ver.di NRW zum neuen Kölner Newsroom: Vielfalt geht verloren

verdikoelnZu der gestrigen Ankündigung von DuMont Rheinland, einen gemeinsamen Newsroom von Kölner Stadt Anzeiger und Express zu bilden und das die Redakteure für alle Kanäle bzw. Titel schreiben sollen, meinte Christof Büttner, verdi-Mediensekretär für Nordrhein-Westfalen, laut der Süddeutschen Zeitung: „Man kann immer sagen, dass der Newsroom nur räumlich zusammengelegt wird, und jeder die Zuständigkeit für seinen Titel behält. Aber wenn ein Thema von den gleichen Leuten für zwei Titel aufbereitet wird, geht natürlich auch Vielfalt verloren.“

Update 9. Februar 2017

Der Betriebsrat von MDS in Köln betont, dass der Stellenabbau schmerzlich sei und das er befürchtet, dass die Qualität in den beiden Printausgaben darunter leiden könnte. Positiv wird bewertet, dass es zu keiner gesellschaftsrechtlichen Änderung gekommen sei. Für den Betriebsrat sind noch viele Fragen zu besprechen. „Neben der Frage wie Ausgestaltung des Newsrooms und Umzüge ist für den Betriebsrat das wichtigste Thema der bis Ende des Jahres geplante Stellenabbau von 15 bis 18 Vollzeittstellen in den Redaktionen.“ Beratungen über einen Sozialplan sollen Anfang März 2017 erfolgen. Die wichtigste Forderung des Betriebsrats sei der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Im Vorfeld der Verkündigung der Optimierungsprozesse in den beiden Redaktionen hatte der Betriebsrat „dem Wunsch des Unternehmens entsprochen, das freiwillige Angebot zu Abfindungen und Altersteilzeitverträgen bis Ende Februar zu verlängern.“

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