Helmut Heinen: Ich kannte die geschlossenen Vereinbarungen von DuMont und BGA nicht

klunegelMeedia.de greift noch einmal den Fallbericht des Bundeskartellamtes auf, dass es geheime Gebietsabsprachen zwischen DuMont und dem Bonner General Anzeiger gegeben hat, die gegen das Kartellrecht (damals und heute) verstoßen. Da es sich auch um den Titel der „Bonner Rundschau“ handelt, hinterfragt meedia.de die Beteiligung von Helmut Heinen und schreibt:  1998 fiel die Kölnische Rundschau noch in die Verantwortung des ehemaligen Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) Helmut Heinen. 1999 übernahm die DuMont Mediengruppe (damals noch unter dem Namen DuMont Schauberg) Verlagsgeschäft wie auch -rechte der Rundschau-Titel, auch den Vertrieb organisierte DuMont. Heinen behielt die publizistische Ausrichtung sowie den personellen und organisatorischen Teil. Auf Anfrage von MEEDIA erklärt er: “An den Verhandlungen zwischen DuMont und dem Generalanzeiger war ich nicht beteiligt und kenne auch die geschlossenen Vereinbarungen nicht. Ich war aber über vereinbarte/geplante Kooperationen im Backoffice, auch in Geschäftsstellen, informiert, und über die wechselseitigen Beteiligungen.”

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RRG: Alle profitieren vom Abschluss

mmmrrgNach der Zustimmung des Schlichtungsergebnisses durch den Arbeitgeber und den Gewerkschaften vergangene Woche, informiert jetzt auch das Fachmagazin von ver.di für den Journalismus über eine Bewertung des Ergebnisses (geht doch 😉 ) auf ihrer Online-Seite mmm.verdi.de. Hier der Link zum Text. Weiterlesen

RRG: Gewerkschaften und Unternehmen stimmen Schlichtungsergebnis zu

rrgschlichtungFür die 115 Beschäftigten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) – einer Tochtergesellschaft des Medienhauses DuMont Rheinland und des Heinen-Verlags – gilt künftig wieder der Schutz von Tarifverträgen. Dies sieht das Ergebnis des Schlichtungsverfahrens vor, das unter Leitung der Landesschlichterin Yvonne Sachtje des Landes Nordrhein-Westfalen zustande kam und dem die Mitglieder von dju in ver.di/DJV und die Geschäftsführung der RRG nun zugestimmt haben. Die Einigung erfolgte nach mehreren Streiks im Vorfeld des Schlichtungsverfahrens, der im Jahr 2014 ausgegliederten Lokalredaktionen von Kölner Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger im Kölner Umland. Weiterlesen

Alles kommt raus – der Fallbericht des Kartellamts zu geheimen Absprache von DuMont

Das Bundeskartellamt hat den Fallbericht zum Bußgeldentscheid gegen die DuMont Mediengruppe, einen Verantwortlichen sowie einen Rechtsanwalt veröffentlicht. Anhand des Dokuments lässt sich detailliert nachvollziehen, wie DuMont und der Bonner General-Anzeiger beginnend im Jahr 2000 Gebietsabsprachen trafen, die letztendlich zu der Bußgeldfestsetzung in Höhe von 16 Mio. Euro führten. Hier der Link zu dem Dokument. Weiterlesen

Konsolidierung auch unter den Grossisten

Auf der VDZ Vertriebs-Summit am 18./19. September 2018 in Hamburg hat der Geschäftsführer der Axel Springer-Tochter von Sales Impact, Martin Fischer, auch über die Entwicklung im Vertriebsgroßhandel, dem so genannten Grosso, hingewiesen. Er gehe davon aus, dass in dem kommenden Jahren zehn bis 15 Grossisten den deutschen Markt beliefern werden. 2017 waren es noch 46, vor fünf Jahren waren es 70. Weiterlesen

Friedenspflicht bei den Zeitungsdruckereien endet am 30. 09.2018

17092018 erste Verhandlung.pngHeute, am 17. September 2018, fand in Berlin die erste Verhandlungsrunde für die rund 134.000 Beschäftigten der Druckindustrie statt. Diese ist ergebnislos zu Ende gegangen. Die zweite Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband Druck und Medien findet am 27. September 2018 in Berlin statt. Die Friedenspflicht in der Druckindustrie endet am 30. September 2018.
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Absprachen mit BGA betrafen auch redaktionellen Inhalt

Nach Angaben von juve.de soll es im Rahmen der kartellwidrigen Absprachen zwischen der DuMont Mediengruppe und dem Bonner General Anzeiger auch Absprachen über die redaktionelle Berichterstattung gegeben haben. „Nach einer Durchsuchung des Kölner Verlagshauses DuMont und der Kanzlei im Dezember 2017 sowie weiteren Ermittlungen kam das Bundeskartellamt zu der Überzeugung, dass sich DuMont und der General-Anzeiger schon Ende des Jahres 2000 auf eine Gebietsaufteilung verständigt hatten. Dazu gehörte unter anderem, dass die beiden ihre Lokalberichterstattung aus den Gebieten des jeweils anderen deutlich eindampften, um sich weniger Konkurrenz zu machen.“ Weiterlesen