DuMont mit einer weiteren Baustelle in der Mitteldeutschen Zeitung

Nach Angaben des DJV Sachsen-Anhalt auf seiner Facebook-Seite gibt es einen Offenen Brief aus der Redaktion der Mitteldeutschen Zeitung an den DuMont Aufsichtsrat. "Es ist Zeit für klare Worte." So fängt ein offener Brief an, den Mitarbeiter der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) an die Chefetage des DuMont-Verlags gerichtet haben. Der Wortlaut findet sich auf dubisthalle.de. Aus Angst vor Konsequenzen bleiben die Verfasser anonym. In großer Sorge um "ihre" Mitteldeutsche Zeitung kritisieren sie Chefredakteur Hartmut Augustin, der mit seinen Veränderungen das Blatt in den Ruin treibe. Das neue Zeitungslayout biete weniger Platz für Informationen und werde von den Lesern abgelehnt. Producer seien nicht in den Lokalredaktionen, wo sie hingehörten, eine Zusammenarbeit mit dem Chef ("menschenverachtender Führungsstil") finde nicht statt. Die DuMont-Führung müsse schnellstens das Ruder herumreißen. Der DJV schrieb an DuMont, dass die Konzernspitze ihrer Verantwortung gerecht werden müsse. Der dreiseitige Brief soll nach einer Kommentierung auch an den DJV und ver.di gegangen sein. Hintergrund für den Offenen Brief dürfte die kürzliche Stellenabbau-Planung gewesen sein.

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