Kooperation in Berlin mit Hürden – Tagesspiegel mit neuer Vertriebsstrategie

Der Tagesspiegel, ein Unternehmen der Dieter von Holtzbrinck Medien (DvH Medien) Gruppe, baut seine Vertriebsstrategie um, was inhaltlich nicht ohne Folgen für die diskutierte Kooperation von Funke, DuMont und DvH Medien in Berlin sein dürfte. Ab dem 01.04. 2017 wird der Tagesspiegel den Nationalvertrieb für die Verlagsgruppe Handelsblatt übernehmen. Er baut damit seine bestehenden Aktivitäten als Vertriebsdienstleister aus und wird für die Vertriebsbetreuung der Titel der Verlagsgruppe Handelsblatt im Einzelverkauf Presse Grosso und Bahnhofsbuchhandel zuständig sein. Bislang war die DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, Vertriebstochter von Gruner + Jahr, für den Einzelverkauf von Handelsblatt und Wirtschaftswoche zuständig.

Sebastian Stier, Leiter Vertrieb und Marketing beim Tagesspiegel: „Mit dem Handelsblatt und der Wirtschaftswoche konnten wir starke Marken von unserer Kompetenz im Nationalvertrieb überzeugen. Wir freuen uns, unsere langjährige Vertriebserfahrung künftig auch für unsere Schwestertitel einsetzen zu können.“

In Berlin werden die Abonnenten der Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung, Berliner Kurier und Tagesspiegel über ein gemeinsames Zustell-Unternehmen beliefert. Bisher war in den Medien immer zu lesen, wenn es Kooperationen gebe, dann am ehesten im Vertriebsbereich. Erst kürzlich war die Fiege Logistik in die gemeinsame Zustellfirma als Gesellschafter eingestiegen. 

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