Montgomery fällt der Abschied schwer

David Montgomery nimmt Abschied vom deutschen Markt. Es fällt ihm schwer, seine Niederlage in der Geschäftsstrategie einzugestehen. In einem Interview mit dem SPIEGEL sagt, seine Strategie ist richtig. Es kommt zur Konsolidierung im deutschen Zeitungsmarkt, er hat Schulden und kann nicht mitbieten. Er gibt für sein Image in der Öffentlichkeit ver.di die Mitschuld. Die hat einen „richtigen Propanda-Apparat“ die darin münden sollte, dass Journalisten das schreiben, was ver.di meint. „Welch ein Blödsinn soll hier verbreitet werden,“ fragt sich Holger Artus, ver.di-Landesbezirksfachbereichsvorsitzender Medien in Hamburg. „Es waren die Beschäftigten, die die Umsetzung der Strategie abgelehnt haben. WIR sind gegen Abbau von Arbeitsplätzen auf die Straße gegangen. Redaktiionen haben sich gegen den Abbau von redaktionellen Leistung und Qualtität gewehrt. Montmory hatte eine professionelle PR-Agentur angeheuert, Brunswick Group in Frankfurt, offenbar hat diese nicht funktioniert. Vermutlich war sie nicht in der Lage, ein anderes Bild zu generieren als das, was die Jorunalisten aus ihrer Recherche an Eindrücken und Informationen gewonnen haben. Dies wäre ein Zeichen für eine funktionierende Medienöffentlichkeit. Damit hat aber ver.di nichts zu tun.“

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