausgabe von Zeitung, nicht mehr in den Mittelpunkt ihrer Geschäftsaktivitäten stellen will: „An den Realitäten kann man ja nicht vorbei: In den vergangenen zehn Jahren haben allein die gedruckten Boulevardtitel in Deutschland gut die Hälfte ihrer Auflage verloren, die Abonnement-Tageszeitungen rund 30 Prozent. Der Trend ist klar.“ Er glaubt, dass die DuMont-Beschäftigten die „Überprüfungsstrategie“‚des Verkaufs der Regionalmedien verstehen: „Unsere Leute sind sehr realistisch und verstehen unsere Strategie. Niemand macht sich mehr etwas vor, wie schwierig die nächsten zehn Jahre noch werden können.„

W&V schreibt: „Offiziell gibt Dumont-Chef Christoph Bauer im Handelsblatt preis, dass der Medienkonzern Teile oder womöglich auch das gesamte Geschäft veräußern will.“ Im Handelsblatt selber sagte Dr. Bauer: „Der Komplettverkauf der Regionalmedien ist nur eine Option unter mehreren. Es gibt keine Denkverbote. Alles ist möglich.“

Verkaufsverhandlungen können Eigendynamik entwickeln

Zu den Gesprächen mit Käufern will er nichts sagen. „Wir sind mit dem bisherigen Verfahren zufrieden, auch wenn ich da leider nicht konkreter werden kann.“ So viel sickert über den konkreten Stand der Gespräche auch nicht durch bzw. wird nicht geschrieben. Dr. Bauer betont den bisherigen Zeitplan. Vorsorglich verweist er auf den Verlauf von Verkaufsprozessen hin: „Man darf aber nicht unterschätzen, dass solche Prozesse immer eine gewisse Eigendynamik entwickeln.“

Das Geschäftsjahr 2018 wird mit 16 Mio. € Verlust abgeschlosse

Über das Geschäftsjahr 2018 schreibt DuMont, nach der ersten Veröffentlichung über Kress Pro, dass der Umsatz 2018 bei 621 Mio. € liege. 2017 waren es 615 Mio. €. Das „operative“ EBITDA wird für 2018 mit 74,6 Mio.€ angegeben. 2017 waren es 72 Mio. €. Über das Konzernjahresergebnis 2018 informiert DuMont in seiner Presse-Info nicht. 2017 betrug der Konzernjahresüberschuss 6,488 Mio. €. Im Interview mit dem Handelsblatt spricht Dr. Bauer 16 Mio.€.

Auf dem Weg in ein digitales Medienunternehmen

DuMont sehe sich gut aufgestellt, heißt es in einer Presse-Information. Man befinde sich „in guten wirtschaftlichen Ausgangslage und stellt jetzt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft als digitales Medienunternehmen.“