Dreitägiger Warnstreik in Köln – RRG-Beschäftigte fordern Tarifbindung

dreitageIn einer Presseerklärung haben verdi und der DJV NRW darüber informiert, dass es am dem 14. November 2017 zu einem dreitätigen Warnstreik in der Rheinischen Redaktions-gemeinschaft in Köln bzw. Umland kommt. Hier der Wortlaut der Mitteilung und hier als pdf:
Um unseren berechtigten Forderungen Nachdruck zu verleihen rufen ver.di und DJV, von Dienstag, 14. November, 6 Uhr, bis Freitag, 17. November, 6 Uhr, die Beschäftigten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG), eine Tochterfirma des Medienhauses DuMont Rheinland (Kölner Stadt-Anzeiger) und des Heinen-Verlages (Kölnische Rundschau), zu einem dreitägigen Warnstreik auf.

„Unsere Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen sind finanzierbar“, so Stephan Otten, ver.di Gewerkschaftssekretär. Das hat die Verhandlungskommission von
ver.di und DJV bei der inzwischen fünften Verhandlungsrunde am 20. Oktober 2017 nachgewiesen. Auch bei Anerkennung der in der Branche geltenden Flächentarifverträge werden die Personalkosten in der RRG rasch weiter sinken. Geschäftsführung und Gesamtredaktionsleitung konnten unsere sorgfältigen
Berechnungen nicht widerlegen.

Unsere Forderungen sind:
• Anerkennung der jeweils geltenden Flächentarifverträge – vor allem Manteltarifvertrag und Gehaltstarifvertrag – für die Redaktionssekretärinnen und Redaktionssekretäre sowie Redakteure und Redakteurinnen.
• Faire und gerechte Bezahlung (Eingruppierung), Zuschläge und Sozialleistungen – wie Altersteilzeitangebote – für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der RRG.
• Recht auf vom Arbeitgeber bezahlte berufliche Fortbildung. 

Die Streikenden treffen sich,  

am Dienstag, den 14. November 2017,
um 11:30 Uhr, in der „Aula“ des Stadtmuseums Siegburg,
Markt 46, 53721 Siegburg. 

Der nächste Verhandlungstermin ist für den 24. November
2017 geplant.

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Ein Kommentar zu “Dreitägiger Warnstreik in Köln – RRG-Beschäftigte fordern Tarifbindung

  1. Ich verstehe eines nicht: Wieso wird gestreikt, wo doch der nächste Verhandlungstermin für nächste Woche schon bekannt ist? Belastet das nicht das Verhandlungsklima über Gebühr?

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