Zeitungsbereich von DuMont soll 2018 erhebliche Einbußen zu verzeichnen haben

Titelseite von Kress Pro 2/2019

Wie immer, wenn DuMont sich in einer kritische Meldungslage befindet oder negatives vermittelt werden soll, kommt kress mit einem „Erklärbär“ um die Ecke: „Was bei DuMont wirklich läuft“. Zwar hätten die Wirtschaftsprüfer ihre Arbeit noch nicht abgeschlossen, aber intern ist das Management mit der Lage ganz zufrieden. Nach Kress befindet sich das Unternehmen auf einem Weg der kontinuierlichen Verbesserung. Das operative Ergebnis (EBiTDA) 2018 liege bei 75 – 80 Mio. € und damit über Vorjahr. Der Konzernjahresüberschuss 2018 von DuMont soll dennoch „sehr unerfreulich ausfallen“ sein.

RRG: Gewerkschaften und Unternehmen stimmen Schlichtungsergebnis zu

rrgschlichtungFür die 115 Beschäftigten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) – einer Tochtergesellschaft des Medienhauses DuMont Rheinland und des Heinen-Verlags – gilt künftig wieder der Schutz von Tarifverträgen. Dies sieht das Ergebnis des Schlichtungsverfahrens vor, das unter Leitung der Landesschlichterin Yvonne Sachtje des Landes Nordrhein-Westfalen zustande kam und dem die Mitglieder von dju in ver.di/DJV und die Geschäftsführung der RRG nun zugestimmt haben. Die Einigung erfolgte nach mehreren Streiks im Vorfeld des Schlichtungsverfahrens, der im Jahr 2014 ausgegliederten Lokalredaktionen von Kölner Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger im Kölner Umland. Weiterlesen

Berliner Redaktionsbetriebsrat: Kein Sozialplan und mehr Betroffene als Rege

Der Betriebsrat der drei DuMont Redaktionen in Berlin informiert neu am 31. Mai 2018, dass das Unternehmen keine Sozialplanverhandlungen will, obwohl die vergangene Woche schon kommuniziert hatte. Das Unternehmen will nur eine freiwillige Vereinbarung, schreibt der Betriebsrat. Es gebe 17 Stellen, die in der DuMont Rege arbeiten. Bei der RND sollen insgesamt 10 Stellen geschaffen werden. Es wird das Thema der Betroffenheit vom Betriebsrat größer als nur die Rege aufgemacht. „Wer im Newsroom oder bei B24 glaubt, sie oder ihn betreffe der Umgang mit der Hauptstadtredaktion nicht, der irrt sich. Es ist allenfalls eine Frage des Zeitpunkts. Wir rechnenschon im laufenden und im kommenden Jahr mit weiterenEntscheidungen dieser Preisklasse.“ Hier das Info: Weiterlesen

Was passiert gerade bei DuMont?

passiert.pngNach Monaten der Gespräche zwischen DuMont, Madsack und Funke kommt es nun zu einer neuen Kooperation zwischen großen Verlagshäusern: Die DuMont Mediengruppe verabschiedet aus der Eigenerstellung in den überregionalen Themen Politik und Wirtschaft. Die Madsack Mediengruppe bietet künftig über das neue Tochterunternehmen RND Berlin die überregionalen Themen für die Gattungen Print und Online für DuMont – die daran zu 25 Prozent beteiligt ist. In Berlin wird geschrieben, in Hannover produziert. Die fertigen Seiten werden dann in die technischen Systeme an den jeweiligen DuMont-Standorten gehoben. Weiterlesen

DuMont verabschiedet sich vom überregoinalen Content

Der Web-Auftritt mmm.verdi.demmmduma von verdi im Bereich „Journalismus“ beschäftigt sich mit dem Deal von Madsack mit DuMont. „Die Verlage Madsack und DuMont werden künftig ihre Titel aus den überregionalen Themenfeldern Politik und Wirtschaft durch eine gemeinsame Hauptstadtredaktion beliefern. Die bisherige Redaktionsgemeinschaft von DuMont wird geschlossen. 17 Beschäftigte verlieren ihren Job. Sie können sich auf zehn Stellen in der neuen RedaktionsNetzWerk Berlin GmbH (RND) bewerben. Diese wird ihren Sitz in den Räumen des bisherigen Madsack-Redaktionsnetzwerks im Haus der Bundespressekonferenz haben. Entsetzen herrscht unter den Beschäftigten der DuMont-Hauptstadtredaktion, die erst 2017 in ein neues Redaktionsgebäude in Berlin-Kreuzberg umgezogen sind.

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DuMont-Vorstand macht Rückzieher bei Mobilfunkrichtlinie

Zurückgezogen hat der DuMont-Vorstand nach Angaben des Betriebsrat der Hamburger Morgenpost seine Mobilfunkrichtlinie. Wer ein Diensthandy hat, muss sich registrieren, aber weitergehende Dinge wie die Übermittlung der Verbindungsdaten an einen externen Dienstleister wird es erst einmal nicht geben. Der MOPO-Betriebsrat hatte reklamiert, dass in der Richtlinie Punkte enthalten sind, die das Verhalten von Arbeitnehmer regeln, die seiner Zustimmung bedürfen und nicht einseitig vom Unternehmen angewiesen werden können. Weiterlesen