Vor der heutigen Tarifverhandlung

Die Vorbesprechung für die Tarifverhandlung lauft aktuell. Heute wird wieder verhandelt. Das Ziel der Gewerkschaften ist der Abschluss eines Anerkennungstarifvertrages, der die Tarifverträge der Fläche übernimmt und einen betrieblichen Einstieg ermöglicht.

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Urabstimmung votiert für Streik zur Durchsetzung der Forderungen

Eine deutliche Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder unter den rund 100 Beschäftigten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) hat sich am 5. Februar 2018 in einer Urabstimmung für die Fortsetzung der Tarifauseinandersetzung ausgesprochen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen auch künftig zur Durchsetzung ihrer Forderungen streiken. Ziel der Belegschaft ist es, dass die tariflose RRG die Flächentarifverträge anerkennt. Die Beteiligung an der Abstimmung war außergewöhnlich hoch. Weiterlesen

RRG: Heute Urabstimmung

Die Gewerkschaftsmitglieder unter den RRG-Beschäftigten entscheiden heute  (Montag, 5. Februar) über den weiteren Kurs der Tarifauseinandersetzung. DJV und Ver.di haben zur Urabstimmung aufgerufen.  Abgestimmt wird von 11.30 Uhr bis 15 Uhr im Ver.di-Haus in Köln. Die Urabstimmung wird begleitet von einem neuerlichen Warnstreik. Es ist der zwölfte Streiktag seit Beginn des Tarifkonflikts.

RRG: Kein Ergebnis in der Tarifverhandlung vom 2. Februar

Auch die achte Runde der Tarifverhandlungen für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG) endete heute ohne Einigung. Die Gewerkschaften erläuterten ihren am 10. Januar vorgelegten Kompromissvorschlag, die Arbeitgeberseite wiederholte, das Angebot sei nicht weitreichend. Der Vorschlag der Gewerkschaften sah vor, die Manteltarifverträge zum 1. Juli dieses Jahres und die Gehaltstarifverträge zum 1. Januar 2019 in Kraft treten zu lassen. Die Verhandlungskommission der Gewerkschaften und die Arbeitgeberseite vereinbarten einen weiteren Verhandlungstermin für Dienstag, 6. Februar.

RRG: Urabstimmung am 5.Februar 2018

Elf Streiktage bei insgesamt vier Warnstreiks haben die Arbeitgeber offenbar noch nicht genügend beeindruckt: Auch nach einem knappen Jahr Verhandlungen liegt kein Ergebnis im Streit um einen Haustarif vor. Deshalb befragt der DJV-NRW nun seine Mitglieder in der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) bei einer Urabstimmung, ob sie zu Streiks bereit sind. „Wir intensivieren den Druck auf die Arbeitgeber, um deutlich zu machen, wie ernst es den Beschäftigten ist“, erklärt DJV-NRW-Verhandlungsführer Volkmar Kah diesen Schritt. Gleichzeitig rufen der DJV-NRW und ver.di die knapp 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem erneuten Warnstreik am 5. Februar auf, mit dem die Beschäftigen unterstreichen, dass sie einen Haustarifvertrag wollen, der die Flächentarifverträge anerkennt.