Jetzt geht es um das Weiterbestehen der MOPO – mit 10 Cent höherem Copy-Preis

img_4118Es gehe nun ums „Weiterbestehen der MOPO als Tageszeitung“, hat MOPO-Chefredakteur Frank Niggemeier erklärt. Anlass für diese Äußerung scheint die Verkaufspreis-Erhöhung der MOPO zum Juni 2018 um 10 Cent für die Ausgabe Montag bis Freitag auf 1,10 € (vorher 1,00 €) und die Sonntagsausgabe auf 1,50 € (vorher 1,40 €) zu sein. Die Hamburger Traditionszeitung hat einem Text auf horizont.net zu Folge erhebliche Personalprobleme. Immer mehr Führungspersonal verlässt offenbar die Hamburger Boulevard-Zeitung.

So geht der stellvertretende Chefredakteur, Frank Wieding, wie auch der bisherige Digitalchef, Henning Langer. Die Online-Verkaufsleiterin (Teamleitung), Lena Voges, soll dem MOPO-Vermarkter, Hamburg First, den Rücken gekehrt haben.

Neuer stellvertretender Chefredakteur der MOPO soll Alexander Krug werden, der erst im Januar 2017 die Agentur „Supercat“ mit Fabien Röhlinger gegründet hatte. horizont.net schrieb damals: „Content Marketing hat sich in den letzten Jahren zu einem enormen Markt entwickelt“, so Gründer Krug.Mit generalistischen Ansätzen verpassen Unternehmen jedoch oft das volle Potenzial, das ihnen CM-Formate bieten können. Es wird Zeit, mit spezifisch zugeschnittenen Lösungen einen Mehrwert für einzelne Branchen zu ermöglichen.“ Der ehemalige „Computer Bild“-Mann betont, dass seine Agentur nicht nur kreative und individuelle Content-Lösungen bieten wolle, sondern zudem durch Verbindung zu Online- und Print-Marken die Verbreitung der Inhalte aus einer Hand anbieten könne.“

Horizont schreibt aktuell über den Ausbau eines medienfernen Geschäftsfeld der MOPO: „Im Ideenstadium ist ein virtuell erlebbares Hafenmuseum, das zum „Touristenmagnet“ werden soll. Der Mietvertrag über ein Ladenlokal in der Hafencity wird verhandelt, Gespräche mit der Stadt und potenziellen Sponsoren laufen. Wenn die DuMont-Oberen zustimmen, könnte der Virtual-Reality-„Erlebnishafen“ bereits im Dezember 2018 vor Anker gehen. Noch nicht ganz so spruchreif sind weitere Ideen, etwa Stadtführungen nach dem Modell von Journal Frankfurt (für Mitte 2019 geplant) und eine „Food Hall“ mit Restaurants, Essensständen und Konzerten; hier sucht der Verlag nach geeigneten Flächen und führt Gespräche mit Gastronomieexperten.“

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