Zum Kauf der MOPO durch Hans Barlach 2004

Strategiewechsel und langfristige Folgen

Die Werbeleiterin und der Geschäftsführer MOPO Online sind gekündigt worden. Die Marketingabteilung wird eingestellt und die Leistung von mopo.de wird künftig v on einer Fremdfirma erstellt. Aus Sicht des Betriebsrat vollzieht sich aktuell ein Strategiewechsel: alles was der Gesellschaft Frank Otto Medienbeteiligung an Überlegungen für die Zukunft der MOPO entwickelt, wird beendet. Hans Barlach und Josef Depenbrock als alleinige MOPO-Gesellschafter wollen beweisen, das sie es sehr wohl schaffen, eine Zeitung nicht nur wirtschaftlich zu halten, sondern auch mit einer hohen Rentabilität. Der immer bestrittene Ansatz, dass man kein großes Geld aus der Zeitung ziehen will, er hört auf. Unsere Sorge: Künftig wird nicht mehr ein planvolles wie durchdachtes Vorgehen in der Marktstrategie die bestimmende Basis für das Handeln der Geschäftsleitung sein, sondern eher ein ausprobieren und im Zweifel wieder schnelles raus aus dem ausprobieren. Kontinuität und Verlässlichkeit für die Leser, aber auch die Beschäftigten wird dabei abnehmen. Die Entwicklungen, wie sie sich aktuell vollziehen, sie werden wirtschaftlich nicht unmittelbar, wohl aber in mittelfristig die Finanzkraft der MOPO unterspülen. Aus finanziellen Problemen können sich dann wirtschaftliche ergeben. Das ist im Kern unsere Sorgen. Weiterlesen

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Zum Anteilsverkauf der MOPO an die Kieler Nachrichten 2003

Frank Otto will Anteile an Gesellschafter der Kieler Nachrichten verkaufen

Nach Medieninformationen will Frank Otto sich von rund der Hälfte seiner Anteile an der MOPO trennen. Als künftiger Mitgesellschafter wird in den Medien Christian Heinrich gehandelt. Er ist Hauptgesellschafter der Kieler Nachrichten (KN). „Die Geschäfte laufen in diese Richtung“, bestätigte MOPO-Geschäftsführer Roger Frach der Süddeutschen Zeitung. An den anderen Gesellschaftern Hans Barlach und Josef Depenbrock soll sich nichts ändern. Weiterlesen

Zum Kauf der MOPO druch Otto/Barlach 1999

Zum Verkauf der Hamburger MORGENPOST durch Gruner+Jahr

Die Beschäftigten in Verlag und Redaktion haben die Nachricht vom Verkauf der Hamburger Morgenpost mit Wut und Enttäuschung aufgenommen. Wut und Enttäuschung, weil die vollmundigen Erklärungen noch am 16. September zum 50. Geburtstag der MOPO das Gefühl vermittelten, G+J stehe zu dem Blatt – ein Trugschluss. Schon in den vergangenen Monaten wurden Redaktion und Verlag durch den radikalen Sparkurs von G+J systematisch verunsichert. Viele Kollegen haben sich auf die Suche nach einem neuen Job gemacht; etliche haben sich überzeugen lassen, der MOPO treu zu bleiben. Wir befürchten, dass sie es sich jetzt anders überlegen – dann wäre diese schon jetzt bis aufs Äußerste belastete Redaktion nicht mehr arbeitsfähig. Weiterlesen

Zum Kauf der MOPO durch Gruner+Jahr 1986

Die Verlagsgruppe Gruner+Jahr kaufte 1986 die MOPO. Eduard Greif hatte es endlich geschafft, das Unternehmen zu verkaufen. Für G+J begann der Einstieg ins Zeitungsgeschäft, von dem sich zusätzliches Wachstum erhoffte. 90 Prozent der Gesellschafteranteile lagen bei G+J, 10 Prozent bei der Hans Dichand bzw. der Kronen Zeitung aus Österreich.

VORSTAND DER MEDIENGEWERKSCHAFT BEGRÜSST SICHERUNG DER MOPO

Zur angekündigten Übernahme der Hamburger Morgenpost durch das Verlagshaus Gruner & Jahr nimmt der Landesbezirksvorstand Nordmark der IG Medien wie folgt Stellung:

Die Übernahme dieses traditionsreichen Hamburger Zeitungsverlages durch ein wirtschaftlich starkes Medienunternehmen wird als begrüßenswerte Sicherung des Erhalts der Morgenpost bewertet. Weiterlesen

Der Kauf durch die Gebrüder Greif 1980

Ungläubig bis fassungslos reagierten die 144 Kolleginnen und Kollegen von MOPO-Verlag und –Redaktion 1978 auf die Nachricht: Die SPD will die MOPO verkaufen und deren (eigenständige) Auer-Druckerei mit etwa 160 Beschäftigten dichtmachen. Die Fragen: Wer verscherbelt eine profitable Zeitung? Wie geh es weiter? Wer soll einsteigen? Was wird aus dem linksliberalen Kurs? Und die Arbeitsplätze? Weiterlesen