MOPO-Betriebsrat: Wir stehen moralisch an eurer Seite

Der Betriebsrat der MOPO hat den streikenden Redakteurinnen und Redakteuren der RRG viel Erfolg in ihrem Anliegen gewünscht, einen Anerkennungstarifvertrag durchzusetzen. „Wir stehen moralisch an eurer Seite!“ In einer Erklärung verweist er darauf, dass Verleger die Lage der Printmedien für ihre Zwecke instrumentalisieren, um die Betroffenen vom Handeln für ihre eigenen Interessen abzuhalten. Seit 2000 gibt es auch in der MOPO einen Anerkennungstarifvertrag, der durch Streikbegleitung durchgesetzt wurde. Ein dynamischer Tarifvertrag bringt u.a. regelmäßige Gehaltserhöhungen und es lohnt sich, für seinen eigenen Interessen einzusetzen.

DJV: Redakteure der Außenredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau für heute zu Warnstreik aufgerufen

djvnrwDer DJV Landesverband NRW und ver.di haben die etwa 100 Redakteurinnen und Redakteure der Außenredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau für heute, 14. August, zum Warnstreik aufgerufen. Die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften kämpfen für einen Haustarifvertrag bei der RRG. Weiterlesen

Warnstreik in der RGG in Köln: Tarifvertrag ist unverzichtbar

rrgwarnver.di Köln informiert in einer Presse-Erklärung über einen heutigen Warnstreik in der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft. „Heute treten die Beschäftigten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft GmbH (RRG) in ihren ersten Warnstreik. Sie wollen damit den Druck vor der vierten Verhandlungsrunde, welche am Dienstag den 15.08.2017 stattfindet, erhöhen.

Nach der dritten Verhandlungsrunde liegen die Interessen noch immer weit auseinander. „Die Arbeitgeberseite hat noch nicht verstanden, dass es Tarifverhandlungen sind, an denen Sie teilnehmen“, betont Stephan Otten, ver.di Gewerkschaftssekretär. „In den Verhandlungen selbst, sind sie bislang nur bereit auf Basis einer Betriebsvereinbarung eine Regelung für eine Endgeldordnung zu treffen.“ ver.di weist darauf hin, dass es zu Einschränkungen in der aktuellen Berichterstattung kommen kann. Weiterlesen

Wer kauft hamburg.de? DuMont will sich zum Thema nicht äußern

hhdeDie Stadt Hamburg hat die Anteile an hamburg.de von Axel Springer, dem Stadtportal Hamburgs, übernommen und ist jetzt  mit 87 Prozent Mehrheitsgesellschafter. Weitere Gesellschafter sind die  die Hamburger Sparkasse mit 10,5 Prozent und die Sparkasse Harburg-Buxtehude mit 2,5 Prozent der Anteile.  Die Übernahme steht noch unter Kartellvorbehalt. Im Zusammenhang mit dieser Transaktion war spekuliert worden, ob nicht die Funke Mediengruppe oder die DuMont Mediengruppe die Anteile übernehmen. DuMont will sich nach Angaben von horizont.net zu diesem Thema nicht äußern. Und ein Funke-Sprecher sagt: „Wir sind in keinen Gesprächen zum Stadtportal Hamburg.de“. Die Anteile der Stadt wird sie nicht behalten, sondern weiter veräußern, so die Einschätzung aus der Politik in der Hansestadt. Weiterlesen

Hamburg ist ’ne schöne Stadt, Juppheidi …

Nach Medienangaben hat die NOZ Medien darüber informiert, dass sie ihre Zentralredaktion Digital in Hamburg ansiedeln will. Die Zentralredaktion Digital, der Bereich Forschung & Entwicklung (F&E), sowie die Bereiche neue innovative Content Produkte und Business Development mit Marktforschung und Analyse sollen hier eine neue Heimat bekommen, schreibt Kress.de. Bisher ist die Mediengruppe in der Hansestadt nicht mit einem Unternehmenssitz vertreten. Die Digitaleinheiten der regionalen Tageszeitungen der NOZ Medien sollen eine neue Struktur erhalten: „Wir sehen die neue Struktur und den Standortwechsel als große Chance, unsere Digitalangebote noch besser an den Markt und die Zielgruppen anpassen zu können, um unsere Produkte und Digitalmodelle mit großer Innovationskraft zukunftsfähig auszubauen. Gerade im Digitalgeschäft ist es wichtig, dynamisch und agil zu bleiben, um auf Trends und neue Anforderung schnell reagieren zu können“, erklärt NOZ-Geschäftsführer Axel Gleie, der auch schon einmal MOPO-Geschäftsführer war. Die DuMont Mediengruppe geht in Hamburg einen anderen Weg. Sie hatte vor kurzen darüber informiert, dass sie die Politik-Redaktion nach Berlin verlagert.  Weiterlesen