Berliner Redaktionsbetriebsrat: Kein Sozialplan und mehr Betroffene als Rege

Der Betriebsrat der drei DuMont Redaktionen in Berlin informiert neu am 31. Mai 2018, dass das Unternehmen keine Sozialplanverhandlungen will, obwohl die vergangene Woche schon kommuniziert hatte. Das Unternehmen will nur eine freiwillige Vereinbarung, schreibt der Betriebsrat. Es gebe 17 Stellen, die in der DuMont Rege arbeiten. Bei der RND sollen insgesamt 10 Stellen geschaffen werden. Es wird das Thema der Betroffenheit vom Betriebsrat größer als nur die Rege aufgemacht. „Wer im Newsroom oder bei B24 glaubt, sie oder ihn betreffe der Umgang mit der Hauptstadtredaktion nicht, der irrt sich. Es ist allenfalls eine Frage des Zeitpunkts. Wir rechnenschon im laufenden und im kommenden Jahr mit weiterenEntscheidungen dieser Preisklasse.“ Hier das Info: Weiterlesen

Advertisements

Was passiert gerade bei DuMont?

passiert.pngNach Monaten der Gespräche zwischen DuMont, Madsack und Funke kommt es nun zu einer neuen Kooperation zwischen großen Verlagshäusern: Die DuMont Mediengruppe verabschiedet aus der Eigenerstellung in den überregionalen Themen Politik und Wirtschaft. Die Madsack Mediengruppe bietet künftig über das neue Tochterunternehmen RND Berlin die überregionalen Themen für die Gattungen Print und Online für DuMont – die daran zu 25 Prozent beteiligt ist. In Berlin wird geschrieben, in Hannover produziert. Die fertigen Seiten werden dann in die technischen Systeme an den jeweiligen DuMont-Standorten gehoben. Weiterlesen

DuMont verabschiedet sich vom überregoinalen Content

Der Web-Auftritt mmm.verdi.demmmduma von verdi im Bereich „Journalismus“ beschäftigt sich mit dem Deal von Madsack mit DuMont. „Die Verlage Madsack und DuMont werden künftig ihre Titel aus den überregionalen Themenfeldern Politik und Wirtschaft durch eine gemeinsame Hauptstadtredaktion beliefern. Die bisherige Redaktionsgemeinschaft von DuMont wird geschlossen. 17 Beschäftigte verlieren ihren Job. Sie können sich auf zehn Stellen in der neuen RedaktionsNetzWerk Berlin GmbH (RND) bewerben. Diese wird ihren Sitz in den Räumen des bisherigen Madsack-Redaktionsnetzwerks im Haus der Bundespressekonferenz haben. Entsetzen herrscht unter den Beschäftigten der DuMont-Hauptstadtredaktion, die erst 2017 in ein neues Redaktionsgebäude in Berlin-Kreuzberg umgezogen sind.

Weiterlesen

DuMont-Vorstand macht Rückzieher bei Mobilfunkrichtlinie

Zurückgezogen hat der DuMont-Vorstand nach Angaben des Betriebsrat der Hamburger Morgenpost seine Mobilfunkrichtlinie. Wer ein Diensthandy hat, muss sich registrieren, aber weitergehende Dinge wie die Übermittlung der Verbindungsdaten an einen externen Dienstleister wird es erst einmal nicht geben. Der MOPO-Betriebsrat hatte reklamiert, dass in der Richtlinie Punkte enthalten sind, die das Verhalten von Arbeitnehmer regeln, die seiner Zustimmung bedürfen und nicht einseitig vom Unternehmen angewiesen werden können. Weiterlesen

DuMont-Vorstandschef bekommt Post aus der Abendblatt-Redaktion, wegen der MOPO

Ein Schreiben aus der Redaktion des Hamburger Abendblatt (Funke Mediengruppe) erreichte jetzt den Vorstandschef der DuMont Mediengruppe. 60 Unterzeichner sprechen sich gegen den Stellenabbau in der Hamburger Morgenpost aus. „Wenn lokaler Journalismus im digitalen Zeitalter eine Chance hat, dann doch im Bereich der lokalen Nachrichten und des Lokalsports. Wenn Sie also die Zeitung, wie angekündigt, ausgerechnet in diesen Bereichen schwächen, gefährdet das ihre Existenz“ Hier der Wortlaut des Offenen Briefes.“ Weiterlesen

DuMont Dialog in Berlin wird geschlossen, FAZ-Abo-Betreuung geht an Buw in Halle

Der Betriebsrat von DuMont Dialog, jetzt walter services Halle (Saale) GmbH, in Berlin hat darüber informiert, dass der neue Eigentümer am 14. März 2017 entschieden hat, den Call-Center Standort in Berlin zu schließen. Von der Entscheidung sind rund 25 Arbeitnehmer betroffen. Bis zum 31. Dezember 2016 war DuMont Dialog ein Unternehmen der DuMont Mediengruppe, wurde aber an walter services verkauft. Der Inbound-Bereich für die (Zeitungs) Abonnenten des Berliner Verlages/Hamburger Morgenpost sollen durch das Call-Center in Halle betreut werden.  Vor dem Arbeitsgericht Berlin hatte das Unternehmen noch vergangene Woche bestritten, dass eine Stilllegung in Berlin geplant sein soll. Weiterlesen