DuMont auf Platz sechs im deutschen Zeitungsmarkt

mp2018.pngUnter den deutschen Zeitungsgruppen nimmt die DuMont Mediengruppe gemessen an der Auflage laut einer aktuellen Studie des Formatt Institut den sechsten Platz ein. Mit ihren Abo- und Boulevard-Titel gehört sie zu den größten deutschen Zeitungsgruppen. 61,6 Prozent der Zeitungs- auflage wurden im 1. Quartal 2018 von den TOP 10 der Verlagsgruppen verlegt. Der  Auflagen-Anteil der DuMont Mediengruppe am Gesamtmarkt beträgt 5,2 Prozent.  Weiterlesen

Jetzt geht es um das Weiterbestehen der MOPO – mit 10 Cent höherem Copy-Preis

img_4118Es gehe nun ums „Weiterbestehen der MOPO als Tageszeitung“, hat MOPO-Chefredakteur Frank Niggemeier erklärt. Anlass für diese Äußerung scheint die Verkaufspreis-Erhöhung der MOPO zum Juni 2018 um 10 Cent für die Ausgabe Montag bis Freitag auf 1,10 € (vorher 1,00 €) und die Sonntagsausgabe auf 1,50 € (vorher 1,40 €) zu sein. Die Hamburger Traditionszeitung hat einem Text auf horizont.net zu Folge erhebliche Personalprobleme. Immer mehr Führungspersonal verlässt offenbar die Hamburger Boulevard-Zeitung. Weiterlesen

Christian DuMont Schütte wird BDZV-Vize

Zum 1. Juli 2018 soll Christian DuMont Schütte Vize-Präsident des Zeitungsverleger BDZV werden. Er folgt Richard Rebmann, der sein Amt niederlegt. Hintergrund ist dessen Ausscheiden aus Altersgründen als Vorsitzender der Geschäftsführung der Südwestdeutsche Medienholding (SWMH). Christian DuMont Schütte ist heute bereits Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbands Nordrhein-Westfalen (ZVNRW) und seit 2014 Mitglied im BDZV-Präsidium.

In Berlin rechnet man mit weiterem Stellenabbau

genschinterview.pngIn einem Interview am 15. Juni 2018 äußerte sich  die stellvertretende  dju-Bundes-vorsitzende, Renate Gensch, im rbb radio eins Medienmagazin, zur Anzeige von dju/verdi, DJV und Madsack-Betriebsräten gegen das Unternehmen nach §121 BetrVG, aber auch zum Madsack/Dumont-Deal und der aktuelle Situation in den drei DuMont Redaktionen in Berlin nach der Verkündung der Fremdvergabe der DuMontMäntel an Madsack.

ver.di informiert über Berliner Redaktionsversammlung

Ge

gen das Vorhaben, die DuMont-Hauptstadtredaktion zu schließen, und gegen den Umgang des Kölner Medienkonzerns mit seinen Redaktionen generell protestieren die Berliner DuMont-Beschäftigten. In einer heute verbreiteten gemeinsamen Resolution heißt es: „Wir akzeptieren nicht, dass DuMont seine Fürsorgepflicht als Arbeitgeber komplett ignoriert und die 17 Kolleginnen und Kollegen der Hauptstadtredaktion schlicht vor die Tür setzt.“ Das Vorgehen wird als brutaler „Beginn einer verlegerisch verantwortungslosen Kürzungsstrategie“ bezeichnet.

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Resolution der Berliner DuMont-Redaktionen vom 14. Juni 2018

Wir, die Redakteurinnen und Redakteure am DuMont-Standort Berlin, sind empört über den Umgang unseres Unternehmens mit seinen Redaktionen in der Hauptstadt. Wir verstehen das geplante Aus für die DuMont-Hauptstadtredaktion als brutalen Beginn einer verlegerisch verantwortungslosen Kürzungsstrategie, die unsere Marken Berliner Zeitung und Berliner Kurier, ob gedruckt oder digital, in ihrem Qualitätsanspruch und in ihrer Existenz bedroht.

Wir wissen, dass dieser Einschnitt – das Outsourcing der überregionalen Berichterstattung – nur das Modell ist für weitere Streichungen, die alle anderen Redaktionen betreffen, nicht nur in Berlin. Weiterlesen

Fachmedien von DuMont wachsen

Die DuMont Mediengruppe hat zu 100 Prozent die Anteile des DTAD Deutscher Auftragsdienst AG (DTAD) aus Berlin übernommen. Gehalten werden die Aktien des Unternehmens über die Zwischenholding der Mediengruppe, der DuMont Business Information GmbH. Nach Medienangabe beschäftigt das Unternehmen 100 Arbeitnehmer/innen. Die letzte veröffentlichte Bilanz führte noch 68 auf. Über Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden. Weiterlesen

Berliner Redaktionsbetriebsrat: Kein Sozialplan und mehr Betroffene als Rege

Der Betriebsrat der drei DuMont Redaktionen in Berlin informiert neu am 31. Mai 2018, dass das Unternehmen keine Sozialplanverhandlungen will, obwohl die vergangene Woche schon kommuniziert hatte. Das Unternehmen will nur eine freiwillige Vereinbarung, schreibt der Betriebsrat. Es gebe 17 Stellen, die in der DuMont Rege arbeiten. Bei der RND sollen insgesamt 10 Stellen geschaffen werden. Es wird das Thema der Betroffenheit vom Betriebsrat größer als nur die Rege aufgemacht. „Wer im Newsroom oder bei B24 glaubt, sie oder ihn betreffe der Umgang mit der Hauptstadtredaktion nicht, der irrt sich. Es ist allenfalls eine Frage des Zeitpunkts. Wir rechnenschon im laufenden und im kommenden Jahr mit weiterenEntscheidungen dieser Preisklasse.“ Hier das Info: Weiterlesen