Zerlegung der MOPO setzt sich fort

Die Hamburger Morgenpost scheint in eine schwierige Lage geraten zu sein. Es gibt einen anhaltenden Personalabgang und es werden weitere Entscheidungen zur Kostenreduzierung der Zeitung getroffen, wie z.B. die Einstellung des Nachtausgabe zum Juli 2019. Jetzt hat DuMont entschieden, die wöchentliche Veranstaltungsbeilage (20 Seiten) in der Hamburger Morgenpost, plan7, zum Juli 2019 einzustampfen.

Für Irritation sorgt auch eine Meldung von meedia.de, dass die MOPO wieder eine feste Printredaktion einführt. Der Zickzack-Kurs im redaktionellen Wirken der MOOPO setzt sich fort. Erst sprach MOPO-Chefredakteur, Frank Niggemeier, von der Neuerfindung des Boulevard 2017 im digitalen Zeitalter, in dem man das Printprodukt relaunchte und ihm ein neues Konzept verpasste, wozu die Zusammenführung von Print- und Online-Redaktion gehört. Im Juli 2018 sprach Niggemeier davon, dass mit dem Einzug in neue Räume perfekte Voraussetzungen für die Anforderungen der Gegenwart geschaffen worden sein:  „Hier hat die Redaktion hervorragende Bedingungen, um multimedial zu arbeiten und Inhalte für alle Kanäle der Marke MOPO zu erstellen … Das gesamte Team arbeitet jetzt auf einer Ebene, die Wege sind kurz und die Arbeitsplätze sowie die gesamte Infrastruktur deutlich kommunikativer als am alten Standort.“ Mit der für den Juli 2019 geplanten festen Printredaktion erfolgt eher eine Rolle Rückwärts.

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