Wir haben Wort gehalten, meint kress.de zum Berliner Ergebnis

worthaltenKress.de sieht im Ergebnis der Regelungen für den Berliner Verlages eine Kontinuitäts-Linie der Mediengruppe im Herangehen. „Die Kölner DuMont Mediengruppe hält Wort,“ schreibt der Chefredakteur Bülent Ürük und verweist als Beleg auf ein Interview mit Aufsichtsratsmitglied Kilz. „‚Jede Stelle, die wegfällt, bedeutet für die oder den Betroffenen eine soziale Härte. Die DuMont-Gruppe wird sich um jeden einzelnen Fall kümmern, wie es in diesem Hause Tradition ist.

Soziale Verantwortung gehört zur Kultur des Kölner Medienhauses‘, hatte DuMont-Aufsichtsrat Hans Werner Kilz im kress.de-Interview versprochen.“ So als wenn man gewissermaßen für das Unternehmen erklären würde, macht Bülent Ürük deutlich:  „Der Sozialplan und die freiwillige Betriebsvereinbarung, die Berliner Verlag, Gewerkschaft und Betriebsrat getroffen haben, gibt betroffenen Beschäftigten ihren Arbeitsplatz nicht zurück.“ Aber, so Ürük, es „lässt sie weicher fallen.“ Warum so einen Umbau?  Auch hier hilft Kress, die Dinge besser zu verstehen:“Das neue Konzept für Berlin soll helfen, den Standort profitabel betreiben zu können. Spätestens 2018 will der DuMont-Vorstand endlich auch in Berlin schwarze Zahlen schreiben.“

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Ein Kommentar zu “Wir haben Wort gehalten, meint kress.de zum Berliner Ergebnis

  1. Herr Bülent Ürük scheint, zumindest was den Inhalt seiner Artikel bzw. Interviews DuMont betreffend, doch sehr von dem Kölner Unternehmen angetan zu sein. Satzweise klingt es wie eine Werbeeinblendung zu DuMont. Sicherleich muss man sagen, dass beim Abschluss des Sozialtarifvertrages ein recht gutes Ergebnis für die Betroffenen erzielt wurde. Dies allerdings auch mit harten, aber auch konstruktiven Verhandlungen. Dass jedoch mehr Kolleginnen und Kollegen die Leistungen aus diesem Vertrag in Anspruch nehmen müssen, als zu Beginn der Perspektive Wachstum prognostiziert, bleibt traurige Wahrheit.

    Nächste traurige Wahrheit ist, dass damit noch nicht für alle Firmen ein guter Sozialplan bzw. Sozialtarifvertrag existiert, So lässt das soziale Kölner Unternehmen die Kolleginnen und Kollegen der DuMont Systems bis jetzt im Regen stehen, wie der Betriebsrat berichtet. Anscheinend sind hier die Verhandlungspartner auf Unternehmensseite nicht so konstruktiv und sozial lösungsorientiert unterwegs, wie ihre Kollegen vom Berliner Verlag. Wird hier Unternehmenspolitik mit zweierlei Maß am selben Standort betrieben, oder hat man gegenüber den Kolleginnen und Kollegen der DuMont Systems an anderes Verständnis für soziale Verantwortung? Es bleibt unverständlich, wie DuMont am Standort Berlin agiert. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob sich das Kölner Familienunternehmen auch in diesem Fall auf seine soziale Verantwortung besinnt und einen gleich guten Sozialplan mit dem Betriebsrat verabschiedet.

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