DuMont 2016 mit schwarzen Zahlen, 2017 wird schwer

bilanz.jpgDer Vorstandsvorsitzende der DuMont Mediengruppe, Dr. Christoph Bauer,  soll nach Darstellung des MOPO-Betriebsrats auf dem Jahresauftakt in Köln am 10. Januar 2017 über das vergangene Jahr informiert und einen Ausblick auf 2017 gegeben haben. Zu den Erfolgen gehöre u.a. der Kauf des Internet-Unternehmen Facelift,  die neue überregionale Vermarktung bei den Boulevardtiteln über die Axel Springer Tochter “Red Impact” oder der in Berlin gewagte Neustart. DuMont werde noch viele Jahre von den Printtiteln leben, aber man müsse als Zukunftsvision ein Datum festlegen, an dem das Schicksal der Gruppe nicht mehr von den Printerlösen abhänge. Man werde irgendwann nicht mehr in der Lage sein, Redaktionen von 150 Beschäftigten zu tragen.

Sie sehen den Spagat zwischen publizistischen Anspruch und wirtschaftlichen Lage. Online erwirtschaftet man um die 3 Prozent vom Gesamtumsatz. Das sei kein tragendes Geschäftsmodell. DuMont sprach von einer zufriedenstellenden Liquidität. 2016 würde mit schwarzen Zahlen abgeschlossen werden, vielleicht bleibe auch ein kleiner Gewinn über. 2017 bleibe DuMont unter Druck. Es ginge auch darum, die Vertriebsumsätze zu stabilisieren. Am 17. Januar 2017 wird Dr. Bauer zum Jahresauftakt in Hamburg erwartet.

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