ver.di im WDR solidarisch mit Streikenden der RRG

„ Liebe ZeitungsmacherInnen Köln, wir vom Senderverband WDR wünschen euch viel Erfolg! Wir finden es gut, dass ihr euch so entschlossen einsetzt. Tarifflucht, wie sie von der RRG betrieben wird, ist nicht hinnehmbar!“.

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Neuorganisation bei DuMont auch im Zentralbereich

Nicht nur der Geschäftsbereich der Regionalmedien der DuMont Mediengruppe wird gesellschaftsrechtlich neu aufgestellt. Jetzt hat der Konzernbetriebsrat für den Bereich Medien- und Managementservice (MMS), den zentralen Dienstleistungen von DuMont, über eine weitere Neuorganisation informiert. Der Managementservice (Finanzen, Personal, Controlling und Facility) wird anders als die Medienproduktion (IT, Blattplanung, Anzeigenerfassung u.a.m.) gesellschaftsrechtlich unter neue Verantwortung gestellt. Die Zeitungsdruckereien sind jetzt wieder den Regionalmedien unterstellt wie auch andere Unternehmen wie mds creative. Bisher gehörte sie auch zum Medien- und Managementservice-Bereich. Der KBR verweist noch einmal die kurze und schwierige Geschichte des Bereichs. Weiterlesen

RRG: Mehrtägiger Warnstreik in den Lokalredaktionen

Presse-Erklärung von ver.di und dem DJV NRW: „Die Kollegen fordern, die Anerkennung der bestehenden Flächentarifverträge für alle Beschäftigten. Die Kolleginnen und Kollegen der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft GmbH (RRG) sind heute zu einem mehrtägigen Warnstreik aufgerufen worden. Gestartet wird am 2. Januar 2018 bis zum Morgen des 8. Januar 2018. Die RRG ist eine Tochterfirma des Medienhauses DuMont Rheinland (Kölner Stadt-Anzeiger) und des Heinen-Verlag (Kölnische Rundschau). Weiterlesen

DuMont organisiert die Unternehmensbeziehungen zwischen seinen Medienhäusern neu

Künftig soll eine “ DuMont Regionalmedienholding GmbH&Co KG“ gesellschaftsrechtlich die einzelnen Zeitungsstandorte in Köln, Halle, Berlin und Hamburg der Mediengruppe beherrschen. Die Gesellschaft war am 11. Dezember 2017 im Handelsregister Köln angemeldet worden. Bisher war die Beherrschung nicht einheitlich geregelt. So werden Hamburg und Berlin von der BV Deutsche Zeitungsholding bzw. der PMB Berlin beherrscht. Zwischen der PMB Berlin und der Konzernmutter in Köln gab es keine Gewinn- und Beherrschungsvereinbarung. Weiterlesen

SPD-Vize Stegner zur RRG: Ich bin für eine Rückkehr in die Tarifbindung

Soli-Stegner-205x300Ralf Stegner, der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten der RRG und ihrem Anliegen: „Liebe Kolleginnen und Kollegen der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft, ich habe von Eurer Auseinandersetzung um einen Tarifvertrag erfahren. Im Kampf für tariflich festgelegte, gute Arbeitsbedingungen habt Ihr meine volle Solidarität. Denn wir wissen: Wo Tarifverträge gelten, gibt es bessere Arbeitsbedingungen. Eine hohe Tarifbindung ist auch ein zentraler Pfeiler unserer sozialen Marktwirtschaft. Die hat unser Land stark gemacht, viele beneiden uns darum. Deshalb sage ich klar: Tarifflucht darf sich nicht lohnen! Gute Arbeitsbedingungen sind eine Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit und für wirtschaftlichen Erfolg. Sie sind natürlich auch zentral für gute und freie Berichterstattung. Deshalb unterstütze ich Euch gerne in Eurer Auseinandersetzung für die Rückkehr in die Tarifbindung.“

Wie geht es in Berlin weiter mit der MOPO-Politik?

Der MOPO-Betriebsrat beschäftigt sich in einer aktuellen Info sehr kritisch und spekulativ mit der Zukunft der Politiklieferung für die drei DuMont-Boulevard-Titel durch die MOPO-Politikredaktion. Ab 1. Januar 2018 soll sie aus Berlin liefern. Nach seiner Darstellung „wird die Verlagerung der Politik-Redaktion für die MOPO u.E. teurer als heute werden. Eine Drittelung der Kosten für die Politik-Mantellieferung mit dem Kurier und Express für 2018 ist gescheitert. “ Eine Verlagerung nach Berlin sei „betriebswirtschaftlich sinnlos, die Kosten werden sogar steigen, wenn die Berliner die Mietkosten der MOPO in Rechnung stellen würden. In Berlin sollen unsere Kollegen/innen nicht etwa in der gemeinsamen Redaktion von Berliner Zeitung und Berliner Kurier (4. und 5. OG) arbeiten, sondern mitten in der Anzeigenvermarktung im 3. OG ihre Arbeit aufnehmen, weg vom redaktionellen Geschehen… Das Zentralisierungsprojekt von DuMont für die überregionale Mantellieferung von Print und Online ist nicht beendet, sondern wird fortgeführt. Deshalb, so unserer Annahme, bleibt die MOPO auf den Politik-Kosten fürs erste sitzen, da man für 2019 eine andere Lösung anpeilt, die sowohl die DuMont-Hauptstadtredaktion wie die MOPO-Politikredaktion und die anderen DuMont-Titel betreffen dürfte.“