Sozialplan für DuMont Dialog Berlin vereinbart

Für die  19 Beschäftigten der ehemaligen DuMont Dialog in Berlin wurde jetzt ein Sozialplan über die Folgen der Schließung des Berliner Standorts vereinbart. 0,8 Gehalt pro Beschäftigungsjahr ist einer der Eckpunkte. Die Kündigungsfristen enden erst zum 31.12.2017. Mit dem „Verkauf“ von DuMont Dialog an walter services zum Jahresbeginn 2017 war für die Betroffenen klar, dass die Schließung des Berliner Standorts Teil des Deals zwischen DuMont und walter services gewesen sein dürfte. Weiterlesen

DuMont hat sich von seinen Anteilen am Bonner General-Anzeiger getrennt

Die DuMont Mediengruppe hat sich von ihren Anteile am Unternehmen des Bonner General-Anzeigers, der Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH,  zum Jahrsende 2016 leise getrennt, so eine Medieninformation von kress. Damit dürfte die Zusammenarbeit von DuMont mit dem Bonner General-Anzeiger auch in anderen Geschäftsfeldern beendet werden, ist zu vermuten. In einem Vertrag vom 21. Dezember 2000 erhielt DuMont darüber hinaus  die „Vorkaufsrechte bezüglich sämtlicher Anteile an der H. Neusser KG (mit Ausnahme einer Übertragung an Familienangehörige der Gesellschafter, sofern die Verpflichtungen gegenüber MDS mitübertragen werden) sowie bezüglich sämtlicher Beteiligungen der H. Neusser KG und der H. Neusser GmbH einschließlich der übrigen Anteile an der Bonner Zeitungsdruckerei (aus der Entscheidung des Bundeskartellamtes 2004). Laut KEK-Online betrug der DuMont-Anteil 18 Prozent. Weiterlesen

DuMont steigt bei censhare mit 36,5 Prozent ein

censhareMit dem Anteilserwerb der DuMont Mediengruppe an der Censhare AG baut das Kölner Medienunternehmen sein Digitalgeschäft weiter aus. Der DuMont-Anteil  liegt künftig bei 36,5 Prozent. censhare ist ein Content-Management-System für Unternehmen. Zum Stellenwert der Beteiligung heißt es bei censhare: „Die Wachstumsinvestition von DuMont stellt einen großen Schritt für censhare in diesem Markt dar und finanziert die offensive Ausweitung der globalen Sales-, Marketing- und Support-Potentiale (besonders in Nordamerika und der asiatisch-pazifischen Region) .. „Die Zusammenarbeit mit unserem neuen Investitionspartner ist eine großartige Chance für uns und unsere Kunden“, erklärt Dieter Reichert, CEO von censhare.“ DuMont kommuniziert leicht anders und spricht bei der Beteiligung von einem ersten Schritt.  

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Berliner Redaktionsunternehmen von DuMont: Nächstes Tarifgespräch am 28. Juni 2017

Am 17. Mai hatte es in Berlin das vereinbarte Tarifgespräch von ver.di/DJV/jvbb und DuMont über eine Tarifbindung für die neue Gesellschaft Berliner Newsroom GmbH bzw. die weiteren Redaktionsunternehmen (Berlin24 Digital GmbH und DuMont Redaktionsgemeinschaft GmbH)  gegeben. Am 28. Juni werden die Verhandlungen fortgesetzt. Am 17. Mai 2017, so ver.di Berlin-Brandenburg, „konnten die Vorschläge beider Seiten und einige Regelungsdetails des vorgelegten Arbeitgebervorschlags besprochen, Unklarheiten ausgeräumt und in einer Reihe von Punkten Fortschritte erzielt werden. Die Gewerkschaften werden nun in der gebildeten Tarifkommission weiter beraten.“ Ebenfalls Tarifgespräche gibt es in Köln für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft. 

Tarifgespräche in Köln für die RRG: Positionen liegen weit auseinander

rrgve3rdidjvAm 4. Mai 2017 hat es die dritte Gesprächsrunde über eine Tarifbindung für die Redakteure der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) gegeben. Nach Darstellung der Verhandlungskommission von ver.di und DJV liegen die Positionen der beiden Parteien weit auseinander. Der unterbreitete  Vorschlag, so die Tarifkommission, soll die Ungleichbehandlung in den Redaktionen beibehalten. „Mitarbeiter ohne nachwirkende Tarifbindung sollen auch künftig nach einem deutlich niedrigeren Gehaltsniveau bezahlt werden.“ Nach Auffassung der Geschäftsleitung dürfen die Personalkosten durch einen Tarifvertrag im Verhältnis zu heute nicht wesentlich steigen. Sie sieht in einer geforderten  Übernahme der Branchentarifverträgen eine Existenzgefährdung der RRG.  Es würde die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Unternehmens stark belasten „und den Abbau von Arbeitsplätzen, möglicherweise über den Weg betriebsbedingter Kündigungen, erforderlich machen. Es würde letztlich auch erneute Umstrukturierungen wahrscheinlich machen.  Hier das Gewerkschafts-Info im Wortlaut: Weiterlesen