Massiver Umbau im Berliner Verlag

meedia.de beschäftigt sich auch noch einmal mit den 94 Kündigungsanhörungen beim Betriebsrat des Berliner Verlag und schreibt, dass DuMont sich zu Hintergründen nicht äußern wolle. „Die Art und Weise, wie DuMont vorgeht, wird massiv kritisiert. Wer weiter für Kurier und Zeitung arbeiten will, muss sich neu bewerben. DuMont wolle einen Betriebsübergang vermeiden, werfen Kritiker dem Management vor.“ Insgesamt will DuMont 140 Stellen in der neuen Gesellschaft schaffen, 110 kommen von der Berliner Zeitung bzw. dem Berliner Kurier und 30 von deren Online-Tochter Berlin Digital 24. Wenn jetzt von 160 Stellen in der Berliner Zeitung/Berliner Kurier 94 geplant wird zu kündigen, bedeute es annähernd 60 Prozent der Stellen werden abgebaut.

„Der Betriebsrat stellt damit den Abbau von 60 Prozent der alten Belegschaft in den Raum, relativiert aber zugleich, dass von den 94 Leuten eine bislang unbekannte Anzahl in die neue Belegschaft wechseln wird.“ Meedia.de verweist aber auch auf die Thematik, dass die Anhörungen zur Kündigung mit einer Umsetzung des Sozialplans zu tun haben könnte: „Die Kündigung jener Mitarbeiter, die nicht in der neuen Gesellschaft arbeiten werden – auch weil sie nicht wollen und stattdessen Abfindungen annehmen – sei notwendig, damit diese nicht vom Arbeitsamt gesperrt werden, heißt es aus Unternehmenskreisen. „

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