Ab dem 1. April 2020 gehört die Mitteldeutsche Zeitung zur Bauer Media Group

Seit dem 1. April 2020 gehören die Unternehmungen der Mitteldeutschen Zeitung in Halle zur Bauer Media Group, die damit ihr Zeitungsportfolio ausbaut. Bisher gab das Hamburger Medienunternehmen lediglich die Volksstimme heraus. Die Mitteldeutsche Zeitung ist die größte Regionalzeitung im südlichen Teil Sachsen-Anhalts und wird in Halle/Saale gedruckt. Seit Dezember 1990 gehörte sie zur DuMont Mediengruppe. Zur Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung gehören außerdem die Anzeigenblätter Wochenspiegel und Super Sonntag, der Fernsehsender TV Halle, der Postdienstleister MZZ-Briefdienst und die MZ Druckereigesellschaft. Die Volksstimme kaufte die Bauer Media Group 1991 von der Treuhand.

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Kartellamt winkt Verkauf der Mitteldeutschen Zeitung durch

Erwartungsgemäß hat das Bundeskartellamt dem Kauf der bisher zu DuMont gehörenden Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung am 13. Februar 2020 zugestimmt. Mit der jetzt fälligen Überweisung des Kaufpreises kann es zu einem Eigentümerwechsel kommen. Am 15. Januar 2020 war darüber informiert werden, dass die Bauer Media Group die Hallenser Aktivitäten von DuMont komplett übernehmen wird.

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Nazi-Zeit der Bauer Media Group kommt ans Licht

Kurz vor der Information der Beschäftigten der Mitteldeutschen Zeitung zur Übernahme des DuMont Standorts in Halle kommt die Unternehmensgeschichte der Bauer Media Group ans Licht.

Das Medienmagazin ZAPP vom NDR und der Spiegel berichten am 15. Januar 2020 über die Unternehmensgeschichte der Bauer Media Group in der Nazis-Zeit. Der damalige Geschäftsführer, Alfred Bauer und Großvater der heutigen Unternehmensinhaberin, Yvonne Bauer, war Mitglied der NSDAP.

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Bauer Media Group kauft Mitteldeutsche Zeitung

Die Bauer Media Group kauft von DuMont deren Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung. Damit bestätigt sich, was seit geraumer Zeit in den Medien erzählt wurde. Mit dem kommenden Verkauf der MOPO reduziert sich DuMont auf seinen Zeitungsstand vor der deutschen Wiedervereinigung, Kölner Stadt Anzeiger und Express. Bezogen auf den Express, so die Medienspekulationen, dürfte es noch zu weiteren Veränderungen kommen. Die Übernahme steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamtes. Erst mit der Überweisung des Kaufpreises wechselt der Eigentümer. Die Bauer Media Group vertreibt im nördlichen und mittleren Sachsen-Anhalt. Stammsitz ist in Magdeburg.

In Halle soll nächste Woche informiert werden, in Hamburg bis Ende Januar 2020

Die DuMont Mediengruppe hat darüber informiert, dass man am Mittwoch, den 15. Januar 2020 ein „Update für die Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung geben“ will. Die Information des Kölner Unternehmensleitung Mitte Dezember 2019, den Kölner Stadt Anzeiger und den Express weiter in seinem Portfolio behalten, hatte an dessen Hallenser Standort unter den Beschäftigten zu Aufregung geführt, mit wie wenig Aufmerksamkeit man in Köln das Engagement in Halle bewerte. Die „Welt“ hatte im Zusammenhang mit der Kölner Info davon geschrieben, dass die Bauer Media Group am Kauf der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung interessiert sei und ein Kaufpreis von 50 Mio.€ ins Spiel gebracht hatte.

Die Mitteldeutsche Zeitung vor dem Verkauf an die Bauer Media Group

Nach einer Meldung der „Welt“ will die Bauer Media Group das regionale Medienhaus Mitteldeutsche Zeitung von der DuMont Mediengruppe kaufen. Die „Magdeburger Volksstimme“ gehört zum Hamburger Verlag, Bauer erhoffe sich künftig Synergien. Beim Kaufpreis seien sich die Parteien noch uneinig, sodass sich der vor Weihnachten angedachte Deal verzögere. Eine Sprecherin der Bauer Media Group sagte zur Anfrage der „Welt“, man könne dazu „keine Auskunft geben“.

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Fassungslosigkeit, Traurigkeit und Wut in Halle über Verhalten von DuMont (Vorstand)

Der Betriebsrat der Mitteldeutschen Zeitung hat nach einer Informationsveranstaltung am DuMont-Standort in Halle eine Betriebsrats-Information verbreitet, um die Haltung der Belegschaft zu artikulieren, wie die neue Verschiebung sehen. „Dieses neuerliche Hinhalten hinterlässt Fassungslosigkeit, Traurigkeit und Wut“, schreibt der Betriebsrat. „Der Eindruck vertieft sich, dass bei der Suche nach Optionen für die Tageszeitungssparte von DuMont die Belange der Beschäftigten … nur wenig Berücksichtigung finden.“ An den DuMont-Vorstand wird die Erwartung formuliert, dass er sich nicht aus der Verantwortung gegenüber den Hallenser Beschäftigten stellt und – nicht geschrieben, sich nicht daraus verpisst. Die Eigentümer haben eine soziale Verantwortung gegenüber allen Beschäftigten, in Halle, Köln oder Hamburg. Hier der Wortlaut der BR-Info:

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Betriebsrat der Mitteldeutschen Zeitung lehnt Streikbruch in Leipzig ab

Der Betriebsrat der Mitteldeutschen Zeitung hat sich solidarisch an die Seite der LVZ-Drucker gestellt, die um einen Sozialtarifvertrag auf Grund der geplanten Schließung der Druckerei 2019 ringen. Die Entsendung von Streikbrecher vergangene Woche sei empörend. Er stellt sich vor seine Kollegen, die zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht von dem Streik wussten. Der Hallenser Betriebsrat betont seine klare Haltung, dass er jegliche Handlung ablehnt, Beschäftigten in den Rücken zu fallen, „die um ihre Rechte kämpfen.“

LVZ-Druck geht nach Halle

Die Madsack Mediengruppe hat am 2. Oktober 2018 darüber informiert, dass die LVZ in Zukunft von der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung, ein DuMont Unternehmen, gedruckt werden soll. Im Gegenzug wird die Madsack-eigene Druckerei in Leipzig geschlossen. Von der Maßnahme sind rund 260 Beschäftigte im Druck und Weiterverarbeitung betroffen. ver.di äußert ihre Empörung über die Schließung der Leipziger Druckerei. Die Mediengruppe hat in den vergangenen Jahren ihre Druckereien in Peine, Hannover und Göttingen geschlossen, jetzt soll Leipzig folgen.

Mitteldeutsche Zeitung verständigt sich mit Betriebsrat auf Transfergesellschaft

Eine Sozialplan-Regelung hat der Betriebsrat der Mitteldeutschen Zeitung mit dem Unternehmen für die 26 Kolleginnen vereinbart, die von der Schließung von Redaktionssekretariaten (insbesondere in den Lokalredaktionen) und der Geschäftsstelle Halle am Markt betroffen waren. Ende Juni 2017 hatte das Unternehmen über den Stellenabbau in der Mediengruppe Mitteldeutschen Zeitung informiert. Danach erhält jede Kollegin, die betriebsbedingt aus dem Unternehmen ausscheiden muss, mindestens die Abfindung entsprechend einer Regelung aus dem Jahr 2013. Weiter wurde erstmalig in Halle eine Transfergesellschaft vereinbart, die über 12 Monate läuft und in der es 80 Prozent des bisherigen Nettogehalts geben wird. Sie würde erst zum 1. Januar 2018 starten.

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Betr: DuMont in Halle – Offener Brief entspricht den Tatsachen“

Das Fachmagazin "Menschen machen Medien" von ver.di für den Bereich des Journalismus beschäftigt sich in ihrer Online-Ausgabe mit dem Offenen Brief von Beschäftigten der Mitteldeutschen Zeitung. DuMont selber spricht von einer feigen Attacke, MZ-Chefredakteur Hartmut Augustin hatte den Brief selber dagegen in der Redaktion verbreitet und sich mit den Inhalten auseinandergesetzt. Die ver.di Online-Publikation schreibt jetzt, dass die Inhalte Darstellung den Tatsachen entsprechen und ordnet die Kritik in die laufenden Sanierungsbemühungen der Mediengruppen im Zeitungsgeschäft ein. "Eine Person, die bei einer MZ-Lokalausgabe angestellt ist, bestätigte gegenüber M, dass alles, was in dem Brief stehe, den Tatsachen entspräche. „Wir können uns vor Überstunden kaum noch retten. Es ist mittlerweile an der Tagesordnung, dass unsere Redakteure bei den Terminen auch fotografieren müssen. Wenn sie es ablehnen, gibt`s Druck von der Chefredaktion.“ Viele hätten Angst und blieben nur noch, weil sie keine berufliche Alternative in der Region hätten. Die Situation könne eigentlich kaum noch schlimmer werden."

DuMonts Chefredakteur Augustin in Halle: Die Kritik läuft ins Leere

Im Schreiben an die Redaktion schreibt der MZ-Chefredakteur Hartmut Augustin, dass die Kritik aus dem Offenen Brief ins Leere laufe. Aber er ignoriert das anonym verfasste Schreiben von vergangener Woche nicht, meint meedia.de. Er hat den Brief aber in einer Mail an die Mitarbeiter zum Anlass genommen, die MZ-Herausgeber sowie den DuMont-Vorstand und seinen redaktionellen Kurs zu verteidigen. Dabei soll er den Offenen Brief selber weitergeleitet haben.

Anders als DuMont in dieser Woche bietet Augustin seiner Redaktion den Dialog an. "Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen zu dem Brief an die Herausgeber haben, können Sie sich gern an mich wenden", endet die Mail mit einem Post Skriptum, schreibt meedia.de.

In Halle scheint die Sonne – Offener Brief ist feige Attacke

Nach Angaben von meedia.de handelt es sich beim Offenen Brief um eine „feige Attacke “ auf die Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung. „Wir wissen nicht, von wem dieses Schreiben stammt und haben erhebliche Zweifel an der Authentizität und Glaubwürdigkeit des Briefes. Insofern sind wir auch überrascht, dass sich einige den Inhalt des Briefes ungeprüft zu eigen machen „und das in Zeiten, wo Redaktionen tagtäglich mit Fake News konfrontiert sind“, erklärt Konzernsprecher Björn Schmidt auf Anfrage von MEEDIA. Vergangene Woche war eine offenen Brief an DuMont veröffentlicht worden, der massiv die Entwicklungen in der Mitteldeutschen Zeitung kritisiert. Der DJV Sachsen-Anhalt meint entgegen der Darstellung von DuMont, dass der Brief keine Fälschung sei.

DuMont mit einer weiteren Baustelle in der Mitteldeutschen Zeitung

Nach Angaben des DJV Sachsen-Anhalt auf seiner Facebook-Seite gibt es einen Offenen Brief aus der Redaktion der Mitteldeutschen Zeitung an den DuMont Aufsichtsrat. "Es ist Zeit für klare Worte." So fängt ein offener Brief an, den Mitarbeiter der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) an die Chefetage des DuMont-Verlags gerichtet haben. Der Wortlaut findet sich auf dubisthalle.de. Aus Angst vor Konsequenzen bleiben die Verfasser anonym. In großer Sorge um "ihre" Mitteldeutsche Zeitung kritisieren sie Chefredakteur Hartmut Augustin, der mit seinen Veränderungen das Blatt in den Ruin treibe. Das neue Zeitungslayout biete weniger Platz für Informationen und werde von den Lesern abgelehnt. Producer seien nicht in den Lokalredaktionen, wo sie hingehörten, eine Zusammenarbeit mit dem Chef ("menschenverachtender Führungsstil") finde nicht statt. Die DuMont-Führung müsse schnellstens das Ruder herumreißen. Der DJV schrieb an DuMont, dass die Konzernspitze ihrer Verantwortung gerecht werden müsse. Der dreiseitige Brief soll nach einer Kommentierung auch an den DJV und ver.di gegangen sein. Hintergrund für den Offenen Brief dürfte die kürzliche Stellenabbau-Planung gewesen sein.

DJV Sachsen-Anhalt kritisiert DuMont in Halle

djvsaDJV-Landesvorsitzender Sachsen-Anhalt, Uwe Gajowski, spricht im Zusammenhang  mit den geplanten Kündigungen der Redaktionssekretärinnen in der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) von einer „völlig verfehlten Politik der Geschäftsführung… Seit Jahresbeginn trennte sich die MZ-Chefredaktion von der Mitarbeit Freier Fotografen, die teilweise seit Jahrzehnten für das Unternehmen tätig waren, in recht rüder Weise, die lokalen Honorartöpfe wurden drastisch verkleinert. Bereits dies führte zu einer weiteren Arbeitsverdichtung bei den fest angestellten Redakteuren. Auf die wird nach der Kündigung der Redaktionssekretärinnen weitere Arbeit zukommen. Natürlich werden Geschäftsführung und Chefredaktion ihre Entscheidung rechtfertigen und unisono das Lied von einer besseren Zeitung mit weniger Mitarbeitern singen. In Namen der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch der Leserinnen und Leser fordere ich Geschäftsführung und Chefredaktion auf, diesen Irrweg aufzugeben, denn sie sind auf dem besten Weg, den Ast abzusägen, auf dem sie sitzen.“

 

DuMont plant Stellenabbau in der Mitteldeutschen Zeitung

Nach Angaben von meedia.de sollen in der Mitteldeutschen Zeitung insgesamt 19 Stellen abgebaut werden. Fünf davon sind mit der Schließung eines Service-Centers in Halle verbunden. Die restlichen Stellen werden in der Redaktionsassistenz in Sachsen-Anhalt abgebaut. Von 19 Sekretärinnen-Jobs sollen zukünftig nur noch fünf bestehen bleiben, die sich auf die fünf Regio-Desks verteilen. Weiterlesen

Relaunch der Mitteldeutschen Zeitung

Die Mitteldeutsche Zeitung erhält von Samstag, 22. April an, ein neues Erscheinungsbild. Zu den inhaltlichen Neuerungen gehören nach Angaben der DuMont Mediengruppe u.a. eine  tägliche vierseitige Kinderzeitung, eine Meinungsseite, die auch stärker sozialen Kanäle einbindet sowie mehr Service und Hintergrundberichte. Das neue Konzept hat die Mitteldeutsche Zeitung Mediengruppe in Halle (Saale) mit Unterstützung ihrer Leser und Leserinnen entwickelt. Dabei haben die wertvollen Erkenntnisse aus dem Projekt „Lesewert“ der vergangenen beiden Jahre beigetragen. Am Samstag verteilt die MZ eine Beilage mit den Neuerungen an alle rund 650.000 Haushalte des Verbreitungsgebiets im südlichen Sachsen-Anhalt.

„Die Mitteldeutsche Zeitung wird nicht verkauft“

Zur Überraschung manches Zuhörers erklärte Christian DuMont Schütte, Aufsichtsratsvorsitzender der DuMont Mediengruppe, am Samstag in einer Ansprache auf einem Fest der Mediengruppe Mitteldeutschen Zeitung in Halle: „Die MZ wird nicht verkauft.“ Es ist unklar, warum es zu einem Thema von DuMont geworden ist, aber offenbar muss es einen Grund gegeben haben. So führte er aus, dass die MZ der lokale Platzhirsch sei.  Die MZ hätte wahrscheinlich den „modernsten regionalen Newsroom der Nation“. Außerdem verfüge sie über ein wegweisendes Logistiksystem mit „vielen Fahrzeugen.“ Weiterlesen