Einen unbelasteten Neuanfang wird es nicht geben

weltn24.pngDie WELT N24 greift die aktuelle Info über die 94 Kündigungsanhörungen beim Betriebsrat de Berliner Verlages in einer aktuellen Veröffentlichung auf. „Am Dienstag hat der Verlag, der zum Kölner Medienunternehmen DuMont Schauberg gehört, dem Betriebsrat die Anhörung für die „beabsichtigte Kündigung“ von 94 Mitarbeitern geschickt.“ Die WELT N24 umschreibt die Herausforderungen, vor denen die Zeitungen durch den digitalen Wandel stehen und wie hoch der Anpassungsdruck ist.„Gefragt ist Journalismus wie nie zuvor, doch die Geschäftsmodelle haben sich verändert – und werden das weiter tun. Besser also, sich mit den Realitäten zu arrangieren und neue Wege zu gehen.“ Es wird von der Drastik gesprochen, wie der Berliner Verlag die bisherige Transformation durch seine diversen Verkäufe durchschritten habe. 

„Es wurden Fehler gemacht, auch das, aber der Markt in Berlin war schon seit Jahren im Niedergang begriffen. Im vergangenen November nun der vorläufig letzte Dreh der Abwärtsspirale. Der Zeitungsmanager Christoph Bauer, dem die Aufgabe zufiel, das Zeitungshaus DuMont in die Zukunft zu navigieren, bekannte in der „Zeit“: ‚Hier geht es ums nackte Überleben der Titel.‘ Darum die Zusammenlegung der Zeitungen. Darum der Stellenabbau. Darum Kürzungen bei Tochterunternehmen. Auch in Köln zieht DuMont seinen „Stadt-Anzeiger“ und den „Express“ in eine Großredaktion. In Berlin wird der Standort am Alexanderplatz aufgegeben. Einen unbelasteten Neuanfang wird es dennoch nicht geben.“

 

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