Überregional zu glänzen, scheint nicht mehr das Ziel der Berliner Zeitung zu sein

Die taz beschäftigt sich am 23. Februar 2017 mit der neuen Situation der Berliner Zeitung und des Berliner Kuriers in der Berliner Newsroom GmbH. „Seit Montag (20.02.) sind wir dort komplett“, zitiert sie den DuMont-Kommunikationschef Björn Schmidt. Die taz sieht verschiedene   Belastungen für die Redaktion nach dem Prozess des Neustart. Die personellen Verluste sind groß, meint die Zeitung. „Längst nicht alle, die übernommen werden sollten, sind gewechselt. Nach Monaten der Unsicherheit und des Hinhaltens von Seiten des Verlags war das Vertrauen offenbar nachhaltig gestört – oder die angebotenen Verträge entsprachen nicht den Vorstellungen der Redakteure. Es klaffen also Lücken im Team- das gibt auch DuMont-Sprecher Schmidt indirekt zu.“ Dieser will sich zu den Zahlen der Zusammensetzung der neuen Redaktion, wer kommt aus den Alt-Redaktionen, wie viele Neueinstellungen, im gleichen Atemzug nicht äußern, schreibt die taz.

Die taz sieht schmerzhafte Verluste im Feuilleton. „Wie man den Abgang von Pop-Guru Jens Balzer kompensieren könnte, dürfte die neue Chefredaktion ins  Schwitzen bringen – genau wie Carmen Böker, Anke Westphal und Sabine Vogel. Überregional zu glänzen, scheint nicht mehr das Ziel der neuen Berliner Zeitung zu sein, sonst hätte man sich um die Kultur-Schwergewichte mehr bemüht.“

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