„Die Mitteldeutsche Zeitung wird nicht verkauft“

Zur Überraschung manches Zuhörers erklärte Christian DuMont Schütte, Aufsichtsratsvorsitzender der DuMont Mediengruppe, am Samstag in einer Ansprache auf einem Fest der Mediengruppe Mitteldeutschen Zeitung in Halle: „Die MZ wird nicht verkauft.“ Es ist unklar, warum es zu einem Thema von DuMont geworden ist, aber offenbar muss es einen Grund gegeben haben. So führte er aus, dass die MZ der lokale Platzhirsch sei.  Die MZ hätte wahrscheinlich den „modernsten regionalen Newsroom der Nation“. Außerdem verfüge sie über ein wegweisendes Logistiksystem mit „vielen Fahrzeugen.“ Weiterlesen

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Schrittweise in den DuMont-Redaktionen aus der Tarifbindung

mmmDie ver.di Web-Seite der dju, mmm.verdi.de, schreibt über die Tarifbindungen in den Redaktionen der DuMont Mediengruppe. Ihre Bewertung: „Das bewährte Rezept heißt Ausgliederungen. Bei M. DuMont Schauberg in Köln, einem der ältesten deutschen Verlagshäuser, das sich aktuell als drittgrößten Zeitungsverlag sieht, hat man die Strategie der Tarifflucht in den vergangenen Jahren vervollkommnet. Nachdem zunächst die Verlagsbereiche konzernweit nahezu komplett verhackstückt wurden, stehen weiter die Redaktionen im Fokus. Doch nicht nur in der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft regt sich Widerstand. Eine Bestandsaufnahme.

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Kölner Stadt-Anzeiger: Freie werden räumlich separiert 

Wie der Mediendienst meedia.de heute informiert, plant man in der Redaktion des Kölner Stadt-Anzeigers, die freien Mitarbeiter der Redaktion von den festangestellten Redakteuren räumlich zu trennen. „Für die Freien bedeutet das also offenbar, dass sie vom Rest der Redaktion getrennt werden – um bei einer möglichen Prüfung den Eindruck zu verhindern, sie sein womöglich in feste, redaktionelle Abläufe integriert, heißt es aus Redaktionskreisen… Es werde das einer ‚Zwei-Klassen-Gesellschaft‘ verstärkt, lautet die Kritik“, schreibt media.de. >

Digitalstrategie von DuMont vor einem Neuanfang

my-digital-agenda_47900_3Mit der Bestellung von Michael Niedringhaus zum Geschäftsführer von DuMont Net ab 1. Janaur 2016, der Ausgliederung der Web-Techniker von DuMont Net in DuMont Medien sowie ihrer Zuordnung zum Geschäftszweig Medienservice und der Zuordnung der Online-Redakteure unter die Verantwortung der regionalen Zeitungshäuser dürfte der Prozess der Neuorganisation der digitalen Strategie der DuMont Mediengruppe abgeschlossen sein. Es dürfte zu einer Neuformierung kommen. Weiterlesen

Völlige Neuorganisation des Digitalgeschäfts von MDS

imageDer Konzernbetriebsrat der Mediengruppe Berliner Verlag greift noch einmal die neue Schwerpunktsetzung des Digitalgeschäfts von MDS in seiner aktuellen Veröffentlichung auf. In den Medien wurde die Korrektur der 2013 entwickelten Strategie unter MDS-Vorstandmitglied Franz Sommerfeld (Projekt „Schwarze Null“) mit der Zentralisierung der Online-Redakteure reflektiert. Sommerfeld hatte Print und Online-Redaktion getrennt. Doch die jetzige Neuorganisation ist umfassender. „Der Vorstand hat kürzlich eine Neuordnung der Digitalstrategie beschlossen. DuMont Net verliert ihren bisherigen Charakter als das Internet-Unternehmen von MDS und dürfte gesellschaftsrechtlich unter DuMont Digital angesiedelt sein. Weiterlesen

Die digitale Transformation – das größtes Projekt in der jüngeren MDS-Geschichte

Der Konzernbetriebsrat der Mediengruppe Berliner Verlag informiert in seiner aktuellen Info über die Bedeutung der digitalen Transformation, die Wahlanfechtungen in Berlin und Hamburg, die Online-Zahlen im Juli und die Neuorganisation des Digitalgeschäfts von MDS. „Im der Mitteldeutschen Zeitung und dem Express will MDS im September 2015 mit der so genannten digitalen Transformation starten. Danach will man diese Erfahrungen und die geschaffene Infrastruktur als Blaupause für die anderen Zeitungstitel übernehmen. Es geht um das gemeinsame, gleichberechtigte Produzieren in beiden großen Kanälen: Print und Online. Die Betriebsräte aus Berlin und Hamburg wissen, dass alle Zukunft ihre Basis in der Gegenwart, in einem starken Printgeschäft hat. Ohne eine entwickelte redaktionelle Digitalstrategie wird es aber künftig schwerer, die Umsätze zu generieren, die bisher den Betrieb „unterhalten“ haben. Weiterlesen