Umbau zum gemeinsamen Newsroom von KSTA und Express kommt ohne Kündigungen aus

Ohne betriebsbedingte Kündigungen kommt der derzeitige Umbau der redaktionellen Prozesse von Express und Kölner Stadt-Anzeiger aus. Am 30.05.2017 informierte das Unternehmen auf einer Mitarbeiterversammlung, dass es keine Kündigungen geben werde. Allerdings laufen in den kommenden Monaten zehn bis zwölf Zeitverträge aus. Im laufenden Jahr sollten insgesamt gut 20 Vollzeitstellen in den Redaktionen von „Express“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ abgebaut werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden im Rahmen eines beiderseits freiwilligen Angebots auch mehrere Aufhebungs- sowie Altersteilzeitverträge geschlossen. Einige Kollegen haben darüber hinaus aus eigenem Antrieb das Haus verlassen. Ab September 2017 werden die bisher getrennten Redaktionen von Express und Kölner Stadt-Anzeiger zusammengelegt.
Der Betriebsrat der MOPO begrüßt dieses Ergebnis in einer aktuellen Info und meint, dass sich die Geschäfsleitung so einem Weg bisher in Hamburg versperrt hat. „Unser Konzept heißt Umbau statt Abbau, wir haben einen Plan und eine Vorstellung, wie man es macht, vor allem die Transformation. Die Chefredaktion ist eingeknickt und will zusammen mit der Geschäftsleitung Stellen abbauen, was so wirtschaftlich überhaupt nicht nötig“ sei.

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