Es bedarf der kritischen Stimme des Journalismus

In der zu Axel Springer gehörigen B.Z. Berlin beschäftigt sich Ulrich Nußbaum, ehemals Finanzsenator von Berlin, in einem Beitrag mit den Abbauplanungen der DuMont Mediengruppe in der Berliner Zeitung und dem Berliner Kurier. Er kritisiert die Maßnahmen .“Natürlich ist gute Berichterstattung keine gemeinnützige Aufgabe. Die Verlage müssen als Wirtschaftsunternehmen Geld verdienen. Oder in Zeiten rückläufiger Auflage sparen. Aber doch nicht um jeden Preis!“ Dabei richter er sich in erster Linie an die Politik in Berlin. „Warum kämpft der Regierende Bürgermeister und Kultursenator nicht stärker für den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Medienbranche? Wo ist die Arbeits- und Sozialsenatorin, um sich für einen ordentlichen Umgang mit den Mitarbeitern einzusetzen? Und wo ist die Wirtschaftssenatorin? Ist Berlin als Presse- und Verlagsstandort nicht mehr wichtig?“ Sein Fokus dabei: „Nicht um sich die Journalisten wohlfeil zu machen. Sondern um ihre kritischen Stimmen zu erhalten, die unsere Demokratie braucht, um zu funktionieren.“

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