MOPO-Sozialplan ist ein gewisser Erfolg

img_2711Als einen gewissen Erfolg wertet der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost das Ergebnis des im Januar 2018 verkündeten Sozialplan. Sowohl was die materiellen Inhalte im Vergleich zum letzten Stellenabbau 2014/2015 betrifft als auch gemessen an den ursprünglichen Unternehmens-Zielen, in der Redaktion mehr als 16 Stellen abzubauen. Zwei Schreiber und drei Layouter haben sich mit dem Unternehmen verglichen, meint der MOPO-Betriebsrat laut ver.di Fachmagazin „Menschen machen Medien“. Hier der Wortlaut der Veröffentlichung. Weiterlesen

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MOPO: Nach Relaunch weiter im Auflagentief

Nach der jüngsten IVW-Auflagenmeldung für das letzte Quartal 2017 hat die MOPO weiterhin einen hohen Auflagenverlust zu vermelden. Im Einzelverkauf sind es 14 Prozent weniger, was für die kleine und sympathische Hamburger Zeitung fast einen „Rekordverlust“ in den vergangenen Jahrzehnten darstellt. Im Rahmen eines Pressegesprächs wurde jetzt das redaktionelle Konzept noch einmal erläutert, das bereits seit Mitte November 2017 mit dem Relaunch der Printausgabe umgesetzt wurde. Frank Niggemeier meinte dazu nach Angaben von meedia.de: Er mache aus einem lupenreinen Boulevardtitel ein optisch attraktiv aufgemachtes Meinungs- und Debattenblatt. Horizont schreibt über die Ausführungen des MOPO-Chefredakteurs: Man könne „den Effekt bisher nicht an den Heftverkäufen ablesen – weder positiv noch negativ –, mittelfristig erhofft er sich jedoch eine Stabilisierung der Auflage.“ Weiterlesen

In der MOPO werden weniger Stellen abgebaut als geplant

Der Personalabbau in der MOPO soll nach Angaben von meedia.de geringer ausfallen, als es ursprünglich geplant gewesen sei. Im August 2017 hatte das Unternehmen angekündigt, 11 Stellen abzubauen. Der Betriebsrat sei in seiner Darstellung sogar von ursprünglich 16 Stellen ausgegangen. „Die bei der Hamburger Morgenpost geplante personelle Verschlankungskur fällt deutlich geringer aus als geplant. Ursprünglich sollten bei der norddeutschen Boulevardzeitung elf Stellen dem Rotstift zum Opfer fallen, nun ist nur noch von sieben Arbeitsplätzen die Rede. Zudem hat sich die Geschäftsführung mit dem Betriebsrat auf eine Abfindungsregelung geeinigt.“ Diese soll eine Abfindungszahlung von einem Gehalt pro Beschäftigungsjahr vorsehen sowie weitere Konditionen. Weiterlesen

Wie geht es in Berlin weiter mit der MOPO-Politik?

Der MOPO-Betriebsrat beschäftigt sich in einer aktuellen Info sehr kritisch und spekulativ mit der Zukunft der Politiklieferung für die drei DuMont-Boulevard-Titel durch die MOPO-Politikredaktion. Ab 1. Januar 2018 soll sie aus Berlin liefern. Nach seiner Darstellung „wird die Verlagerung der Politik-Redaktion für die MOPO u.E. teurer als heute werden. Eine Drittelung der Kosten für die Politik-Mantellieferung mit dem Kurier und Express für 2018 ist gescheitert. “ Eine Verlagerung nach Berlin sei „betriebswirtschaftlich sinnlos, die Kosten werden sogar steigen, wenn die Berliner die Mietkosten der MOPO in Rechnung stellen würden. In Berlin sollen unsere Kollegen/innen nicht etwa in der gemeinsamen Redaktion von Berliner Zeitung und Berliner Kurier (4. und 5. OG) arbeiten, sondern mitten in der Anzeigenvermarktung im 3. OG ihre Arbeit aufnehmen, weg vom redaktionellen Geschehen… Das Zentralisierungsprojekt von DuMont für die überregionale Mantellieferung von Print und Online ist nicht beendet, sondern wird fortgeführt. Deshalb, so unserer Annahme, bleibt die MOPO auf den Politik-Kosten fürs erste sitzen, da man für 2019 eine andere Lösung anpeilt, die sowohl die DuMont-Hauptstadtredaktion wie die MOPO-Politikredaktion und die anderen DuMont-Titel betreffen dürfte.“

Hamburgische Bürgerschaft beschäftigt sich mit Lage der Zeitungen in Hamburg

Der Wirtschaftsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft hat sich am 23. November 2017 mit der Lage der regionalen Printmedien in Hamburg beschäftigt, schreibt der MOPO-Betriebsrat in seiner jüngsten Veröffentlichung. Zur Sitzung wurden verschiedene Experten“ geladen. So u.a. Matthias Iken (Hamburger Abendblatt), Jörn Lauterbach (Welt Hamburg) für die Zeitungsverlage. Für die Gewerkschaften waren Martin Dieckmann (ver.di) und Stefan Endter (DJV) dabei. Ebenfalls geladen waren der Betriebsrat des Hamburger Abendblatts und der Hamburger Morgenpost. Nicht von der Partie war die Chefredaktion bzw. Geschäftsleitung der MOPO. Weiterlesen

Vor den Tarifverhandlungen am 20. Oktober in Köln und Hamburg

Am 20. Oktober 2017 kommt es erneut zu Tarifverhandlungen in der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft, aber auch in der MOPO. In Köln geht es um die Durchsetzung eines Anerkennungstarifvertrages für die Beschäftigten der gemeinsamen Lokalredaktionen vom Kölner Stadt Anzeiger und der Kölnischen Rundschau. Das Unternehmen war 2014 gegründet worden und ist seitdem ohne tarifliche Bindung. In der Hamburger Morgenpost geht es am 20. Oktober 2017 weiter um den Abschluss eines Sozialtarifvertrages im Zusammenhang mit dem geplanten Stellenabbau. Weiterlesen

DuMont-Behauptungen zur MOPO treffen nicht zu

mopoIn einem Faktencheck zur Erwiderung der DuMont-Verantwortlichen auf das Schreiben der fünf Fraktionsvorsitzenden beschäftigt sich der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost mit den dort aufgeführten Behauptungen. Der Wirklichkeit halten die „Fakten“ von DuMont nicht statt. Weder zur wirtschaftlichen Lage, noch zu Subventionierung oder der Stellenanzahl. Hier das Info im Wortlaut.: Weiterlesen