GWB-Novelle am 9. Juni 2017 in Kraft getreten

Die neunte Novelle des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) ist nach ihrer Verkündung ab dem 9. Juni 2017 in Kraft getreten. Die verlagswirtschaftliche Zusammenarbeit außerhalb des redaktionellen Bereichs ist  jetzt von der Anwendung des deutschen Kartellverbots ausgenommen. Das ermöglicht kartellfreie Kooperationen von Regionalmedien, insbesondere im Anzeigen- und Werbegeschäft, im Vertrieb sowie in der Herstellung und Zustellung von Presseerzeugnissen. Pressekooperationen unterliegen nach wie vor der Fusionskontrolle. DuMont hatte u.a. in Berlin Gespräche mit der Berliner Morgenpost und dem Tagesspiegel über eine engere Zusammenarbeit geführt. Erst vor kurzem wurde für den Bereich der Abo-Vermarktung erklärt, dass man diese Projekt DuMont-seitig als erledigt ansieht. Im Gespräch soll eine Zusammenarbeit für einem gemeinsamen Immobilien-Markt in Berlin sein. Bei der Zustellung der Zeitungen in Berlin wurde ein neuer Anbieter ins Boot geholt (Fiege), der die Mehrheit der Anteile für dieses Geschäft der drei Zeitungsverlage übernommen hat. Im Einzelverkauf verfolgt der Tagesspiegel eine eigene Geschäftsidee als Nationalvertrieb.

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