Druckindustrie: Dritte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 134.000 Beschäftigten der Druckindustrie ist am Nachmittag des 19. Oktober 2018 in Berlin ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

In mehrstündigen Gesprächen gab es keine Annäherung mit dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm) in der Frage von Lohnerhöhungen. Viel- mehr machten die Arbeitgeber einen Lohnabschluss davon abhängig, dass es „eine Regelung zur Verfahrensweise“ beim Manteltarifvertrag gibt. Sie sahen sich nicht dazu in der Lage, ihre Vorstellungen zum Manteltarif kon- kret zu machen und haben auf den nächsten Verhandlungstermin am 30. Oktober verwiesen. Weiterlesen

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Warnstreik in der Kölner Druckerei

Heute früh um 6:00 Uhr: Jetzt geht’s zur Sache – die Kollegen und Kolleginnen des DuMont Druckzentrums gehen für ihre Forderungen vor die Tür. Der erste Warnstreik in der Tarifrunde der Druckindustrie 2018. Die Spätschicht im DuMont Druckzentrum beteiligt sich auch daran. Es folgte dann auch noch die Nachtschicht. Weiterlesen

Tarifverhandlung Druck ohne Ergebnis – Am 19.10. geht es weiter

Die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten auch in den Zeitungsdruckereien ist in Berlin am 27. September 2018 ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) legte ein Angebot vor: Für 2018 soll es lediglich eine Einmalzahlung von 400,00 Euro am 01. Dezember geben, im April 2019 sollen die Einkommen um 2,4 Prozent angehoben werden. Die Arbeitgeber wollen eine Laufzeit von 24 Monaten bis zum 31.08.2020. Nächste Tarifverhandlung ist am 19. Oktober 2018. Weiterlesen

Redakteurs-Tariferhöhung in der MOPO übernommen

geldsegen.jpgNach Angaben des MOPO-Betriebsrats ist Unternehmen von ver.di und dem DJV über den Gehaltsabschluss für Zeitungsredakteure/innen informiert worden und jetzt wirksam geworden.  Rückwirkend zum 1. Mai 2018 sind die Redakteursgehälter um 1,9 Prozent gestiegen, am 1.Mai 2019 werden sie um weitere 2,4 Prozent steigen, 2020 werden sie nicht steigen. Der Flächentarifvertrag ist auf 3 Jahre angelegt, sieht auch Einmalzahlungen von 500 € zum Mai 2018 sowie 600 Euro zum März 2019. „Es war über diesen Abschluss zum Streit zwischen den Gewerkschaften DJV und ver.di gekommen – der DJV hält dies für das bestmögliche erzielbare Ergebnis, ver.di kritisiert die Erhöhungen, die auf 3 Jahre gerechnet unterhalb der Inflationsrate liegen und zudem auch die Nullrunde in 2020. Für uns in der MOPO hat dieser Streit nun keine Bedeutung mehr.“

Warnstreiks für höhere Journalisten-Gehälter

essen4.pngAm 24. April 2018 fanden weitere Streiks und Aktionen in acht Bundesländern statt, an denen sich mehr als 1.000 Beschäftigte beteiligen. Schwerpunkte sind Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, eine zentrale Kundgebung gibt es in München. In Essen beteiligten sich 300 Beschäftigte an dem Warnstreik der Zeitungsredakteure/innen. Auf der Streikkundgebung in Essen sprach u.a. auch Willi Feldgen, Redakteur vom Kölner Stadt-Anzeiger: „Systematisch versuchen die Verleger, die Rahmenbedingungen in den Zeitungshäusern zu verschlechtern. Um es mit einem Vergleich aus der Welt der Musik zu sagen: die Verleger verlangen von ihren Beschäftigten zwar die Qualität der New Yorker Philharmoniker, aber zahlen wollen sie nur den Essen-Steeler-Kinderchor. So, liebe Kolleginnen und Kollegen, funktioniert das nicht mit der Qualität.“