Bildblog: Man kann die uninspirierte Verzweifelung bei DuMont spüren

Bildblog greift die Meldung auf meedia.de über die Wiedereinführung einer eigenständigen Printredaktion in der MOPO auf. „Beim lesen kann man fast die uninspirierte Verzweifelung spüren, mit der das Haus DuMont die gedruckte Hauptausgabe der Hamburger Morgenpost ’stärken‘ will. Um den Auflagenschwund der gedruckten Zeitung zu stoppen, sollen klickstarke Geschichten aus dem Netz gefischt und für die Zeitung aufbereitet werden.“

Zerlegung der MOPO setzt sich fort

Die Hamburger Morgenpost scheint in eine schwierige Lage geraten zu sein. Es gibt einen anhaltenden Personalabgang und es werden weitere Entscheidungen zur Kostenreduzierung der Zeitung getroffen, wie z.B. die Einstellung des Nachtausgabe zum Juli 2019. Jetzt hat DuMont entschieden, die wöchentliche Veranstaltungsbeilage (20 Seiten) in der Hamburger Morgenpost, plan7, zum Juli 2019 einzustampfen.

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Führung der Regionalmedien wird verändert

DuMont hat über den Umbau seiner Führungsstrukturen in den Regionalmedien informiert. Philip Froben und Theo Schelsky rücken mit in die Geschäftsführung der DuMont Regionalmedienholding auf. Zusätzlich wird Philipp Froben Co-Geschäftsführer für die Hamburger Morgenpost Aktivitäten sowie Thilo Schelsky für die Berliner DuMont Aktivitäten. In Köln wird der bisherige Lesermarktverantwortliche, Carsten Groß und Karsten Hundhausen aus der Vermarktung in Köln, in die Geschäftsleitung von DuMont Rheinland berufen. Weiterlesen

Hamburger Morgenpost mit 2 Mio.€ Verlust – Umzug in kleinere Räumlichkeiten

Die Berliner Morgenpost, das Hamburger Abendblatt, die Braunschweiger Zeitung und die Thüringer Allgemeinen schreiben in ihrer heutigen Ausgabe, dass die Hamburger Morgenpost das Geschäftsjahr 2017 mit einem Verlust von über 2 Mio.€ abgeschlossen haben soll. In der jüngsten Bilanz der DuMont Mediengruppe über das Geschäftsjahr 2017 waren keine konkrete Zahlen zu den einzelnen Standorten publiziert worden. “Die Geschäftsaktivitäten der Hamburger Morgenpost Medien werden durch die Morgenpost Verlag GmbH geführt. Neben den Verlagsaktivitäten der Hamburger Morgenpost umfasst das Produktportfolio auch Corporate und Digital Publishing-Dienstleistungen. Die Vermarktung wird sich zukünftig noch verstärkter an den lokalen Kundenbedürfnissen ausrichten.“ (Bilanz 2017) Weiterlesen

Jetzt geht es um das Weiterbestehen der MOPO – mit 10 Cent höherem Copy-Preis

img_4118Es gehe nun ums „Weiterbestehen der MOPO als Tageszeitung“, hat MOPO-Chefredakteur Frank Niggemeier erklärt. Anlass für diese Äußerung scheint die Verkaufspreis-Erhöhung der MOPO zum Juni 2018 um 10 Cent für die Ausgabe Montag bis Freitag auf 1,10 € (vorher 1,00 €) und die Sonntagsausgabe auf 1,50 € (vorher 1,40 €) zu sein. Die Hamburger Traditionszeitung hat einem Text auf horizont.net zu Folge erhebliche Personalprobleme. Immer mehr Führungspersonal verlässt offenbar die Hamburger Boulevard-Zeitung. Weiterlesen

Was passiert gerade bei DuMont?

passiert.pngNach Monaten der Gespräche zwischen DuMont, Madsack und Funke kommt es nun zu einer neuen Kooperation zwischen großen Verlagshäusern: Die DuMont Mediengruppe verabschiedet aus der Eigenerstellung in den überregionalen Themen Politik und Wirtschaft. Die Madsack Mediengruppe bietet künftig über das neue Tochterunternehmen RND Berlin die überregionalen Themen für die Gattungen Print und Online für DuMont – die daran zu 25 Prozent beteiligt ist. In Berlin wird geschrieben, in Hannover produziert. Die fertigen Seiten werden dann in die technischen Systeme an den jeweiligen DuMont-Standorten gehoben. Weiterlesen

MOPO-Betriebsrat zum „Aus“ der Boulevard-Belieferung durch die MOPO

Kommando zurück für die Hamburger Politik-Redaktion. Anfang 2017 wurden sieben KollegInnen gegen ihren Willen nach Berlin versetzt. Nicht mal sechs Monate später wird nun verkündet, dass sie alle dort nicht mehr gebraucht werden: Das Verlagshaus Madsack übernimmt die Mantel-Produktion Politik/Wirtschaft für die DuMont-Titel. Die Betroffenen hatten Wohnungssuche, Umzüge, private Umbrüche, sind z.T. seit Januar Dauergast in ICEs zwischen HH und Berlin, drei von ihnen haben gegen die unzumutbare Versetzung geklagt. Alles komplett umsonst. Natürlich begrüßen wir die Entscheidung, den Betroffenen nun wieder Arbeitsplätze in Hamburg anzubieten. Aber was für ein Licht wirft das ganze Trauerspiel eigentlich auf den Umgang des DuMont-Konzerns mit seinen MitarbeiterInnen? Weiterlesen