Wer kauft hamburg.de? DuMont will sich zum Thema nicht äußern

hhdeDie Stadt Hamburg hat die Anteile an hamburg.de von Axel Springer, dem Stadtportal Hamburgs, übernommen und ist jetzt  mit 87 Prozent Mehrheitsgesellschafter. Weitere Gesellschafter sind die  die Hamburger Sparkasse mit 10,5 Prozent und die Sparkasse Harburg-Buxtehude mit 2,5 Prozent der Anteile.  Die Übernahme steht noch unter Kartellvorbehalt. Im Zusammenhang mit dieser Transaktion war spekuliert worden, ob nicht die Funke Mediengruppe oder die DuMont Mediengruppe die Anteile übernehmen. DuMont will sich nach Angaben von horizont.net zu diesem Thema nicht äußern. Und ein Funke-Sprecher sagt: „Wir sind in keinen Gesprächen zum Stadtportal Hamburg.de“. Die Anteile der Stadt wird sie nicht behalten, sondern weiter veräußern, so die Einschätzung aus der Politik in der Hansestadt. Weiterlesen

Hamburg ist ’ne schöne Stadt, Juppheidi …

Nach Medienangaben hat die NOZ Medien darüber informiert, dass sie ihre Zentralredaktion Digital in Hamburg ansiedeln will. Die Zentralredaktion Digital, der Bereich Forschung & Entwicklung (F&E), sowie die Bereiche neue innovative Content Produkte und Business Development mit Marktforschung und Analyse sollen hier eine neue Heimat bekommen, schreibt Kress.de. Bisher ist die Mediengruppe in der Hansestadt nicht mit einem Unternehmenssitz vertreten. Die Digitaleinheiten der regionalen Tageszeitungen der NOZ Medien sollen eine neue Struktur erhalten: „Wir sehen die neue Struktur und den Standortwechsel als große Chance, unsere Digitalangebote noch besser an den Markt und die Zielgruppen anpassen zu können, um unsere Produkte und Digitalmodelle mit großer Innovationskraft zukunftsfähig auszubauen. Gerade im Digitalgeschäft ist es wichtig, dynamisch und agil zu bleiben, um auf Trends und neue Anforderung schnell reagieren zu können“, erklärt NOZ-Geschäftsführer Axel Gleie, der auch schon einmal MOPO-Geschäftsführer war. Die DuMont Mediengruppe geht in Hamburg einen anderen Weg. Sie hatte vor kurzen darüber informiert, dass sie die Politik-Redaktion nach Berlin verlagert.  Weiterlesen

MOPO: Altersteilzeittarifvertrag ist in Kraft getreten

atzmopotvinfoTarifinfo von ver.di und DJV: Nach mehrmonatigen Verhandlungen und Aktionen ist nun der Altersteilzeittarifvertrag vereinbart worden und in Kraft getreten.  Wesentliche Regelungen des Tarifvertrages sind:

  • Altersteilzeit kann vereinbart werden für die Laufzeit von bis zu sechs Jahren, Antrag und Abschluss einer Altersteilzeitvereinbarung ist ab Vollendung des 57. Lebensjahres möglich.
  • Einen Rechtsanspruch gibt es unter klar geregelten Voraussetzungen.
  • Während der Altersteilzeit sind betriebsbedingte Kündigungen gegenüber Beschäftigten in Altersteilzeit ausgeschlossen.
  • Altersteilzeitvereinbarungen werden auf geplanten Stellenabbau angerechnet, wenn es sich um denselben Bereich handelt.
  • Aufstockung des Altersteilzeitentgeltes auf 80 % des monatlichen Nettos.

Dieser Altersteilzeittarifvertrag kann nur ein Instrument unter anderen sein, um Beschäftigung zu sichern. Jetzt wird es darum gehen, tarifvertraglich weitergehende Regelungen durchzusetzen.

DuMont: Politik in Hamburg soll nach Berlin verlagert werden

13072017Nach Angaben des Betriebsrats der Hamburger Morgenpost hat das Unternehmen heute informiert, die bisherige Politik-Redaktion in Hamburg zum 1. Januar 2018 aufzulösen und nach Berlin zu verlagern. Diese Stellen in Berlin bietet man den Beschäftigten der Politik in Hamburg an. Der MOPO-Betriebsrat spricht von einem Täuschungsversuch, aber sieht auf der anderen Seite einen Teilerfolg im Angebot. Weiter verweist er in seiner Stellungnahme, dass es zu weiteren personellen Maßnahmen im DuMont Unternehmen in Hamburg im Zusammenhang mit einem avisierten Umzug kommen dürfte. In einem Beitrag auf meedia.de wird diese Sicht bestätigt. Hier der Wortlaut des Betriebsrats-Infos: Weiterlesen

Wann verkündet DuMont die agile Redaktion in der MOPO in Hamburg?

mopobrgedroehneOffenbar rechnet der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost mit einer Information von DuMont über den geplanten Stellenabbau in der Hamburger Boulevard-Redaktion. Wenigstens spricht ein aktuelles BR-Infos für eine zugespitzte Situation. Nach seiner Darstellung will das Unternehmen aber keinen reinen Stellenabbau verkünden, sondern eine Geschichte erzählen, in die der Abbau verpackt werden soll. Aus dem Info ist aber zu entnehmen, dass dies alles nur zur Maskierung der Pläne dient. Der Betriebsrat spricht vom Versuch, die Belegschaft zu übertölpeln. Hier das Betriebsrats-Info im Wortlaut: Weiterlesen

MOPO: Vor dem größten Stellenabbau in der Redaktionsgeschichte

Der Konzernbetriebsrat vom DuMont Berliner Verlag beschäftigt sich in seiner jüngsten Veröffentlichung mit dem kommenden Abbau von Redaktionsstellen in der Hamburger Morgenpost. „Nach Darstellung des MOPO-Betriebsrats sollen in der Hamburger Redaktion 25 Prozent der Redaktionsstellen abgebaut werden. Es wäre der größte Stellenabbau in der Redaktion seit Gründung der Zeitung 1949. Hintergrund ist die Sanierungsabsicht von DuMont. Das sogenannte Projekt der “agilen Redaktion” wird dafür instrumentalisiert. Seit Februar 2016 läuft dieses Projekt, das ursprünglich im Juni 2016 umgesetzt werden sollte. Doch schnell haben die Verantwortlichen eine gemeinsame Online- und Print-Arbeit hinten angestellt, um zu überlegen, wie man die Redaktion rasiert, so die Haltung des Betriebsrats. ->

Umbau zum gemeinsamen Newsroom von KSTA und Express kommt ohne Kündigungen aus

Ohne betriebsbedingte Kündigungen kommt der derzeitige Umbau der redaktionellen Prozesse von Express und Kölner Stadt-Anzeiger aus. Am 30.05.2017 informierte das Unternehmen auf einer Mitarbeiterversammlung, dass es keine Kündigungen geben werde. Allerdings laufen in den kommenden Monaten zehn bis zwölf Zeitverträge aus. Im laufenden Jahr sollten insgesamt gut 20 Vollzeitstellen in den Redaktionen von „Express“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ abgebaut werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden im Rahmen eines beiderseits freiwilligen Angebots auch mehrere Aufhebungs- sowie Altersteilzeitverträge geschlossen. Einige Kollegen haben darüber hinaus aus eigenem Antrieb das Haus verlassen. Ab September 2017 werden die bisher getrennten Redaktionen von Express und Kölner Stadt-Anzeiger zusammengelegt. Weiterlesen