FAZ entschuldigt sich für verschlechterte Abo-Bearbeitung – Auftrag wurde an DuMont gegeben

fazschreibenDie FAZ-Geschäftsführung hat sich in einem Schreiben an ihre Abonnenten gewandt und für die schleppende Bearbeitung von Abonnenten-Anfragen entschuldigt. Lange Warteschleifen oder Bearbeitungszeiten für die Zuschriften sollen eine Erscheinung gewesen sein. „Falls Sie betroffen sind, möchten wir Sie heute vielmals um Entschuldigung bitten.“ Was war der Hintergrund? FAZ-Geschäftsführer Thomas Lindner schreibt: „Vor einigen Monaten haben wir innerhalb des Verlages der F.A.Z. eine Reorganisation vorgenommen und große Teile unseres Kundenservice an ein anderes Verlagshaus in Deutschland übergeben, den DuMont Verlag in Köln.“ Die Kunden sollten die Veränderung gar nicht merken. Leider müssen wir jedoch feststellen, dass wir Ihnen nach dieser Reorganisation nicht das Serviceniveau bieten können, dass wir Ihnen anbieten möchten und das Sie selbstverständlich von uns erwarten dürften.“

Wie geht es weiter? Man arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung. „Leider nimmt dies jedoch noch etwas Zeit in Anspruch … Wir hoffen, dass wir Ihre Solidarität dabei nicht überstrapazieren.“ DuMont Dialog wurde von DuMont zum 1. Januar 2017 an walter services verkauft und die damaligen Geschäftsführung ist nicht mehr im Amt.

Für den Call-Center Standort in Berlin machen sich die dortigen Arbeitnehmer Sorgen, dass er nicht mehr lange bestehen wird und die Bearbeitung durch das – noch – DuMont Call-Center in Halle erfolgt. Hier der Wortlauf des Entschuldigungsschreibens.

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